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Bericht: Formel-1-Legende Alain Prost in seinem Haus in der Schweiz ausgeraubt
Der vierfache Formel-1-Weltmeister Alain Prost ist laut Schweizer Medienberichten in seinem Haus am Genfer See Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der 71-Jährige habe dabei eine leichte Kopfverletzung davongetragen, berichtete die Zeitung "Blick" am Samstag. Prosts Sohn sei von den Eindringlingen gezwungen worden, einen Tresor zu öffnen, anschließend seien die Angreifer mit dessen Inhalt geflüchtet.
Die Polizei des Kantons Waadt hatte am Donnerstag einen Einbruch bei einer Familie in der Stadt Nyon gemeldet, jedoch keinen Namen genannt. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP wollte sich ein Polizeisprecher am Samstag nicht dazu äußern, ob es sich bei dem Einbruchsopfer um die Formel-1-Legende Prost handelte.
Dem Polizeibericht vom Donnerstag zufolge waren mehrere maskierte Einbrecher am Dienstagmorgen in das Haus eingedrungen, hatten dessen Bewohner bedroht und ein Familienmitglied zum Öffnen eines Safes gezwungen, bevor sie mit ihrer Beute flohen. Bei der Suche nach den Tätern seien Spürhunde eingesetzt worden.
"Blick" zufolge hat die Zahl der Einbrüche bei wohlhabenden Hausbesitzern rund um den Genfer See in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Täter seien häufig Banden aus dem benachbarten Frankreich, die es auf Luxus-Uhrensammlungen abgesehen hätten.
Der Franzose Prost war zwischen 1980 und 1993 als Rennfahrer für McLaren, Renault, Ferrari und Williams in der Formel 1 aktiv und wurde viermal Weltmeister.
P.Vogel--VB