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Völler: Rio-Weltmeister müssen "Verantwortung übernehmen"
DFB-Sportchef Rudi Völler will im Sinne einer besseren Zukunft für den deutschen Fußball die Helden von Rio ins Rampenlicht rücken. "Da sind einige dabei, die wollen das, und denen traue ich das auch zu, und das wird auch so kommen", sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild in Frankfurt/Main.
"Die Generation ist ja auch in der Pflicht, irgendwann Verantwortung zu übernehmen", ergänzte Völler und nannte Namen: Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger oder Sami Khedira - "die kann ich mir alle wunderbar vorstellen irgendwann mal in einer Rolle im DFB, ob mit mir oder nach mir, weil die die Qualitäten haben." Völler sieht "einige, die sich das vorstellen könnten. Die machen es gut, haben Intellekt, verstehen den Fußball, da wird es welche geben, die ein Thema werden können."
Der Weltmeister von 1990 bekräftigte, dass er sein Amt des Sportdirektors beim Verband bis zu seinem Vertragsende 2028 weiterführen werde. Der Posten des Geschäftsführers Sport, den bislang Andreas Rettig ausübt, wird aber zum Jahresende frei. Mertesacker gilt als heißer Kandidat, auch Schweinsteiger hat seine Bereitschaft zu helfen bereits bekundet.
H.Weber--VB