-
Ex-BSW Politikerin Wolf warnt Wagenknecht vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro halten Abschlusskundgebungen vor Präsidentenwahl
-
Tigray-Konflikt: Äthiopiens Armee rückt nach Rückzug der Rebellen in Mekele ein
-
Luftangriff am Jahrestag: Israels Armee nimmt ranghohen Hamas-Vertreter ins Visier
-
Nach Yamal-Show: Spanien wackelt kurz bei drittem Sieg
-
Nachwahlbefragungen: Pro-EU-Partei von Lettlands Regierungschef liegt vorn
-
ALEX BODI UND BOTSCHAFTER GUM DOMINIC MATIOK DER REPUBLIK SÜDSUDAN BESPRECHEN IN BERLIN DIE MÖGLICHKEIT EINES HONORARKONSULATS IN BUKAREST
-
Nächster Rekord für Kane: England feiert Kantersieg
-
Bühl führt Bayern zum Topspiel-Sieg - Sorgen um Gwinn
-
Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien
-
"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter
-
Rotation vorbei: Klopp setzt auf Urbig
-
Rotation vorbei? Klopp will auf Urbig setzen
-
Eklat vor Israel-Spiel: Irlands Pressekonferenz abgebrochen
-
Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"
-
Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung
-
Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum
-
Grünen-Fraktionschefinnen erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
-
Im Eiltempo ins Viertelfinale: Zverev fordert Djokovic
-
Bilanz mit pessimistischen Tönen: Steinmeier äußert sich zum Ende seiner Amtszeit
-
Steinmeier mahnt Fortsetzung der Reformpolitik an: "Habt Mut zur Erneuerung"
-
"Unerträgliche politische Demagogie": Steinmeier sieht Gefährdung der Demokratie
-
Flydubai-Copilot plante nach Erkenntnissen von Ermittlern "Terrorakt"
-
Tag der Deutschen Einheit: Bovenschulte fordert Abwehr von Demokratie-Gegnern
-
Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr
-
Verstappen holt Pole Position in Malaysia - Mercedes "ratlos"
-
Formel 1: Verstappen holt die Pole Position in Malaysia
-
Zverev auf dem Weg zur Nummer eins: Sinner sagt für Shanghai ab
-
Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"
-
Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag
-
Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante "Terrorakt"
-
Türkei: Schiedsrichter-Chef in Untersuchungshaft
-
Parlamentswahl in Lettland hat begonnen
-
"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi
-
Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe
-
NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart
-
Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel
-
Rückspiel in Griechenland: Wie viel ändert Klopp?
-
"Erster Rückschlag" - doch Zidane ist "sehr zufrieden"
-
"Darin ist Klopp ein Meister": Wirtz und El Mala schwärmen
-
G7 geben Rohöl- und Diesel-Reserven frei - Trump schließt Diesel-Exportstopp aus
-
Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen
-
Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung
-
Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen
-
Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an
-
Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland
Trump kritisiert Verbündete bei Ankunft zum Nato-Gipfel in Ankara erneut scharf
Unmittelbar vor Beginn des Nato-Gipfels in Ankara hat sich US-Präsident Donald Trump erneut "sehr enttäuscht" vom Verhalten der Verbündeten im Iran-Krieg gezeigt. "Wir wurden nicht gut behandelt", sagte Trump am Dienstag bei seinem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan in der türkischen Hauptstadt. Die europäischen Mitgliedstaaten und Kanada kündigten derweil neue Rüstungsgeschäfte an, womit sie ihre Bereitschaft für einen höheren Beitrag zur Nato-Verteidigungsfähigkeit bekräftigten.
"Italien hat uns abgewiesen, Deutschland hat uns abgewiesen, Frankreich hat uns abgewiesen, und das ist in Ordnung", sagte Trump. Dann fügte er hinzu: "Aber wissen Sie, warum geben wir Hunderte von Milliarden Dollar aus, und sie sind nicht für uns da? Wir waren immer für sie da."
Die USA hätten im Krieg gegen den Iran in Wahrheit "überhaupt keine Hilfe" gebraucht, sagte der US-Präsident. "In gewisser Weise habe ich die Leute auf die Probe gestellt (...) Ich wollte sehen, ob sie für uns da sein würden."
Trump hat den Nato-Partnern wiederholt vorgeworfen, die USA im Iran-Krieg nicht ausreichend unterstützt zu haben, und deshalb damit gedroht, sie im Ernstfall nicht zu verteidigen. Hätte der Nato-Gipfel nicht bei seinem "Freund" Erdogan in der Türkei stattgefunden, "ist es möglich, dass ich nicht teilgenommen hätte", sagte er.
Weiter sagte er, seine Regierung erwäge, der Türkei Kampfjets vom Typ F-35 zu verkaufen. Die USA hatten die Türkei 2019 von dem Projekt ausgeschlossen, nachdem Ankara Raketenabwehrsysteme von Moskau gekauft hatte.
Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen. Einige europäische Länder hatten die Nutzung von Stützpunkten auf ihrem Boden durch die US-Armee eingeschränkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte das Vorgehen der USA im Iran-Krieg mit deutlichen Worten kritisiert.
Auf dem am Abend beginnenden Nato-Gipfel wollten die europäischen Verbündeten transatlantische Einigkeit demonstrieren und unter Beweis stellen, dass die Europäer mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen wollen.
Merz verwies vor seinem Abflug in die Türkei in diesem Zusammenhang auf die Entscheidung Kanadas zum Kauf deutsch-norwegischer U-Boote: "Das ist auch eine gute Nachricht für unsere gemeinsame Sicherheit", sagte der Kanzler am Flughafen in Berlin. Es handele sich um "einen der größten, wenn nicht den größten Rüstungsauftrag in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland", sagte Merz.
Damit werde zum Auftakt des Nato-Gipfels "ein starkes Zeichen" sowohl für die transatlantische als auch die europäische Zusammenarbeit gesetzt. Kanada hatte am Montag bekannt gegeben, beim geplanten Bau einer milliardenschweren U-Boot-Flotte auf den deutschen Hersteller TKMS zu setzen.
Aus Nato-Kreisen verlautete, im Laufe des Gipfeltreffens würden in Ankara Rüstungsverträge im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar (rund 44 Milliarden Euro) unterzeichnet werden. Zu den angekündigten Geschäften gehört auch der gemeinsame Kauf zehn neuer Aufklärungsflugzeuge des schwedischen Herstellers Saab, an dem auch Deutschland beteiligt ist.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte unterdessen von den Nato-Ländern "mehr Entschlossenheit" bei der Versorgung seines Landes mit Luftabwehrfähigkeiten. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Luftabwehrraketen zu bekommen", sagte Selenskyj in Ankara.
Gleichzeitig warb er erneut für einen Beitritt seines Landes zur westlichen Allianz. Die Ukraine in der Nato wäre aufgrund ihrer kampferprobten Streitkräfte "eine Quelle außergewöhnlicher Verteidigungsfähigkeit", sagte der ukrainische Präsident.
Der Nato-Gipfel sollte am Abend mit einem Arbeitsessen der Staats- und Regierungschefs im Präsidentenpalast von Ankara beginnen. Am Mittwoch folgt die eigentlich Sitzung des Nordatlantikrats.
D.Schlegel--VB