-
Abflug verzögert: Rettungskräfte versorgen hitzegeplagte Passagiere aus Flugzeug
-
Medien: THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
-
Steinmeier ehrt Medaillengewinner mit Silbernem Lorbeerblatt
-
Kommunen warnen vor weiteren Rekorddefiziten: rund 30 Milliarden Euro pro Jahr
-
Pantisano: Äußerung zu CDU "verkürzt und in dieser Form falsch"
-
Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen
-
Britischer Premierminister Starmer tritt zurück
-
Britischer Premierminister Starmer kündigt Rücktritt an
-
Berlin und Paris erzielen Einigung zu deutscher Beteiligung an Panzerbauer KNDS
-
Mehr als jeder dritte Bundestagsabgeordnete hat Nebeneinkünfte
-
Weitere sehr heiße Tage voraus: Bis zu 40 Grad im Westen und Süden erwartet
-
Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Wahl in Kolumbien - Tausende protestieren
-
Britische Medien rechnen mit Rücktrittserklärung von Premier Starmer
-
"Vielen Dank": Iran hinterlässt Botschaft nach Belgien-Spiel
-
Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas
-
"Zutrauen enorm": Neuendorf glaubt an erfolgreiche WM
-
SPD-Rentenkommissionsmitglied Klose: Erarbeitetes Konzept in Gänze betrachten
-
41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall
-
Mutmaßliche Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal bei Detmold: Staatsschutz ermittelt
-
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag
-
Proteste nach Wahlsieg von rechtem Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien
-
K.o.-Phase nah: Salah schießt Ägypten zum ersten WM-Sieg
-
USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein
-
Nächstes Märchen, neuer Held: Kap Verde schockt auch Uruguay
-
Jusos kritisieren vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung
-
US-Diplomat: Verhandlungen mit iranischer Delegation in der Schweiz gehen weiter
-
Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien
-
Rechter Hardliner De la Espriella bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
-
Rechte Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
-
Syriens Präsident al-Scharaa weist Trump-Vorschlag zu Intervention im Libanon zurück
-
Richtungsweisende Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien: Enges Rennen erwartet
-
In Überzahl: Iran trotzt enttäuschenden Belgiern ein Remis ab
-
Libanon-Konflikt belastet Auftakt US-iranischer Verhandlungen über dauerhaften Frieden
-
Rückkehr mit 44: Serena Williams spielt Einzel in Wimbledon
-
Staatsmedien: Nach Trumps Drohung verlässt Irans Delegation Verhandlungsort
-
Rückkehrer Yamal glänzt: "Das ist nun wirklich Spanien"
-
Rückkehrer Yamal glänzt: Spanien überrollt Saudi-Arabien
-
Alba ist Meister - und vermiest Pesic den Abschied
-
Regierungspartei von Ministerpräsident Abiy gewinnt Parlamentswahl in Äthiopien
-
Schweizer Doppelsieg: Pogacar dominiert wie zuletzt Junkermann
-
"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse
-
Triumph in Halle: Tiafoe knackt Zverev-Schreck Fritz
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Pistorius: Trump hat "Korken in die Straße von Hormus gedrückt"
-
Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien begonnen - Enges Rennen erwartet
-
"Historische" Verhandlungen über Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Neues Führungsduo und Streit über Verhältnis zur Union: Linke beendet Parteitag
-
US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
MAN baut Stellen ab und erwägt Produktionsverlagerungen - IG Metall protestiert
Der Lkw-Bauer MAN will angesichts einer schwächelnden Nachfrage nach Nutzfahrzeugen die Zahl der Stellen in Deutschland reduzieren und erwägt eine Verlagerung von Teilen seiner Produktion nach Osteuropa. In Deutschland sollen nach Unternehmensangaben in den nächsten zehn Jahren rund 2300 Stellen "sozialverträglich" abgebaut werden. Die IG Metall kritisierte die Pläne des Unternehmens am Donnerstag scharf.
Der Gewerkschaft zufolge soll die Karosseriefertigung für die nächste Lkw-Generation "entgegen bisheriger Zusagen für den Standort München" an den Standort im polnischen Krakau vergeben werden. "Das bedeutet, dass der MAN-Truck der Zukunft in Polen gebaut wird", kritisierte die Bevollmächtigte der Gewerkschaft IG Metall in München, Sibylle Wankel.
Das Ziel müsse sein, die "Industriearbeitsplätze langfristig in München" zu halten, forderte die Vorsitzende des MAN-Gesamtbetriebsrats, Karina Schnur. Die IG Metall drohte gegen die Unternehmenspläne mit Widerstand. "Wir haben für jede Situation einen Werkzeugkoffer", sagte Bayerns IG Metall-Bezirksleiter Horst Ott.
Von Unternehmensseite wurde betont, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben solle. Geplant ist nach Unternehmensangaben, die Belegschaft an den deutschen Standorten München, Nürnberg, Salzgitter und Wittlich in den kommenden zehn Jahren auf 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu reduzieren. Diese Standorte sollen laut dem Unternehmen alle erhalten bleiben. Auch künftig sollten zudem weitere Investitionen in Deutschland erfolgen.
MAN ist Teil des Traton-Konzerns, an dem Volkswagen die Mehrheit hält. Aktuell sieht sich das Unternehmen mit hohen Strom- und Arbeitskosten sowie steigendem Druck von Wettbewerbern auch aus China konfrontiert. "Wir wollen nicht erneut in eine Abwärtsspirale kommen", begründete Finanzvorständin Inka Koljonen in einem im Intranet des Unternehmens veröffentlichten Interview den geplanten Zukunftsplan "MAN 2030+", über den demnach aber final noch nicht entschieden ist. Der Lkw-Hersteller gehe von dauerhaft niedrigeren Transportvolumina aus und "damit auch von geringer als bislang zu erwartenden Truck-Verkäufen".
Nach Angaben der IG Metall soll der Stellenabbau vorrangig erfolgen, in dem Stellen von in Ruhestand gehenden Beschäftigten nicht mehr besetzt werden. Die Gewerkschaft befürchtet aber einen "Rutschbahneffekt", der zur Verlagerung immer weiterer Unternehmensbereiche nach Polen führen werde und damit zum Wegfall weiterer Stellen in Deutschland. Zwar sollten nach den Unternehmensplänen in München zunächst weiterhin Lkw montiert werden - "wenn alle Teile in anderen Ländern gefertigt werden, kann man sich aber ausrechnen, wie lange das gut geht", warnte Wankel.
Die IG Metall verwies auch auf weitreichende Angebote der Gewerkschaft an die Unternehmensführung, um Kosten zu senken und so Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden. So sei die Belegschaft bereit, auf beträchtliche Sonderzahlungen zu verzichten und die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden zu verlängern, sagte Wankel. Zudem könnten Tariferhöhungen für mehrere Jahre ausgesetzt werden.
H.Gerber--VB