-
Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter
-
Keine Verlängerung von Nordamerikanischem Handelsabkommen
-
Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
-
努莎·奧貝爾:為市民實施時速10公里限速,波茨坦的「坑洞政策」——是漠不關心還是無能為力?
-
Griechenland: Eine Tote bei Angriffen auf Häuser von Politikern der Regierungspartei
-
Kane erlöst England: Zittersieg gegen DR Kongo
-
Umfrage: Linke vor Berliner Abgeordnetenhauswahl in Führung - CDU auf Platz vier
-
AfD-Spitze offen für Gespräche mit BSW - aber keine Annahme von Debatten-Vorschlag
-
Keine Chance gegen Jovic: Maria in Runde zwei ausgeschieden
-
"Alle profitieren": Trump verteidigt Milliarden-Einnahmen durch Kryptowährungen
-
Bundesanwaltschaft klagt nach Nord-Stream-Anschlägen mutmaßlichen Anführer an
-
Wechsel perfekt: Bayern holen Marokko-Star Saibari
-
Mordfall Caruana Galizia: Prozess gegen mutmaßlichen Auftraggeber begonnen
-
Bayern gegen Stuttgart zum Bundesliga-Auftakt
-
Medienberichte: Erste Anklage wegen Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines
-
Noosha Aubel: Tempo 10 für Bürger, Potsdams Schlaglochpolitik, Desinteresse oder Unfähigkeit?
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,7 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Wimbledon: Sinner verhindert erneutes Zweitrundenaus
-
Sony will neue Playstation-Spiele ab 2028 nur in digitaler Form veröffentlichen
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Behörden holen sechs Tiere aus Gehege
-
Kabinett beschließt Pflichtübungen für Reservisten und Bau-Turbo für Bundeswehr
-
Umstrittenes Geschenk Katars: Trump fliegt erstmals mit neuer Air Force One
-
Betrunkener jugendlicher Autofahrer verursacht in Hessen Unfall mit anderem Wagen
-
Schauspielerin Isabelle Adjani wegen Steuerbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
62-Jährige nach Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt mit zwei Toten untergebracht
-
Korruptionsverdacht: Razzien in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Gericht: Verfassungsschützerin nach Jordanien-Reise von Einsatz ausgeschlossen
-
Syrischer Präsident al-Scharaa ernennt letzte Mitglieder von Übergangsparlament
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,3 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Sechseinhalb Jahre Jugendhaft für Mord bei Party in Rheinland-Pfalz
-
Vier Jahre Haft für Beihilfe zu Anlagebetrug mit Millionenschaden in Bayern
-
Knie verdreht: Williams' Doppelstart in Gefahr
-
USA und Iran führen nach gegenseitigen Angriffen indirekte Gespräche in Katar
-
"Ambitioniert und leidenschaftlich": Krüger legt beim HSV los
-
Kanada nimmt 2027 an Eurovision Song Contest teil
-
Anstieg der Spritpreise schon vor Ende des Tankrabatts
-
Hohe Erwartungen an Koalitionsausschuss - Merz rechnet mit "großem Sprung"
-
Attentäter von Magdeburger Weihnachtsmarkt geht gegen Urteil vor
-
Grüne bekommen Generalsekretärsamt - Partei stimmt für Satzungsänderungen
-
Nach Unterbrechung: Altmaier scheitert in Runde eins
-
RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an
-
Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna
-
Handball-Nationalspieler Uscins wechselt zu PSG
-
Spritpreise mit Auslaufen des Tankrabatts massiv gestiegen - ADAC kritisiert scharf
-
Merz: Europäer wollen beim Nato-Gipfel in Ankara "selbstbewusst" auftreten
-
Merz erwartet von Koalitionsausschuss "großen Sprung nach vorn"
-
Frankreichs nächster Präsident wird am 2. Mai gewählt
-
Bayerische Juristin Angerer wird neue Präsidentin von Bundesgerichtshof
-
Urteil: Nachbarin muss sechs Meter hohe Bambushecke nicht zurückschneiden
-
Kabinett beschließt Gesetze zu Stärkung von Bundeswehr - Pflicht-Reserveübungen
Gegen Konjunkturschwäche: Lindner fordert bald gemeinsamen "Ampel"-Kurs
Nach seinem Treffen mit Wirtschaftsverbänden hat FDP-Chef Christian Lindner baldige Entscheidungen der Ampel-Koalition gegen die Wirtschaftsschwäche gefordert. Zur Aufstellung des Bundeshaushalts 2025 in den kommenden Wochen müsse die Koalition "zu einer gemeinsamen Position" kommen, sagte Lindner am Dienstag. Die Opposition kritisierte einen fehlenden gemeinsamen Kurs der Regierung und verwies auf ein separat angesetztes Treffen mit Industrievertretern am Nachmittag im Kanzleramt, zu dem Lindner nicht eingeladen war.
"Die wirtschaftspolitische Diskussion ist jetzt da, wo sie hingehört: nämlich ganz oben auf der Tagesordnung", sagte Lindner. Ihm sei es wichtig gewesen, dabei auch mit Vertretern von Mittelstand, Handwerk, Freiberuflern und Startups zu sprechen. Die deutsche Wirtschaft insgesamt leide unter sehr grundlegenden Problemen, dazu gehörten insbesondere zu viel Regulierung und Bürokratie.
Die Ampel-Parteien streiten seit Wochen über die richtigen Rezepte gegen die Konjunkturkrise. Lindners FDP blockt dabei regelmäßig Forderungen von SPD und Grünen nach staatlicher Subventionierung ab und pocht auf die Einhaltung der Schuldenbremse. Der festgefahrene Konflikt befördert Spekulationen über einen möglichen Bruch der Ampel-Koalition.
Lindner machte am Dienstag aber deutlich, dass er auf eine Einigung mit SPD und Grünen setze. Es gebe "so etwas wie eine Regierungsverpflichtung", sagte er auf die Frage, warum er die Koalition nicht verlasse. "Für Deutschland ist es allemal besser, wenn eine Regierung eine gemeinsame Richtung findet, sie beschreibt und umsetzt."
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sprach von einem "guten Austausch" mit den FDP-Vertretern. Die Frage der Wettbewerbsfähigkeit müsse wieder zentrales Thema der Regierungspolitik werden, forderte Dulger. "Wir müssen jetzt nach dem politischen Schaulauf ins Handeln kommen. Es muss geliefert werden."
"Die Situation ist ernst", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe, Stephan Hofmeister, bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Lindner. Die Unternehmen wollten "von der Kette gelassen werden", dazu sei vor allem eine schnelle Entbürokratisierung nötig. Reinhold von Eben-Worlée als Vertreter des Verbands der Familienunternehmer kritisierte "extrem hohe Steuern, extrem hohe Sozialabgaben" als Belastung für die Unternehmen.
Die Union wertete die am selben Tag abgehaltenen Wirtschaftstreffen von Kanzleramt und FDP als Zeichen der Handlungsunfähigkeit der Ampel-Regierung. Das sehe "ein bisschen nach Ego-Show aus", sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Julia Klöckner (CDU), den Sendern RTL und ntv. Die Wirtschaft sei "maximal irritiert, keiner weiß, wo es hingeht."
"Zwei Gipfel, aber null Ergebnisse: Die Streit-Ampel ist vollkommen am Ende und lässt das Land im Stich“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Mittwochausgabe). Deutschland brauche einen "einen harten Kurswechsel" mit geringeren Unternehmenssteuern, wettbewerbsfähigen Energiepreisen und weniger Bürokratie. Zudem müsse "das Bürgergeld rückabgewickelt" werden.
BSW-Generalsekretär Christian Leye begrüßte, dass Kanzler Olaf Scholz (SPD) "den Erhalt von Industrie und ihrer Arbeitsplätze zur Chefsache" mache. "Der im Vorhinein ausgebrochene Streit darüber, wer die bessere Party schmeißt - der Kanzler oder die FDP - ist jedoch albern und der Sache unwürdig."
Wie schwierig die Lage der Wirtschaft ist, zeigte eine am Dienstag veröffentichte Unternehmensbefragung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Demnach bewerten 25 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage mittlerweile als schlecht, in der Industrie sind es sogar 35 Prozent.
"Wir haben es nicht nur mit einer konjunkturellen, sondern einer hartnäckigen strukturellen Krise am Standort Deutschland zu tun", bilanzierte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Seinem Verband zufolge droht der deutschen Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren anders als von der Bundesregierung erwartet auch im kommenden Jahr ein "Null-Wachstum".
M.Betschart--VB