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US-Inflation sinkt im Januar auf 2,4 Prozent
In den USA hat sich der Verbraucherpreisanstieg zu Jahresbeginn verlangsamt: Im Januar lag die Inflation im Jahresvergleich bei 2,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das waren 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im Dezember.
Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie lag bei 2,5 Prozent, 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Dezember.
Im Monatsvergleich stieg der Verbraucherpreisindex CPI um 0,2 Prozent. US-Bürgerinnen und -Bürger mussten den Angaben zufolge unter anderem für Heizöl (minus 5,7 Prozent) und Treibstoff (minus 3,2 Prozent) weniger zahlen als noch im Dezember. Aber auch Gebrauchtwagen wurden billiger (minus 1,8 Prozent). Etwas teurer wurden dagegen Lebensmittel, Kleidung und Dienstleistungen.
Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA weiter im Zentrum der politischen Debatte. Hintergrund sind eine Reihe von Wahlsiegen der Demokratischen Partei gegen Trumps Republikaner.
Mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress im November hatte Trump seine Zoll- und Wirtschaftspolitik vor dem Jahreswechsel verteidigt. Er stellte einen Wirtschaftsboom und "rapide" fallende Preise für Benzin und Lebensmittel in Aussicht.
A.Ruegg--VB