-
Richtungsweisende Wahl: Armenier wählen ein neues Parlament
-
Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru
-
Vorgezogene Parlamentswahl im Kosovo nach monatelanger politischer Blockade
-
Richtungsweisende Parlamentswahl in Armenien
-
Papst hält Messe in Madrid - eine Million Gläubige erwartet
-
Merz, Starmer und Macron treffen Selenskyj zu Ukraine-Gesprächen in London
-
JU-Vorsitzender für geringere Rentenerhöhung zugunsten von Bafög und Elterngeld
-
Papst würdigt Spaniens Einsatz für Frieden und ruft zu Ende "spaltender Debatten" auf
-
Nagelsmann verspricht: Neuer spielt gegen Curacao
-
Nach Karl-Schock: DFB-Elf mit gelungener WM-Generalprobe
-
9,98 Sekunden: Ansah verbessert deutschen Rekord über 100 m
-
Krieg im Nahen Osten: Libanons Armeechef besucht Pakistan
-
WM-Generalprobe mit Sané und Havertz
-
Albanien: Neue Proteste gegen Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn in Naturschutzgebiet
-
DFB-Pokal: FC Bayern zum Auftakt in Osnabrück
-
Antonelli rast zur Pole in Monaco - Hamilton Dritter
-
Chwalinskas Märchen beendet: Andrejewa gewinnt French Open
-
Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml
-
Eine Woche vor US-Match: Stadion-Angestellte stimmen für Streik
-
Vermisster Dreijähriger in Getränkefass gefunden
-
Gesperrte Brücke: Grüne kritisieren Verkehrspolitik der Regierung
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
-
Pistorius begrüßt große Resonanz zu "Tag der Bundeswehr"
-
D-Day-Gedenken: Hegseth verlangt von Europäern Ausbau ihrer Verteidigungsfähigkeiten
-
Charité: Ebola-Patient gesund aus Krankenhaus entlassen
-
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"
-
Wolf von Altona ist mutmaßlich tot
-
Merz warnt vor AfD-Erfolgen bei Landtagswahlen
-
Angriff auf Reporter im Libanon 2023: AFP verlangt "präzise Antworten" von Israel
-
CDU in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt Landeschef Peters in Amt
-
DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin
-
Hamburger CDU-Vorsitzender Thering in Amt bestätigt
-
Iran kritisiert USA: "Diskriminierung höchster Stufe"
-
Frankreichs Ex-First Lady Bernadette Chirac im Alter von 93 Jahren gestorben
-
Wiederansiedlungsprojekt: Przewalski-Pferde aus Berlin in Kasachstan eingetroffen
-
Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA
-
Ferrari-Teamchef Vasseur im Krankenhaus
-
Papst zu einwöchiger Spanienreise in Madrid eingetroffen
-
Analyse: Vier Jahre Bundestag entsprechen bei Altersbezügen 28 Beitragsjahren
-
Warken pocht auf Zahlung von Kindern für Pflegekosten der Eltern
-
Vor Präsidentenstichwahl in Peru: Richter ordnet Prozess gegen linken Kandidaten Sánchez an
-
FC Bayern erwartet Karl zurück: "Alle Unterstützung"
-
Argentinien: Messi vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo vor Debüt
-
Wembanyama "vermasselt": Knicks mit nächstem Sieg in NBA-Finals
-
Kaltstart für Neuer: Nagelsmann bleibt gelassen
-
Müllers märchenhaftes Debüt: "Unglaubliches Gefühl"
-
"Könnte schon wieder spielen": Zverev bereit für Cobolli
-
Karl meldet sich nach WM-Aus: "Tut unbeschreiblich weh"
-
Bericht: Politisch motivierte Kriminalität in Deutschland erreicht Höchststand
-
Trump: Iran hat noch gut 20 Prozent seiner Raketen
Familie und Freunde nehmen Abschied von Filmstar und Tierschützerin Brigitte Bardot
Bei einem Gottesdienst, bei dem die Sängerin Mireille Mathieu eine lateinische Hymne gesungen hat, haben Angehörige, Freunde und Prominente am Mittwoch von der Schauspielerin Brigitte Bardot Abschied genommen. Der französische Filmstar, der seine zweite Lebenshälfte dem Tierschutz gewidmet hatte, war Ende Dezember im Alter von 91 Jahren im südfranzösischen Saint-Tropez gestorben. Die Trauerfeier war auf Wunsch von Bardot schlicht gestaltet worden.
Der Gottesdienst wurde auf Großbildschirmen an mehreren Orten in Saint-Tropez übertragen. In der kleinen Kirche waren zwei Porträts von Brigitte Bardot ausgestellt, eins in jungen Jahren mit einem Robbenbaby im Arm und eines, auf dem sie bereits graue Haare hat.
Ihr 65 Jahre alter Sohn Nicolas-Jacques Charrier, zu dem sie ein gespanntes Verhältnis hatte, trug mit Tränen in den Augen den mit Weiden umflochtenen Sarg seiner Mutter in die Kirche. Er hatte seiner Mutter ein Blumengebinde mit Mimosen und den Worten "Für Mama" gewidmet. Charrier lebt mit seinen Töchtern und Enkelinnen in Oslo. Brigitte Bardot hatte das Sorgerecht seinem Vater Jacques Charrier überlassen und erklärt, dass sie keine mütterlichen Gefühle hege.
Mireille Mathieu bezeichnete Bardot als ihre "große Schwester". "Sie war die schönste Frau der Welt, und Frankreich hatte das Glück, die schönste Frau der Welt zu haben", sagte Mathieu vor Beginn der Trauerfeier dem Sender CNews. Sie sang während des Gottesdienstes das gefühlvolle Stück Panis Angelicus als Solo.
Zu den Gästen zählte auch Paul Belmondo, Sohn des Schauspielers Jean-Paul Belmondo, der Tierschützer Paul Watson und die Rechtsaußen-Politiker Marine Le Pen und Nicolas Dupont-Aignan, deren Ideen sich Bardot in ihren späteren Jahren angenähert hatte. Als Vertreterin der Regierung nahm die Gleichstellungs-Ministerin Aurore Bergé an der Trauerfeier teil.
Anschließend bewegte sich der Trauerzug zum Friedhof direkt am Meer, begleitet von der Gitarrenmusik der Gipsy Kings.
Bardot wurde nach der Trauerfeier im kleinen Kreis auf dem örtlichen Friedhof im Familiengrab bestattet - unweit vom Grab ihres ersten Ehemannes, des Regisseurs Roger Vadim, der ihr mit dem Film "Und immer lockt das Weib" zu Weltruhm verholfen hatte.
Sie spielte darin eine Frau, die selbstbewusst ihre Lust auslebt. Dies galt damals als skandalös und faszinierte viele Zuschauer deswegen um so mehr.
Ihr vierter und letzter Ehemann Bernard d'Ormale, mit dem sie gut drei Jahrzehnte ihres Lebens teilte, hatte sich in einem am Mittwoch erschienenen Interview erstmals zur Todesursache geäußert. "Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben", sagte d'Ormale, ohne auf die Art der Krankheit näher einzugehen. In den 80er Jahren hatte Brigitte Bardot bereits Brustkrebs gehabt.
Sie sei umgeben von ihren Tieren gestorben, die sie sehr geliebt habe, sagte er der Zeitschrift "Paris Match". "Sie war bis zum Ende geistig anwesend und am Tierschutz interessiert", sagte d'Ormale mit Blick auf Bardots größtes Anliegen nach dem Ende ihrer Schauspielzeit.
Brigitte Bardot habe sich vor einigen Jahren von ihrem ursprünglichen Wunsch verabschiedet, sich auf ihrem Anwesen La Madrague in Saint Tropez bestatten zu lassen. "Sie sah ein, dass es für die Stadtverwaltung schwierig wäre", sagte er und verwies darauf, dass sie mit zahlreichen Besuchern ihres Grabes gerechnet habe. Stattdessen habe sie schließlich in der Familiengruft bestattet werden wollen, in der schon ihre Eltern und Großeltern liegen.
Bis Anfang der 70er Jahre hatte Bardot in etwa 50 Filmen gespielt und mit angesehenen Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle zusammengearbeitet. Sie gehörte damals zu den meistfotografierten Frauen der Welt.
1973 gab Bardot ihre Schauspielkarriere auf und widmete ihr Leben fortan bedrohten Tieren. Für die Gründung ihrer Tierschutz-Stiftung versteigerte sie Teile ihres Besitzes. Politisch driftete Bardot nach Rechtsaußen ab und wurde mehrfach wegen rassistischer Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt.
D.Schlegel--VB