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Grönlands Hauptstadt verzeichnet wärmsten Januar seit Aufzeichnungsbeginn
Ungewöhnliche Wärme in Grönland: In der Hauptstadt Nuuk wurde der wärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als hundert Jahren registriert, wie das dänische Meteorologie-Institut am Montag berichtete.
Die Durchschnittstemperatur in Nuuk lag den Experten zufolge im Januar bei 0,1 Grad Celsius - ganze 7,8 Grad wärmer als im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre und 1,4 Grad wärmer als der bisher wärmste Januar im Jahr 1917. Am wärmsten Tag des vergangenen Monats wurden in Nuuk milde 11,3 Grad gemessen. Ähnlich wie in Nuuk sah es den Meteorologen zufolge an der gesamten Westküste Grönlands aus - überall wurden im Januar Rekordtemperaturen registriert.
Eine derart lange Wärme-Periode sei "ein klares Anzeichen dafür, dass sich etwas verändert", sagte der Klimaforscher Martin Olesen. Die menschengemachte Erderwärmung führe in der Region zu mehr Wärme- und seltener werdenden Kälterekorden.
G.Schmid--VB