-
Rätselraten um Mitch McConnell: Republikaner-Urgestein seit Wochen im Krankenhaus
-
Mit Verspätung: Oberstdorf erhält Zuschlag für Ski-WM 2031
-
Drei Tanker in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe angegriffen
-
Zverev erstmals im Viertelfinale - Struff verpasst Sensation
-
Pogacar gibt Gelb ab - Pedersen sprintet zum Sieg
-
Regierung spart beim Elterngeld - Kritik an Prien
-
Hitzealarm in Südeuropa - Schwieriger Kampf gegen Waldbrände in Frankreich
-
Algerischer Präsident kommt nach Berlin - Hoffnung für inhaftierten französischen Journalisten
-
Magyar: Orban-nahes staatliches Radio und Fernsehen in Ungarn stellen Sendebetrieb ein
-
Bundeskanzler Merz zu Nato-Gipfel in Ankara eingetroffen
-
Völler: Rio-Weltmeister müssen "Verantwortung übernehmen"
-
Auch neben Klopp: Völler macht weiter
-
IOC lässt Russland wieder zu
-
Prinz Harry und Elton John scheitern mit Klage gegen britische Boulevardmedien
-
Le Pen in Paris verurteilt: Präsidentschaftskandidatur mit Fußfessel möglich
-
Aus gegen Sinner: Struff verpasst Sensation
-
Bombenanschläge mit Verletzten bei Macrons Besuch in Damaskus
-
"Drohende Gefahr" in Bayerns Polizeigesetz wird von Verfassungsgericht geprüft
-
Tschechisches Gericht bestätigt Auslieferung von Rechtsextremistin Liebich nach Deutschland
-
Nordische Kombination fliegt aus dem olympischen Programm
-
Trump kritisiert Verbündete bei Ankunft zum Nato-Gipfel in Ankara erneut scharf
-
US-Handelsdefizit steigt im Mai auf Ein-Jahres-Hoch
-
Industrieemissionen 2025 vor allem wegen schwacher Wirtschaft gesunken
-
EU-Greenwashing-Verbot: Handelsverband fordert Übergangsfristen
-
Regierung setzt aus Spargründen Rotstift beim Elterngeld an - Kritik an Prien
-
Prinz Harry und Elton John in Prozess gegen britische Boulevardmedien unterlegen
-
Gefügel und Schweine: Brüssel stellt strengere Tierschutzregeln in Aussicht
-
Trump bei Treffen mit Erdogan: "Sehr enttäuscht" von Nato-Partnern
-
Vergleichsportal: Smartphone statt Festnetz-Internet bei gleicher Leistung teurer
-
Neue Hitzewelle macht Südeuropa zu schaffen - Evakuierungen wegen Feuer in den Pyrenäen
-
Krankenkassenbeiträge: Grüne wollen Absetzung der Abstimmung zu Reform beantragen
-
Monaco-Anschlag: Gesuchte Ukrainerin ist tot - Mutmaßliche Folterkammer entdeckt
-
Macrons Besuch in Damaskus von zwei Attentaten mit 18 Verletzten überschattet
-
Rheinmetall darf voraussichtlich US-Raketensysteme in Deutschland bauen
-
Fußfessel und 15 Monate Nichtwählbarkeit für Le Pen: Kandidatur ungewiss
-
Mann akzeptiert Trennung nicht: Lebenslange Haft für Mord an Ehefrau in Hessen
-
Polizei: Wegen Monaco-Anschlags gesuchte Ukrainerin tot in der Ukraine aufgefunden
-
Urteilsverkündung im Veruntreuungsverfahren gegen Rechtspopulistin Le Pen hat begonnen
-
Wann die Polizei handeln darf: Karlsruhe prüft umstrittenes bayerisches Gesetz
-
Möglicher Gelderentzug: Verfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD um EU-Werte
-
Immer mehr junge Drogentote in Deutschland: Streeck fordert mehr Prävention
-
Bundesregierung verfünffacht finanzielle Unterstützung für Holocaustgedenkstätte Yad Vashem
-
Rekordauftrag aus Kanada für deutschen U-Boot-Bauer TKMS
-
Experte: Le-Pen-Urteil gibt Startschuss für Frankreichs Präsidentschaftswahl
-
Merz vor Nato-Gipfel: Russland wird sich im Ukraine-Krieg nicht durchsetzen
-
Elterngeld: Regierung verteidigt geplante Kürzung bei Bezugsdauer
-
Industrieproduktion verzeichnet im Mai Zuwächse - vor allem in Autoindustrie
-
Prüfverfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD wegen möglicher Verstöße gegen EU-Werte
-
Vierjährige in Nordrhein-Westfalen stirbt nach Zusammenstoß mit Forstmaschine
-
Medien: Klopp will mit Völler weitermachen
Murdoch will auch nach Staffelübergabe an Sohn in Medienimperium "aktiv" bleiben
Der umstrittene rechtskonservative Medienmogul Rupert Murdoch will auch nach der Übergabe der Führung seines Firmenimperiums an seinen Sohn im Geschäft mitmischen. "Ich hoffe, eine aktive Rolle im Unternehmen zu behalten", sagte der 92-Jährige am Mittwoch in seiner Abschiedsrede bei der Aktionärsversammlung seiner News Corporation. Während Murdoch seinen Sohn Lachlan als "prinzipientreuen Anführer" bezeichnete, warf er einer "intoleranten Elite" vor, die öffentliche Debatte unterdrücken zu wollen.
"Es gibt keinen Zweifel, dass wir alle besorgt über die Unterdrückung der Debatte durch eine intolerante Elite sein sollten, der verschiedene Meinungen ein Dorn im Auge sind", sagte der Medienunternehmer, den Kritiker für den Aufstieg des Rechtspopulismus in Ländern wie Großbritannien und den USA mitverantwortlich machen. "Wir haben das Glück in einem Land zu leben, in dem Träume noch nicht Regulierungen unterworfen sind."
Konservative werfen dem linksliberalen Lager in den USA immer wieder vor, konservative Meinungen zu unterdrücken und dabei die Meinungsfreiheit zu beschneiden. In seiner Rede prangerte Murdoch am Mittwoch auch eine Zunahme des Antisemitismus nach dem "barbarischen" Angriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel vom 7. Oktober an.
Der in Australien geborene Medienunternehmer mit US-Staatsbürgerschaft hatte im September angekündigt, die Führung seines Medienimperiums an seinen 52-jährigen Sohn Lachlan übergeben zu wollen. Das betrifft sowohl die News Corporation (News Corp), zu der Zeitungen wie das "Wall Street Journal" und die "New York Post" in den USA sowie "The Sun" und "The Times" in Großbritannien gehören, als auch die Fox Corporation mit dem rechten US-Nachrichtensender Fox News und weiteren Kabelsendern.
Rupert Murdoch wird fortan in den Konzernen einen Status als "emeritierter Vorstand" haben. Die Aktionäre der News Corp kamen am Mittwoch für die Staffelübergabe zusammen, die Aktionäre der Fox Corporation werden sich am Freitag versammeln.
Murdoch hatte in den 1950er Jahren in der australischen Stadt Adelaide den Grundstein für sein weltumspannendes Medienimperium gelegt, das ihn zu einem einflussreichen Machtakteur in der Weltpolitik avancieren ließ. Zugleich stand sein stramm rechtes Medienimperium immer wieder im Zentrum von Kontroversen und Skandalen.
Murdoch spielte eine wichtige Rolle beim Brexit und beim Aufstieg des Rechtspopulisten Donald Trump in den USA. Erst im April musste Fox News einen Vergleich in Höhe von 787,5 Millionen Dollar (rund 730 Millionen Euro) abschließen, um einen Verleumdungsprozess um falsche Wahlbetrugsvorwürfe gegen das Wahlmaschinen-Unternehmen Dominion nach der US-Präsidentschaftswahl 2020 abzuwenden. Viele Fragen stellen sich jetzt zur Berichterstattung von Fox News über den Wahlkampf für die US-Präsidentschaftswahl in einem Jahr.
B.Wyler--VB