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KfW-Studie: Betroffenheit im Mittelstand durch Corona nimmt wieder zu
Die Betroffenheit der Firmen des deutschen Mittelstands durch die Corona-Pandemie hat zuletzt wieder zugenommen. Die Belastung durch Personalausfälle sei dabei besonders stark, wie eine am Dienstag vorgestellte Studie der staatlichen Förderbank KfW ergab. Demnach spürten im März 54 Prozent der kleinen und mittelgroßen deutschen Firmen die Folgen der Pandemie - ein Zuwachs von fünf Prozentpunkten verglichen mit der vorangegangenen Umfrage im September.
Besonders stark nahm demnach die Belastung durch Personalausfälle zu - entweder weil die Beschäftigten selbst an Corona erkrankten oder in Quarantäne mussten oder weil sie wegen Schul- und Kitaschließungen abwesend waren. Jedes vierte Unternehmen war zuletzt betroffen (24 Prozent), ein Anstieg von zehn Punkten verglichen mit September.
Von Umsatzeinbußen berichten 30 Prozent der Mittelständler (plus ein Punkt), von geringerer Liquidität 24 Prozent (plus fünf Punkte) und von Störungen aufgrund von Lieferkettenproblemen 22 Prozent der Firmen, das waren drei Punkte weniger als im Herbst. Am häufigsten mit den Folgen zu kämpfen haben nach wie vor Branchen, in denen Homeoffice kaum möglich ist, also das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe.
Ausgewertet wurden die Antworten von 2400 Unternehmen, es handelte sich um eine Sonderbefragung im Rahmen des KfW-Mittelstandspanels.
R.Adler--BTB