-
Chinas Vize-Regierungschef warnt vor Rückkehr zu "Gesetz des Stärkeren"
-
Israel beginnt mit Abriss von UNRWA-Hauptquartier in Ostjerusalem
-
Niedersachsen: Entlaufene Kuh verletzt vier Menschen teilweise schwer
-
Grönland: Von der Leyen kündigt "unerschrockene" Antwort auf Trumps Zoll-Drohungen an
-
US-Finanzminister rechnet nicht mit Staatsanleihen-Verkauf der Europäer
-
Farbattacke auf türkische Botschaft in Berlin
-
Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen
-
"Hoch unanständig": DGB-Chefin kritisiert Debatte um Krankmeldungen
-
DAK: Beschäftigte waren 2025 rund 19,5 Tage krank - Krankenstands-Gipfel gefordert
-
Einzige Deutsche in Runde zwei: Super-Comeback von Siegemund
-
Von der Leyen stellt "historisches" EU-Handelsabkommen mit Indien in Aussicht
-
Duo soll IS-Miliz finanziell unterstützt haben - Anklage in Frankfurt am Main
-
Nicht im CL-Kader: Ter Stegen vor Wechsel zu Girona
-
Anklage in Fall von Häftlingsmisshandlung in Gefängnis Augsburg-Gablingen
-
DGB kündigt Widerstand gegen Sozialreformen an - und eigene Rentenkommission
-
Potsdamer Anwalt wegen verbotener SA-Parole auf X zu Geldstrafe verurteilt
-
Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Warnstreiks in öffentlichem Dienst: Bundesweite Auswirkungen auf Straßenverkehr
-
Vor Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament: Landwirte demonstrieren in Straßburg
-
ARD und ZDF teilen deutsche WM-Spiele auf
-
Kein weiteres Melbourne-Märchen: Lys verliert in Runde eins
-
29 Prozent der Schüler in Deutschland haben Einwanderungsgeschichte
-
SPD-Politiker Ahmetovic: Deutschland lässt sich in Grönland-Streit nicht erpressen
-
Bürgermeister: Tausende Wohngebäude in Kiew nach russischem Angriff ohne Heizung
-
Trumps Zollpolitik: Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit USA geschrumpft
-
Neuer Rekord: Fast 43 Millionen Touristen besuchten 2025 Japan
-
NHL: Sturm gewinnt mit Minnesota in Toronto
-
NFL: Hafley folgt in Miami auf McDaniel
-
NBA: OKC siegt souverän - Buhrufe für Knicks
-
Amnesty-Generalsekretärin: Europäer müssen sich Trump widersetzen
-
Weltfußballer Olise? Matthäus nennt K.o.-Kriterium
-
Beckham-Sohn Brooklyn will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
-
Wirtschaftsweiser erwartet Scheitern der Erbschaftsteuer vor Verfassungsgericht
-
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage aus Ampel-Zeit für Afghanen
-
Merz spricht mit Soldaten im Auslandseinsatz und deren Angehörigen
-
Brüssel stellt Netzregeln vor - Beschränkungen für chinesische Anbieter erwartet
-
Von der Leyen und Macron reden beim Weltwirtschaftsforum in Davos
-
Satzbälle abgewehrt: Keys kämpft sich in die zweite Runde
-
Damaskus: Al-Scharaa und Trump sprechen über Rechte von Kurden in Syrien
-
Bundeswehr plant Dunkelfeldstudie zu sexueller Belästigung und Gewalt
-
James erstmals seit 22 Jahren kein Starter im All-Star-Game
-
Iranischer Polizeichef ruft Protestierende zur Aufgabe auf und stellt ihnen Ultimatum
-
UN-Entwicklungsprogramm UNDP verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
-
Eine Milliarde Dollar für ständigen Sitz - Zurückhaltende Reaktionen auf Trumps "Friedensrat"
-
Hauptrunde statt Heimfahrt: DHB-Team gewinnt Spanien-"Endspiel"
-
Streit um Grönland: Trump-Regierung verschärft Ton gegenüber Europäern
-
Wadenprobleme: "Einige Zeit Pause" für Sabitzer
-
Minister: Kopenhagen und Nuuk schlagen Nato-Mission für Grönland vor
-
Vor vorgezogener Parlamentswahl: Bulgariens Präsident Radew kündigt Rücktritt an
-
Nachrichtenagentur Ansa: Italienischer Designer Valentino gestorben
Globale Mindeststeuer für Unternehmen mit Ausnahme für USA auf den Weg gebracht
Die OECD treibt ihr Vorhaben einer globalen Mindeststeuer für Unternehmen unter Ausnahme der USA voran. Die neue Regelung werde "die Grundlage für Stabilität und Rechtssicherheit im internationalen Steuersystem bilden", erklärte die Organisation für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung am Montag. Das US-Finanzministerium begrüßte, dass US-Unternehmen von der Steuer ausgenommen bleiben. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sprach ungeachtet der Ausnahme für die USA von einem "Erfolg".
Ende 2021 hatten sich fast 140 Staaten grundsätzlich auf eine fairere Besteuerung international agierender Konzerne geeinigt. Zum einen sollen künftig Umsätze in den Ländern besteuert werden, in denen die Unternehmen sie erzielen, zum anderen wurde ein globaler Mindeststeuersatz von 15 Prozent für große Konzerne vereinbart. So sollen ein Wettlauf zwischen Staaten um die niedrigste Unternehmensteuer beendet und der Steuervermeidung großer Konzerne ein Riegel vorgeschoben werden.
US-Präsident Donald Trump lehnt dies jedoch strikt ab. Die USA drohten mit Gegenmaßnahmen für ausländische Unternehmen in den USA. Beim G7-Gipfel in Kanada im vergangenen Sommer räumten die anderen Staaten den USA dann eine Sonderregelung ein, wonach die sogenannte zweite Säule der OECD-Reform, die 15 Prozent Mindestbesteuerung, nicht für US-Unternehmen gelten sollen.
"Diese parallele Vereinbarung erkennt die Steuerhoheit der Vereinigten Staaten über die weltweiten Aktivitäten von US-Unternehmen und die Steuerhoheit anderer Länder über die Geschäftstätigkeiten innerhalb ihrer eigenen Grenzen an", erklärte das US-Finanzministerium dazu. Die OECD wiederum erwartet nun "mehrere Monate intensiver Verhandlungen", um zu einem "bedeutenden politischen und technischen Kompromiss zu gelangen".
Wegen der Ausnahme für US-Unternehmen regt sich allerdings Widerstand. In Deutschland forderten etwa die Bundesländer Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ein Einfrieren der Pläne. Die geplante Mindeststeuer funktioniere nur, wenn sich alle beteiligten, erklärten die Finanzminister der drei Länder im Oktober. Nach dem derzeitigen Stand ergebe sich ein unfairer Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen.
Finanzminister Klingbeil sprach hingegen von einem "weiteren Erfolg im Kampf gegen Steuerdumping und Steueroasen" - ohne auf die Ausnahme für die USA einzugehen. Die globale Mindeststeuer sei essenziell dafür, "dass es in Europa und weltweit faire Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen gibt", fuhr er fort. "Wir haben eine ausgewogene Lösung gefunden, die unsere Interessen schützt."
F.Fehr--VB