-
Schah-Sohn wird bei Berlin-Besuch nicht von Bundesregierung empfangen
-
Weniger Schadstoffe im Urin: Verzicht auf Kosmetik wirkt schon nach wenigen Tagen
-
Druschba-Pipeline wieder in Betrieb - EU gibt grünes Licht für Ukraine-Kredit
-
Militärstrategie: Bundeswehr soll stärkste konventionelle Armee Europas werden
-
Iran-Krieg: Bundesregierung halbiert Wachstumsprognose für 2026
-
Rutte versichert der Türkei Beistand der Nato nach Raketen aus dem Iran
-
Tödlicher Streit an Berliner Humboldtforum: Anklage gegen elf Tatverdächtige
-
Bessere Ersteinschätzung: Neue Notfallversorgung soll Rettungsstellen entlasten
-
Bundesfinanzhof urteilt am 20. Mai über Grundsteuer in Baden-Württemberg
-
EU gibt grünes Licht für Freigabe von Milliarden-Kredit für die Ukraine
-
Eskalation in Straße von Hormus trotz verlängerter Waffenruhe im Iran-Krieg
-
Umfrage: Männer gehen bei plötzlichen Beschwerden eher in Notaufnahme als Frauen
-
Iranische Revolutionsgarden: Zwei Schiffe in Straße von Hormus beschlagnahmt
-
Madrid: Lys verliert in der ersten Runde
-
Umfrage zeigt hohe Erwartung an deutschen Sozialstaat - und Bereitschaft zum Zahlen
-
"Spürbare Konsumzurückhaltung" - Brauer beklagen zum Tag des Bieres Absatzrückgang
-
Ukrainische Energiekreise: Kiew hat Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen
-
Razzia in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung mit Millionenschaden
-
Schleusungen über polnische Grenze: 30-Jähriger in Baden-Württemberg festgenommen
-
Neue Wege: Bremer Verfassungsschutz warnt auf digitalen Werbetafeln vor Bedrohungen
-
Nach Eitberger-Rücktritt: Matschina fährt künftig mit Fischer
-
Frei relativiert Äußerungen von Merz zu gesetzlicher Rente
-
Kabinett will mit Reform der Notfallversorgung Rettungsstellen entlasten
-
Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf
-
Fast 300 Schweine verenden bei Brand auf Bauernhof in Niedersachsen
-
Studie: Individuelle Alterung hat Einfluss auf Krebsrisiko
-
"White Tiger" als Vorbild: Junger mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg angeklagt
-
Militärstrategie der Bundeswehr: Stärkste konventionelle Armee Europas bis 2039
-
Real-Gerüchte um Hoeneß? "Bewegt mich nicht so sehr"
-
Bundesregierung nimmt neuen Anlauf bei umstrittener IP-Adressenspeicherung
-
Polizeiinterne Infos an Kriminelle weitergegeben: Anklage gegen Berliner Beamten
-
Nach Messerangriff: Gericht in Karlsruhe bestätigt Ausweisung von syrischem Straftäter
-
Russland will ab Mai kein kasachisches Öl mehr nach Deutschland durchleiten
-
Helfer bemühen sich weiter um vor Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal
-
Jeder vierte Erwerbstätige nutzt Homeoffice - Anteil leicht über EU-Durchschnitt
-
Ukraine: Durch die Druschba-Pipeline fließt "in wenigen Stunden" wieder Öl
-
Britische Behörde: Zwei Schiffe in der Straße von Hormus beschossen
-
Tödlicher Raserunfall in Drogenrausch: Acht Jahre Haft für 26-Jährigen in Düsseldorf
-
Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus
-
US-Justizministerium klagt gegen Bürgerrechtsorganisation wegen bezahlter Informanten
-
Frau aus Moldau mit 60 Gläsern Kaviar an Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen
-
Bundestag entscheidet am Freitag über verlängerte Entlastungsprämie
-
Fußgängerzone von Bad Harzburg: Wildschwein steckt mit Kopf in Metallzaun fest
-
Kohlekumpel in der Türkei im Hungerstreik - Bei Protest in Ankara festgenommen
-
Kabinett tagt zu IP-Adressenspeicherung und Reform der Notfallversorgung
-
25 Prozent der Erwerbstätigen im Homeoffice - Anteil leicht über EU-Durchschnitt
-
Containerschiff vor dem Oman von iranischem Schnellboot beschossen
-
Linnemann: SPD sollte bei Rente die Realitäten erkennen
-
Deutscher Pflegerat kritisiert Kürzungspläne Warkens scharf
-
Aus für Cityline: Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober
Melania Trump leitet Sitzung des UN-Sicherheitsrats - Scharfe Kritik des Iran
Eine Premiere für Melania Trump, eine Provokation für den Iran: Kurz nach Kriegsbeginn hat die Gattin von US-Präsident Donald Trump am Montag als erste First Lady eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York geleitet. Dabei ging es um den Schutz von Kindern und die "Rolle von Bildung bei der Förderung von Toleranz und Frieden in der Welt". Der Iran nannte den Auftritt "beschämend und heuchlerisch".
Vor der Sitzung kritisierte Irans UN-Botschafter Amir Saeid Iravani, dass die USA "am ersten Tag ihrer Präsidentschaft im Sicherheitsrat eine hochrangige Sitzung zum Schutz von Kindern einberufen haben". Die USA und Israel hatten am Samstag einen Großangriff auf den Iran begonnen. Dabei töteten die Streitkräfte den obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie in mehreren Golfstaaten.
Melania Trump zeigte sich von der Kritik unbeeindruckt. Die 55-Jährige, bekleidet mit grauem Kostüm und High Heels, eröffnete die Sitzung mit einem Schlag des Zeremonienhammers. Anschließend dankte das frühere Model Großbritannien für dessen einmonatige Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat. Im März haben die USA den rotierenden Vorsitz inne.
Später sprach die dritte Ehefrau von US-Präsident Trump erneut. Offenbar würdigte sie US-Soldaten, die im Iran-Krieg getötet worden waren. "Den Familien, die ihre Helden verloren haben, die ihr Leben für die Freiheit geopfert haben, wird ihre Tapferkeit und Hingabe für immer in Erinnerung bleiben", sagte sie vor dem vollbesetzten Saal.
Zum eigentlichen Thema sagte sie: "Gesellschaften, die von Wissen und Weisheit geleitet werden, sind friedlicher." Zudem stünden die USA an der Seite der Kinder auf der ganzen Welt. "Ich hoffe, dass der Frieden bald euch gehören wird", betonte sie, ohne auf die Angriffe im Nahen Osten einzugehen.
"Danke, Frau Präsidentin", sagte die griechische UN-Botschafterin Aglaia Balta. Der französische Botschafter Jérome Bonnafont verglich Melania Trump sogar mit der berühmten ehemaligen First Lady und Aktivistin Eleanor Roosevelt und nannte ihren Auftritt eine "Ermutigung".
Es war das erste Mal, dass die Ehefrau eines amtierenden US-Präsidenten eine solche Sitzung leitet. Melania Trump werde damit "in die Geschichte eingehen", hatte ihr Büro betont.
Kritiker der Trump-Regierung werfen dem US-Präsidenten vor, mit seinem kürzlich geschaffenen "Friedensrat" den UN-Sicherheitsrat aushebeln zu wollen. Zudem verweisen sie auf US-Zahlungsrückstände an die UNO in Höhe von mehr als vier Milliarden Dollar. Auch aus der Kulturorganisation Unesco haben sich die USA zurückgezogen. Zudem arbeiten sie nicht mehr mit der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten zusammen.
L.Wyss--VB