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Exporte in Drittstaaten im Juli im Monatsvergleich zurückgegangen
Die deutschen Exporte mit den Ländern außerhalb der Europäischen Union sind im Juli im Monatsvergleich zurückgegangen. Die Ausfuhren in Drittstaaten hatten im vergangenen Monat einen Umfang von 59,0 Milliarden Euro, das war ein Minus von 2,9 Prozent verglichen mit Juni, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Jahresvergleich legten die Exporte um 1,1 Prozent zu.
Die Daten umfassen den Wert der Exporte. Mengenmäßig gab es bei den Ausfuhren in Drittstaaten allerdings ein Minus von 6,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat.
Wichtigster Handelspartner bei den Exporten waren im Juli erneut die USA, gefolgt von China und dem Vereinigten Königreich. Die Exporte nach Russland gingen ein weiteres Mal zurück - und zwar um 30,9 Prozent im Jahresvergleich auf nur noch 0,7 Milliarden Euro. Damit belegte Russland im Juli Rang 16 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022 kurz vor dem Angriff auf die Ukraine hatte Russland noch Rang fünf belegt.
Der Handel mit Drittstaaten deckt rund die Hälfte aller deutschen Exporte ab. Bei den Juli-Daten handelt es sich um vorläufige Angaben. Ausführliche Ergebnisse will das Statistikamt am 4. September veröffentlichen.
B.Shevchenko--BTB