Volkswacht Bodensee - Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

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Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

Umgestürzte Bäume, lose Gegenstände und Wasseransammlungen beschäftigten die Feuerwehren in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. In Königswinter traf ein Baum ein Wohnhaus.

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Feuerwehren ziehen Bilanz Baum stürzt auf Wohnhaus – zahlreiche Sturmeinsätze in Bonn und der Region Update | Bonn/Rhein-Sieg-Kreis · Das Orkantief „Manja“ hatte am Sonntag zahlreiche Feuerwehreinsätze in Bonn und der Region zu Folge. Besonders viele waren es in Rheinbach, in Königswinter stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus.

Einsatzkräfte der Einheit Altstadt waren in der Nacht zu Sonntag auch im Bereich des Kutscherwegs am Drachenfels wetterbedingt im Einsatz. Das Orkantief „Manja“ hat am Sonntag für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Bonn und der Region gesorgt. In Königswinter stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus, weitere Bäume blockierten Straßen. Auch in Swisttal und Rheinbach waren die Einsatzkräfte mehrfach gefordert.

Am Mittag liefen kreisweit immer noch einige Einsätze, wie die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises auf Anfrage mitteilte. Der Schwerpunkt liege auf Rheinbach. Die dortige Feuerwehr zählte seit der Nacht bis zum Mittag rund 20 Einsätze, wie auf der Internetseite nachzulesen ist. In den meisten Fällen waren umgestürzte Bäume der Grund. In Königswinter rückten die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen achtmal aus. Zwischen 5 und 10 Uhr wurden die Einheiten Altstadt, Bockeroth und Uthweiler zu wetterbedingten Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Der Schwerpunkt lag dabei im Bergbereich von Königswinter, wie die Freiwillige Feuerwehr am Vormittag mitteilte.

Besonders betroffen war unter anderem Pleiserhohn. Dort war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt. Da von dem Baum keine weitere Gefahr ausging, musste die Feuerwehr den eigenen Angaben zufolge nicht eingreifen. Über mögliche Schäden an dem Gebäude machte die Feuerwehr keine näheren Angaben. Umgestürzte Bäume blockieren Straßen in Königswinter

Auch an anderen Stellen im Stadtgebiet sorgte der Sturm für Probleme. Auf der Berghausener Straße waren gleich zwei Bäume umgestürzt, die von der Feuerwehr beseitigt werden mussten. Ein weiterer Baum blockierte die Zufahrtsstraße zum Drachenfels. Auch hier rückten die Einsatzkräfte an und räumten die Straße wieder frei. Ein umgestürzter Baum an der Berghausener Straße wird von der Einheit Uthweiler beseitigt.

Außerdem beschäftigte ein umgestürzter Bauzaun die Feuerwehr. In Pleiserhohn drohte außerdem ein Strommast umzustürzen. Die Einsatzkräfte verständigten deshalb den zuständigen Stromversorger. Neben den Sturmschäden sorgten auch Wasseransammlungen für Einsätze. In Oberscheuren war Wasser in eine Garage eingedrungen. Zwischen Vinxel und Oelinghoven stand zudem ein Feldweg unter Wasser. In beiden Fällen wurde das Abwasserwerk verständigt.

Acht Sturmeinsätze in Swisttal Auch in Swisttal hatten die Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag einiges zu tun. Zwischen Mitternacht und 3 Uhr wurde die Feuerwehr zu insgesamt acht sturmbedingten Einsatzstellen im gesamten Gemeindegebiet alarmiert. Dabei handelte es sich um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume sowie Gegenstände, die gesichert werden mussten. Wie die Feuerwehr mitteilte, waren nahezu alle Löschgruppen der Gemeinde im Einsatz.

Die Bonner Feuerwehr registrierte fünf Einsätze wegen abgefallener Äste oder umgestürzten Bäumen, wie sie auf Anfrage mitteilte. Verletzte oder größere Schäden habe es nicht gegeben. Weitere Warnung für Sonntag

Die Wetterlage blieb auch am Sonntag angespannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis eine amtliche Warnung vor Windböen herausgegeben, die bis zum frühen Abend galt. Demnach wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erwartet; in exponierten Lagen Sturmböen um 70 Kilometer pro Stunde.

Der Baum, der in Rheinbach umstürzte, ist schätzungsweise 15 bis 20 Meter hoch. Bereits am Freitag Baum auf Haus und Auto in Rheinbach gestürzt

Schon am Freitagnachmittag hatte das Sturmtief „Luise“ in Rheinbach für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Ein 15 bis 20 Meter hoher Baum war im Bereich des Gräbbachs umgestürzt und hatte ein Haus sowie ein Auto am Julie-Billiart-Weg beschädigt. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Baum von der betroffenen Straße zu räumen. Auch in Bonn und anderen Teilen des Rhein-Sieg-Kreises waren die Feuerwehren am Freitag und Samstag gefordert. Die Leitstelle der Bonner Feuerwehr vermeldete am Samstagmorgen sechs sturmbedingte Einsätze, überwiegend wegen abgeknickter Äste. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden am Freitag und in der Nacht zu Samstag insgesamt 23 sturmbedingte Einsätze gezählt.

C.Stoecklin--VB