-
Mutmaßliche Russland-Spionin in Berlin festgenommen
-
Zverev erkämpft sich Sieg gegen Müller und steht in Runde drei
-
Kabinett beschließt: Führungszeugnis künftig auch in digitaler Form
-
Zwei mutmaßliche Unterstützer prorussischer Milizen in Brandenburg festgenommen
-
Krankenkassenverbände: Angebot qualitätsgeprüfter Präventionskurse wächst
-
Gislason über Portugal: "Sehr, sehr gute Mannschaft"
-
Angeschlagener Schmid nominiert: Team Deutschland komplett
-
Hausärzte warnen Koalition vor Abschaffung der telefonischen Krankschreibung
-
Groß wie eine Honigmelone: Zoll in Köln findet geschützte Koralle in Gepäck
-
Hilfe für prorussische Milizen in Ostukraine: Zwei Festnahmen in Brandenburg
-
Mann transportiert neun Schulkinder ungesichert in überfülltem Auto
-
Ein Toter und dutzende Verletzte bei neuem Zugunglück in Spanien
-
Krankenkasse: Ein Drittel von Beschäftigten kann nicht von Arbeit abschalten
-
Wadephul spricht sich für mehr deutsche Investitionen in Afrika aus
-
Sturz in Down Under: Knochenbrüche bei Radprofi Mayrhofer
-
Schah-Witwe zu Protesten im Iran: "Es gibt kein Zurück mehr"
-
Abgelaufener Parkschein: Auto darf kostenpflichtig abschleppt werden
-
Rutte ruft zu "umsichtiger Diplomatie" im Grönland-Konflikt auf
-
Stahlindustrie beklagt viertes Krisenjahr in Folge
-
Ausschreitungen bei prokurdischen Demonstrationen - Imbisse in Dortmund angegriffen
-
DAK-Chef Storm bringt erneut Teilkrankschreibung ins Spiel
-
Dutzende Durchsuchungen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in Hessen
-
Ermittler in Bayern finden mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Cold-Case-Fällen
-
Reisch und Freitag verpassen Podest bei Olympia-Generalprobe
-
Tödlicher Unfall auf Atlantik: Deutscher Segler stirbt bei Regatta
-
Verkehrsminister Schnieder weist Gerüchte über Kabinettsumbildung zurück
-
Milka Alpenmilch ist "Mogelpackung" des Jahres
-
Deutschland und Italien drängen auf drastischen Bürokratieabbau in der EU
-
Europol meldet "größten Einsatz aller Zeiten" gegen Handel mit synthetischen Drogen
-
Bund als Treiber: Öffentliche Verschuldung um 54,8 Milliarden Euro erhöht
-
Grünen-Chefin für europäische Alternative zur Nato - Braucht einen "Plan B"
-
Hanfmann nervt Alcaraz - und verliert doch glatt
-
"Wetten, dass..?" am 5. Dezember zurück: ZDF bestätigt Kaulitz-Moderation
-
Seoul: Nordkorea produziert jährlich atomares Material für zehn bis 20 Waffen
-
Trump nach technischem Zwischenfall mit neuem Flugzeug auf dem Weg nach Davos
-
Sabalenka und Gauff locker weiter - Raducanu ausgeschieden
-
NHL: Sturms Siegesserie gerissen
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump
-
Mord an Japans Ex-Regierungschef Abe: Täter zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Emotionaler ter Stegen: Barca "immer in meinem Herzen"
-
"Anfang einer langen Reise": Hülkenberg startet mit Audi
-
"Beinahe Totalausfall": Hummels rechnet mit dem BVB ab
-
Weißes Haus: Trumps Flugzeug kehrt wegen elektronischem Problem um
-
Chiles künftiger Präsident ernennt frühere Anwälte von Diktator Pinochet als Minister
-
Bundesaußenminister Wadephul besucht Kenia und Äthiopien
-
Bundeskabinett befasst sich mit Digitalisierung von Führungszeugnis
-
EU-Parlament entscheidet über EuGH-Anrufung wegen Mercosur-Abkommen
-
EU-Parlament stimmt über Anspruch auf Entschädigung für Fluggäste ab
-
Fed-Vorständin Cook: Oberstes US-Gericht befasst sich mit Rauswurf durch Trump
-
In Davos wird Trumps Auftritt mit Spannung erwartet
Wadephul spricht sich für mehr deutsche Investitionen in Afrika aus
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich bei seinem Besuch in Kenia für mehr deutsche Investitionen in afrikanischen Staaten ausgesprochen - und den Vorsprung Chinas in dieser Hinsicht beklagt. "Wir müssen flexibler werden, wir müssen schneller werden", sagte Wadephul am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kenianischen Außenminister Musalia Mudavadi in Nairobi.
Die bislang von deutscher Seite entwickelten Instrumente zur Absicherung privater Investments funktionierten "noch nicht richtig", sagte Wadephul und fügte an: "Deswegen sehen wir immer wieder, dass bedauerlicherweise, das sage ich aus meiner Sicht, ein chinesisches Engagement vor uns da ist, schneller da ist und effektiver hilft."
"Afrika ist für Deutschland ein Chancen-Kontinent", sagte Wadephul weiter. Die Bundesrepublik habe sich "bisher sehr stark auf den Norden und den Süden konzentriert und fahrlässigerweise alles, was dazwischen ist, übersehen". Es sei vor diesem Hintergrund "kein Zufall", dass seine Afrika-Reise in Kenia beginnt, sagte der Minister.
Das Land sei politisch wie wirtschaftlich "ein echtes Schwergewicht", der wichtigste Handelspartner für Deutschland in Ostafrika und in einer "unruhigen Zeit" ein "Anker der Stabilität". Berlin und Nairobi wollten ihre gegenseitigen Beziehungen vor diesem Hintergrund weiter vertiefen.
Wadephul verwies zudem auf die Zusammenarbeit zwischen Kenia und Deutschland bei der legalen Einwanderung von Fachkräften. Es bestehe zwischen beiden Ländern ein "sehr strukturiertes Verfahren", von dem beide Länder profitieren würden. Als Beispiel nannte der Außenminister die Anwerbung von Busfahrern aus Kenia in seinem Heimatbundesland Schleswig-Holstein. Sorgen hinsichtlich eines "Brain Drain", einer wirtschaftlich schädlichen einseitigen Abwanderung von Fachkräften aus Kenia, wiesen Wadephul wie sein kenianischer Kollege Mudavadi zurück.
Mudavadi wie Wadephul bekannten angesichts der zahlreichen internationalen Krisenherde zum Multilateralismus. Dieser sei "der richtige Weg", sagte Mudavadi. Zu dem von US-Präsident Donald Trump initiierten "Friedensrat", der in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen internationale Konflikte beilegen soll, sagte Mudavadi, es sei "besser, die UNO zu reformieren als parallele Prozesse zu schaffen".
Nach seinem Besuch in Kenia fliegt Wadephul am Donnerstag weiter nach Äthiopien. In Addis Abeba trifft er unter anderen seinen äthiopischen Kollegen Gedion Timothewos und den Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU), Mahmud Ali Jussuf. Wadephul wird auf seiner Ostafrika-Reise von einer deutschen Wirtschaftsdelegation begleitet.
G.Schmid--VB