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Rheinmetall mit Lieferung 30 weiterer Leopard-1-Panzer an Ukraine beauftragt
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ist von der Ukraine mit der Lieferung von mehr als 30 weiteren Leopard-1-Panzern beauftragt worden. Wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, soll die Auslieferung 2024 erfolgen. Der Auftragswert liegt den Angaben zufolge im "oberen zweistelligen" Millionen-Euro-Bereich, finanziert durch die Bundesregierung.
Geliefert werden demnach 25 Leopard-1A5-Kampfpanzer, fünf auf dem Leopard 1 basierende Bergepanzer 2 sowie zwei Fahrschulpanzer. Der Auftrag umfasst zudem auch Ausbildung, Logistik, Ersatzteile, Instandsetzung und weitere Unterstützungsleistungen.
Der Leopard 1 ist ein älteres Panzermodell, das von der Bundeswehr bereits im Jahr 2003 ausgemustert worden war. Dänemark, Deutschland und die Niederlande hatten im Februar bekannt gegeben, der Ukraine hundert davon aus deutscher Produktion zu überlassen. Die ersten 30 davon sind bereits dort eingetroffen.
Rheinmetall erklärte, mit dem neuen Auftrag "seine Unterstützungsleistungen für die Ukraine" fortzusetzen. So sei das Unternehmen mit der Lieferung von insgesamt 80 Schützenpanzern Marder an die Ukraine beauftragt worden. Weitere 20 davon könnten geliefert werden, sobald ein Auftrag vorliege. Ebenso gingen Ende 2023 und Anfang 2024 fünf Luftlandefahrzeuge Caracal an die Ukraine. Dazu kommen demnach unter anderem Munition, Drohnen und Sanitätsausstattungen.
L.Wyss--VB