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ADAC behebt im Sommer fast 2000 Fahrradpannen monatlich
Der Automobilclub ADAC hat im vergangenen Sommer nach eigenen Angeben fast 2000 Fahrradpannen pro Monat behoben. Seit dem Start des Angebots für Fahrräder und E-Bikes im Juni 2022 registrierte der Club insgesamt knapp 19.000 Einsätze, wie er am Dienstag in München mitteilte. In 69 Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe wegen Schäden am Reifen aus.
Defekte an der Kette waren demnach die zweithäufigste Ursache für den Anruf beim ADAC (acht Prozent). Probleme mit Bremsen, Schaltung oder Schloss machten insgesamt nur sechs Prozent der Fahrradpannen aus. Auch Probleme mit der Elektrik gab es mit einem Anteil von fünf Prozent vergleichsweise selten - "gänzlich anders also als beim Auto, wo fast jede zweite Panne auf eine defekte Batterie zurückzuführen ist", erklärte der ADAC.
Bei der Einführung des Angebots im vergangenen Jahr hieß es, der Verein wolle sich "weiterentwickeln und bei Angeboten und Unternehmensführung das Zielbild der Nachhaltigkeit erfüllen". Die Fahrrad-Pannenhilfe können laut ADAC alle Mitglieder für ihr Rad kostenfrei in Anspruch nehmen. Sollte die Reparatur nicht vor Ort möglich sein, wird der Transport zur nächsten geeigneten Werkstatt organisiert. Der Tag mit den meisten Einsätzen war in diesem Jahr der 28. Mai mit 111 Pannenhilfen.
Wer das Pannenrisiko minimieren möchte, sollte dem ADAC zufolge mindestens einmal pro Monat den Reifendruck überprüfen. Hilfreich sei zudem, die Reifen auf eingefahrene Fremdkörper abzusuchen und diese zu entfernen. Regelmäßige Reinigung und Schmierung der Kette verlängerten ihre Lebensdauer "immens". Außerdem könne eine Wartung beim Händler drohende Defekte früher erkennen und korrigieren.
R.Buehler--VB