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Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"
Papst Leo XIV. hat Spanien für seinen "Einsatz für Frieden und Solidarität zwischen den Völkern" gewürdigt. "Ich spreche Ihrem Land meinen Dank aus für dessen treue Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus, was sich in einem aktiven Engagement für Frieden und Solidarität" widerspiegelt, sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei einem Empfang im Königspalast in der Hauptstadt Madrid am Samstag.
Der in den USA geborene Papst hatte in seiner Osterbotschaft mit Blick auf den Iran-Krieg gesagt, Christen könnten nicht an der Seite derer stehen, die "heute Bomben abwerfen". Anfang April hatte er die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber der iranischen Bevölkerung "inakzeptabel" genannt. Trump warf Leo XIV. daraufhin vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Darüber hinaus bezeichnete er den Papst als "schwach" und "schrecklich in der Außenpolitik".
Ähnlich wie das katholische Kirchenoberhaupt steht die linksgerichtete spanische Regierung dem Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran skeptisch gegenüber. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dem US-Militär unter anderem untersagt, Stützpunkte in Spanien für Angriffe auf den Iran zu nutzen, und zog damit den Zorn Trumps auf sich.
Im Zusammenhang mit dem israelischen Vorgehen im Gazastreifen hatte Sánchez wiederholt von "Völkermord" gesprochen und ein Waffenembargo gegen Israel sowie einen Ausschluss des Landes vom Eurovision Song Contest gefordert.
U.Maertens--VB