-
Trump: "Fantastische Handelsabkommen" mit China - Xi soll zu Hilfe bei Hormus-Öffnung bereit sein
-
"Vierter Stürmer im Kader": Mbappé kritisiert Arbeloa
-
Saudischer Staatsfonds PIF wird Sponsor der Fußball-WM
-
Musiala mit kleinen Schritten: "Geduld ist die größte Sache"
-
Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"
-
Südkoreanischer Leitindex Kospi überspringt erstmals Marke von 8000 Punkten
-
Mit Gedanken an Papa: Popp nimmt emotional Abschied
-
Behörde: Trump in millionenschwere Finanztransaktionen mit US-Konzernen verwickelt
-
China will laut Trump Öl aus den USA kaufen
-
Neuer US-Zentralbankchef Warsh tritt Amt an
-
Behörden: 21 Tote nach massivem russischen Angriff auf Kiew
-
Prinz Harry und Meghan wollen Verfilmung von Afghanistan-Bestseller produzieren
-
Behörden: Zahl der Toten nach russischen Angriffen auf Kiew steigt auf 21
-
Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung
-
Oberstes Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille in den USA vorerst weiter
-
16 Tote bei massiven russischen Angriffen auf Kiew - auch andere Städte getroffen
-
ESC-Finale komplett: Mitfavoriten Australien und Dänemark weiter
-
Kuba: CIA-Direktor zu Gesprächen in Havanna
-
Mbappé-Comeback bei Real-Sieg
-
Irakisches Parlament spricht neuer Regierung das Vertrauen aus
-
Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch
-
Reichel stößt zum WM-Kader - Warten auf Sturm-Zusage
-
Trump: China will bei Straße von Hormus helfen und Iran keine Waffen liefern
-
Popps Titeltraum geplatzt: Bayern holt das Double
-
Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert
-
Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking vor Konflikt wegen Taiwan
-
Israel und Libanon verhandeln in Washington erneut über Frieden
-
Sinner überflügelt Djokovics Allzeitrekord
-
Protest gegen Premier: Britischer Gesundheitsminister Streeting tritt zurück
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise
-
CDU-Vizechef Laumann würde bei Zusammenarbeit mit AfD "postwendend" Partei verlassen
-
Lettische Regierungschefin Silina tritt nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen zurück
-
Trump lädt Xi und seine Frau ins Weiße Haus ein
-
Vertragssituation geklärt: Reichel stößt zum WM-Kader
-
Mindestens fünf Tote bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking: Taiwan könnte beide Länder in "Konflikt" treiben
-
Slot sieht Zukunft in Liverpool
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet
-
Selenskyj: Russland greift Kiew über Nacht an mehr als 20 Orten an
-
Würzburger Bischof Jung verurteilt Religionsmissbrauch für "Allmachtsfantasien"
-
Nach Drohnen-Vorfall: Lettische Regierungschefin erklärt Rücktritt
-
Weißes Haus: Straße von Hormus muss laut Trump und Xi "offen bleiben"
-
Reform des Heizungsgesetzes stößt auf gemischtes Echo
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Juni über Rundfunkbeitrag
-
Forscher warnen: Hitze-Risiko bei WM 2026 deutlich gestiegen
-
"Historisch": Madonna und Shakira treten bei WM-Finale auf
-
NHL-Traum geplatzt: Sturm scheitert als letzter Deutscher
Betrug mit Diesel-Wasser-Mischung: Schadenersatz in Millionenhöhe in Niedersachsen
In Niedersachsen ist ein jahrelanger Rechtsstreit um Betrug mit einer angeblich revolutionären Diesel-Wasser-Mischung zu Ende gegangen. Das Oberlandesgericht Oldenburg verurteilte die Firma eines inzwischen verstorbenen Geschäftsmanns sowie dessen Sohn in einem Zivilprozess rechtskräftig zur Zahlung von 3,25 Millionen Euro Schadenersatz plus Zinsen an Investoren, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Es sei erwiesen, dass die Beklagten Geldgeber vorsätzlich getäuscht hätten.
Die Vorgeschichte des Fall reicht mehr als zehn Jahre zurück ins Jahr 2013. Der verstorbene Geschäftsmann aus Papenburg behauptete nach Gerichtsangaben, eine industriell nutzbare Technologie entwickelt zu haben, mit der sich aus einem Liter Dieselkraftstoff und einem Liter Wasser 1,8 Liter marktfähiger Diesel herstellen lassen. Er gründete eine Gemeinschaftsfirma mit einer chinesischen Unternehmensgruppe, die insgesamt rund 3,25 Millionen Euro zur Finanzierung vorschoss.
Laut Gesellschaftsvertrag sollten innerhalb eines knappen Jahres elf Produktionsanlagen mit genau definierten Leistungsmerkmalen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gebaut werden. Den chinesischen Investoren wurden darin als Gegenleistung für ihr Kapital exklusive Vermarktungsrechte für China zugesprochen. Als es nicht zur vereinbarten Funktionsprüfung der Anlagen kam, wurden die Geldgeber misstrauisch. Im Mai 2014 traten sie von dem Vertrag zurück und verlangten ihr Geld zurück. Es folgten ein langer Rechtsstreit.
Bereits 2019 gab das Landgericht Oldenburg einer Klage der Investoren statt, woraufhin das Oberlandesgericht den Fall in nächster Instanz an dieses zurückverwies. Nachdem das Landgericht den Geschäftsmann, dessen Sohn sowie deren Firma 2021 erneut verurteilte, gingen diese wiederum vor dem Oberlandesgericht in Oldenburg in Berufung.
Nach dessen Angaben argumentierten sie damit, dass deutsche Gerichte nicht zuständig seien. Außerdem führten sie unter anderem aus, dass gar kein Vermögensschaden entstanden sei, weil die für das Projekt gebauten Anlagen zumindest das investierte Kapital wert gewesen seien.
Dem folgte das Oberlandesgericht in dem schon im November ergangenen und inzwischen rechtskräftig gewordenen Urteil nicht. Die Beklagten hätten ihre Geschäftspartner "vorsätzlich über die Leistungsfähigkeit der Anlagen getäuscht". Jedenfalls bei Vertragsabschluss 2013 habe "objektiv" keine Möglichkeit bestanden, Anlagen mit den zugesagten Leistungswerten zu liefern. Dies sei den Beklagten bewusst gewesen.
Zu identischen Feststellungen kam eine Strafkammer des Oldenburger Landgerichts, die parallel in einem Strafverfahren wegen Betrugs gegen den Geschäftsmann und dessen Sohn verhandelte. Im September 2024 verurteilte sie den Sohn wegen Beihilfe zu Betrug zu elf Monaten Haft auf Bewährung. Der Geschäftsmann als Hauptangeklagter war zu diesem Zeitpunkt aus gesundheitlichen Gründen bereits nicht mehr verhandlungsfähig. Nach Gerichtsangaben verstarb er inzwischen.
H.Weber--VB