-
"Rote Teufel" von der Hölle in den Himmel
-
Trotz Warnung des Vatikans: Piusbruderschaft weiht vier neue Bischöfe
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang
-
Koalitionsausschuss beendet - Spitzen von Schwarz-Rot informieren Donnerstagmorgen
-
Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter
-
Keine Verlängerung von Nordamerikanischem Handelsabkommen
-
Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
-
努莎·奧貝爾:為市民實施時速10公里限速,波茨坦的「坑洞政策」——是漠不關心還是無能為力?
-
Griechenland: Eine Tote bei Angriffen auf Häuser von Politikern der Regierungspartei
-
Kane erlöst England: Zittersieg gegen DR Kongo
-
Umfrage: Linke vor Berliner Abgeordnetenhauswahl in Führung - CDU auf Platz vier
-
AfD-Spitze offen für Gespräche mit BSW - aber keine Annahme von Debatten-Vorschlag
-
Keine Chance gegen Jovic: Maria in Runde zwei ausgeschieden
-
"Alle profitieren": Trump verteidigt Milliarden-Einnahmen durch Kryptowährungen
-
Bundesanwaltschaft klagt nach Nord-Stream-Anschlägen mutmaßlichen Anführer an
-
Wechsel perfekt: Bayern holen Marokko-Star Saibari
-
Mordfall Caruana Galizia: Prozess gegen mutmaßlichen Auftraggeber begonnen
-
Bayern gegen Stuttgart zum Bundesliga-Auftakt
-
Medienberichte: Erste Anklage wegen Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines
-
Noosha Aubel: Tempo 10 für Bürger, Potsdams Schlaglochpolitik, Desinteresse oder Unfähigkeit?
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,7 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Wimbledon: Sinner verhindert erneutes Zweitrundenaus
-
Sony will neue Playstation-Spiele ab 2028 nur in digitaler Form veröffentlichen
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Behörden holen sechs Tiere aus Gehege
-
Kabinett beschließt Pflichtübungen für Reservisten und Bau-Turbo für Bundeswehr
-
Umstrittenes Geschenk Katars: Trump fliegt erstmals mit neuer Air Force One
-
Betrunkener jugendlicher Autofahrer verursacht in Hessen Unfall mit anderem Wagen
-
Schauspielerin Isabelle Adjani wegen Steuerbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
62-Jährige nach Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt mit zwei Toten untergebracht
-
Korruptionsverdacht: Razzien in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Gericht: Verfassungsschützerin nach Jordanien-Reise von Einsatz ausgeschlossen
-
Syrischer Präsident al-Scharaa ernennt letzte Mitglieder von Übergangsparlament
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,3 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Sechseinhalb Jahre Jugendhaft für Mord bei Party in Rheinland-Pfalz
-
Vier Jahre Haft für Beihilfe zu Anlagebetrug mit Millionenschaden in Bayern
-
Knie verdreht: Williams' Doppelstart in Gefahr
-
USA und Iran führen nach gegenseitigen Angriffen indirekte Gespräche in Katar
-
"Ambitioniert und leidenschaftlich": Krüger legt beim HSV los
-
Kanada nimmt 2027 an Eurovision Song Contest teil
-
Anstieg der Spritpreise schon vor Ende des Tankrabatts
-
Hohe Erwartungen an Koalitionsausschuss - Merz rechnet mit "großem Sprung"
-
Attentäter von Magdeburger Weihnachtsmarkt geht gegen Urteil vor
-
Grüne bekommen Generalsekretärsamt - Partei stimmt für Satzungsänderungen
-
Nach Unterbrechung: Altmaier scheitert in Runde eins
-
RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an
-
Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna
-
Handball-Nationalspieler Uscins wechselt zu PSG
-
Spritpreise mit Auslaufen des Tankrabatts massiv gestiegen - ADAC kritisiert scharf
-
Merz: Europäer wollen beim Nato-Gipfel in Ankara "selbstbewusst" auftreten
-
Merz erwartet von Koalitionsausschuss "großen Sprung nach vorn"
Bestätigung aus Saarbrücken: Wolfspeed baut Chipfabrik im Saarland vorerst nicht
Die geplante Chipfabrik des US-Halbleiterkonzerns Wolfspeed im Saarland wird vorerst nicht gebaut. Wolfspeed verschiebe das Projekt "auf einen unbestimmten Zeitpunkt", sagte am Mittwoch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) in Saarbrücken. Grund für die Verschiebung ist demnach der stockende Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland und Europa sowie die "Produktionssituation" in den USA.
Rehlinger sprach von einem "Rückschlag" für ihr Bundesland und den Strukturwandel im Saarland. Das Vorhaben des US-Unternehmens sei zwar "nicht ad Acta gelegt", "aber auf der Zeitachse auf einen unbestimmten Zeitpunkt nach hinten geschoben", sagte sie. Der Chiphersteller habe erklärt, grundsätzlich weiter zu dem Projekt im Saarland zu stehen.
Wolfspeed und der Autozulieferer ZF aus Friedrichshafen hatten die Pläne für die Chipfabrik im saarländischen Ensdorf im Februar 2023 vorgestellt. Das Werk solle "die weltweit größte und modernste Fabrik für Halbleiter aus Siliziumkarbid" werden, sagte damals Wolfspeed-Chef Gregg Lowe. Die Chips werden vor allem in Wechselrichtern von E-Autos eingebaut.
Wolfspeed wollte rund 2,7 Milliarden Euro investieren, ZF 170 Millionen Euro. Die Kooperation sollte bei ZF die Umstellung auf E-Motoren ankurbeln. Die Kosten für die Antriebswende belasten den Konzern jedoch massiv. Für die kommenden Jahre sind tausende Stellenstreichungen geplant. Das US-Unternehmen kämpft selber auch mit finanziellen Schwierigkeiten.
Der Autozulieferer hatte am Dienstag aber bereits der Darstellung widersprochen, er sei maßgeblich für die Verzögerung der Pläne verantwortlich. Das "Handelsblatt" hatte unter Berufung auf Regierungs- und Branchenkreise berichtet, ZF wolle sich nicht mehr an der Chipfabrik beteiligen. "Die Verantwortung für das Projekt hat Wolfspeed", betonte hingegen ein Unternehmenssprecher. "ZF hat hier immer intensiv und aktiv unterstützt."
Wie es nun weitergeht, ist unklar. Ob auch ZF bei einem späteren Investments Wolfspeeds wieder dabei wäre, wisse sie nicht, sagte Rehlinger. Das sei Sache der beiden Unternehmen. In Ensdorf war im Sommer das stillgelegte Kohlekraftwerk gesprengt worden. Auf dem Gelände sollte ab 2025 die Fabrik entstehen.
Dass diese vorerst nicht gebaut wird, ist auch ein weiterer Rückschlag für die Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Für das Vorhaben war rund eine halbe Milliarde Euro staatlicher Förderung vorgesehen.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sah sich hingegen in seiner ablehnenden Haltung gegenüber Habecks Plänen für die Ansiedlung von Chip-Herstellern mit staatlicher Unterstützung bestätigt. "Wettbewerbssichere Strukturen kann man nicht am politischen Reißbrett planen und mit Subventionen finanzieren", sagte er der "Wirtschaftswoche". "Auf diesem Konzept, das noch in die Ära Merkel zurückreicht und das von Grünen heute noch vertreten wird, liegt für Steuerzahler und Arbeitnehmer kein Segen."
Die SPD-Politikerin Rehlinger forderte Kaufanreize für potenzielle Käufer und Käuferinnen von E-Autos sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
F.Mueller--VB