-
MotoGP: Márquez feiert fünften Doppelsieg der Saison
-
Jemens Regierungstruppen melden Angriffe auf Ziele der Huthis im gesamten Land
-
WTA-Turnier in Peking: Auch Sabalenka scheitert früh
-
Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew
-
Nächster Sieg: Draisaitl bleibt Albtraum für die Kraken
-
Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew eingetroffen
-
USA besiegen Mexiko: Sullivan jüngster Torschütze
-
Flensburg unterstützt Golla: "Legende in unserem Verein"
-
Nach 0:7-Demütigung: Modric schämt sich "zutiefst"
-
Klopp singt: "Ohne Otto..."
-
Teilergebnisse: Pro-EU-Partei von Lettlands Regierungschef Kulbergs liegt vorn
-
Wahlen in in Bosnien und Herzegowina zu zentralem Staatspräsidium und Parlamenten
-
Lula gegen Bolsonaro-Sohn: Brasilien wählt Präsidenten und Parlament
-
Rechtsextreme Gruppen wollen in Madrid zu Protestcamp gegen Wohnungsnot vordringen
-
"Wahrer Held": Netanjahu lädt indischen Piloten des Flydubai-Flugs nach Israel ein
-
ALEX BODI ȘI AMBASADORUL REPUBLICII SUDANUL DE SUD, GUM DOMINIC MATIOK, DISCUTĂ LA BERLIN DESPRE POSIBILITATEA ÎNFIINȚĂRII UNUI CONSULAT ONORIFIC LA BUCUREȘTI
-
Niedrigwasser: Umweltminister ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf
-
Nach Luftangriffen auf Sanaa: Huthi-Miliz im Jemen greift Aramco-Anlage in Riad an
-
Ex-BSW Politikerin Wolf warnt Wagenknecht vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro halten Abschlusskundgebungen vor Präsidentenwahl
-
Tigray-Konflikt: Äthiopiens Armee rückt nach Rückzug der Rebellen in Mekele ein
-
Luftangriff am Jahrestag: Israels Armee nimmt ranghohen Hamas-Vertreter ins Visier
-
Nach Yamal-Show: Spanien wackelt kurz bei drittem Sieg
-
Nachwahlbefragungen: Pro-EU-Partei von Lettlands Regierungschef liegt vorn
-
ALEX BODI UND BOTSCHAFTER GUM DOMINIC MATIOK DER REPUBLIK SÜDSUDAN BESPRECHEN IN BERLIN DIE MÖGLICHKEIT EINES HONORARKONSULATS IN BUKAREST
-
Nächster Rekord für Kane: England feiert Kantersieg
-
Bühl führt Bayern zum Topspiel-Sieg - Sorgen um Gwinn
-
Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien
-
"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter
-
Rotation vorbei: Klopp setzt auf Urbig
-
Rotation vorbei? Klopp will auf Urbig setzen
-
Eklat vor Israel-Spiel: Irlands Pressekonferenz abgebrochen
-
Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"
-
Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung
-
Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum
-
Grünen-Fraktionschefinnen erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
-
Im Eiltempo ins Viertelfinale: Zverev fordert Djokovic
-
Bilanz mit pessimistischen Tönen: Steinmeier äußert sich zum Ende seiner Amtszeit
-
Steinmeier mahnt Fortsetzung der Reformpolitik an: "Habt Mut zur Erneuerung"
-
"Unerträgliche politische Demagogie": Steinmeier sieht Gefährdung der Demokratie
-
Flydubai-Copilot plante nach Erkenntnissen von Ermittlern "Terrorakt"
-
Tag der Deutschen Einheit: Bovenschulte fordert Abwehr von Demokratie-Gegnern
-
Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr
-
Verstappen holt Pole Position in Malaysia - Mercedes "ratlos"
-
Formel 1: Verstappen holt die Pole Position in Malaysia
-
Zverev auf dem Weg zur Nummer eins: Sinner sagt für Shanghai ab
-
Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"
-
Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag
-
Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante "Terrorakt"
US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage
Das von den USA und dem Iran angekündigte Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs sorgt für Erleichterung an den Märkten: Der Ölpreis ging am Montagmorgen spürbar zurück, die Aktienkurse weltweit legten zu. Die Reeder hoffen auf eine sichere Passage durch die Straße von Hormus. Dafür werden nach iranischen Angaben aber künftig Gebühren fällig.
Der Ölpreis sank bis zum Vormittag um rund fünf Prozent: Der Preis für die Nordseesorte Brent zur Lieferung im August ging um 4,8 Prozent auf 83,12 Dollar zurück, für die US-Sorte WTI sank der Preis um 5,2 Prozent auf 80,46 Dollar. Auch an den Zapfsäulen in Deutschland dürften die Preise zurückgehen, erwartet der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie (en2x), Christian Küchen.
Eine Rückkehr zum Preisniveau von vor dem Krieg werde es aber wohl wegen der erheblichen Schäden an der Energieinfrastruktur in der Golfregion absehbar nicht geben, schränkte Küchen ein: "Das wird schon Monate mindestens dauern, bis hier wieder die normale Produktion erreicht ist, vielleicht sogar in Richtung Jahre", sagte er den Sendern ntv und RTL.
Der Verband Deutscher Reeder äußerte sich vorsichtig optimistisch: Die Schifffahrt verbinde mit der am kommenden Freitag zur Unterzeichnung stehenden Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran die Erwartung, "dass die Sicherheit von Seeleuten und Handelsschiffen wiederhergestellt wird und die Passage durch die Straße von Hormus wieder dauerhaft sicher und verlässlich möglich ist".
Knapp vier Monate lang dauerten die "schwersten Beeinträchtigungen" der Schifffahrt in der Golfregion bereits an. Noch immer befänden sich rund 2000 Handelsschiffe mit etwa 20.000 Seeleuten im Persischen Golf, darunter 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1000 Seeleuten an Bord.
Zu den laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars vereinbarten Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gab es zunächst keine Reaktion des Reeder-Verbands. Laut Fars wurde der Text des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran im letzten Moment noch entsprechend geändert.
An den Börsen in Europa und zuvor in Asien gingen die Kurse nach oben. "Wir dürften eine Entspannung an den Märkten erleben, mit niedrigeren Ölpreisen und damit sinkenden Zinsen auf der einen Seite und auf der anderen Seite weniger Wachstumsängsten und damit steigenden Aktienkursen", erklärte Analyst Kevin Thozet von Carmignac.
Für die deutsche Volkswirtschaft sei das Abkommen "eine sehr gute Nachricht", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. Sinkende Energiepreise bedeuteten eine niedrigere Inflation, und das bedeute "mehr Kaufkraft bei den Menschen in Deutschland".
Es bleibe aber ungewiss, wie nachhaltig der Waffenstillstand sein wird, warnte Dullien. Bis zu einem endgültigen Friedensvertrag bestehe die Gefahr weiter, dass der Iran die Straße von Hormus erneut schließt und die Ölpreise wieder in die Höhe schießen. "Richtig durchstarten wird die deutsche Konjunktur deshalb erst dann können, wenn auch die Verhandlungen in den kommenden Wochen zwischen den USA und dem Iran ohne größere neue Kampfhandlungen über die Bühne gehen."
Auch der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura, sagte, entscheidend sei ein "belastbares und dauerhaftes Friedensabkommen". Die Wirtschaft brauche verlässliche Rahmenbedingungen. Er nannte besonders die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus eine sehr gute Nachricht für die Weltwirtschaft. Damit könnten wichtige Lieferketten für Rohstoffe, Energie und Vorprodukte schrittweise wieder anlaufen.
US-Präsident Donald Trump hatte Sonntagabend erklärt, sich auf ein Rahmenabkommen mit dem Iran zur Beilegung der Kämpfe geeinigt zu haben. Die Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt werde aufgehoben, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine. Auch auf iranischer Seite war von einem "sofortigen Ende" der Kampfhandlungen die Rede.
Die Straße von Hormus liegt zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf. Der Iran hatte die für den weltweiten Handel mit Öl, Flüssiggas und weiteren Gütern wichtige Meerenge nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitgehend blockiert. Daraufhin waren die Ölpreise weltweit stark gestiegen. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen.
L.Stucki--VB