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Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt im Juni auf Allzeittief von 6,4 Prozent
Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf einem Allzeittief. Die Quote betrug im Juni 6,4 Prozent und blieb damit im Vergleich zum Mai stabil, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Erfassung in den Ländern der Währungsunion vor rund 25 Jahren.
Für die gesamte Europäische Union lag die Arbeitslosigkeit im Juni bei 5,9 Prozent. Die Statistiker schätzten die Zahl der Arbeitslosen im Juni auf insgesamt 12,8 Millionen Menschen, davon 10,81 Millionen in den 20 Euro-Ländern. Seit dem Ende der Corona-Krise hat sich die Lage entpannt.
Für Deutschland gab Eurostat die Arbeitslosigkeit mit zuletzt 3,0 Prozent an. Der Wert blieb im Vergleich zum Juni 2022 unverändert. Die Bundesagentur für Arbeit hat dagegen eine andere Berechnungsmethode. Sie geht für Juni von 5,5 Prozent aus und sieht im Juli einen leichten Anstieg auf 5,7 Prozent.
Die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU verzeichnet laut Eurostat Tschechien mit unter drei Prozent, am höchsten ist sie in Griechenland und Spanien mit über elf Prozent.
J.Horn--BTB