-
Umstrittener Royal: Prinz Harry bei Besuch von Rugby-Spiel ausgebuht
-
Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken
-
US-Gesandter Witkoff: "Konstruktive Gespräche" mit Kiew und Europäern zum Ukraine-Krieg
-
Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"
-
Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung fordert weltweite Abkehr von Todesstrafe
-
Früherer ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser gestorben
-
Trump ernennt Katie Zacharia zu seiner neuen Sprecherin
-
Später Ausgleich: Füllkrug klaut BVB den Sieg
-
Doppelpack Kössler: DFB-Frauen mit gutem Start in die WM-Saison
-
Trump: Mit Putin russische Diesel-Lieferung für USA und Weltmarkt vereinbart
-
US-Politiker und UNO fordern Verzicht auf geplante Liveübertragung einer Hinrichtung
-
Heidenheim verpasst Sprung auf Platz zwei
-
Ermittler: Copilot von Flydubai-Maschine plante Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv
-
Rodeln: Wendl/Arlt machen doch bis 2030 weiter
-
Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran
-
USA verhängen nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Türkei trennt sich von Trainer Montella
-
Steinmeier und Macron besuchen französische Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen
-
Bericht: Koalition erzielt Kompromiss im Streit um Zuckersteuer
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verhängen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Tausende demonstrieren in Berlin gegen Energiepolitik der Bundesregierung
-
Verstappen holt Sprint-Pole - keine nachträgliche Strafe
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verschärfen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Sturz bei Diensttermin: Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul bricht sich Hüfte
-
Gericht: AfD-Fahnenschwenken auf Brücke über Autobahn zu Recht verboten
-
EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte
-
Gedenken an Anschlag in Halle: Studenten versperren AfD-Politiker Tillschneider Weg
-
Friedensnobelpreis geht an Südafrikanerin Pillay für ihren Einsatz für Menschenrechte
-
Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung
-
Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern
-
Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen
-
Schuster: DFB-Debütanten haben "Schwung mitgebracht"
-
Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung
-
Ex-Prinz Andrew erhielt 302.000 Pfund Entschädigung für Auszug aus Royal Lodge
-
Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel
-
"Schande": Schröder erntet mit Putin-Besuch Sturm der Entrüstung
-
Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren
-
Fall Kocak: Linken-Bundestagsfraktion sieht "keinen Bedarf für weitere Konsequenzen"
-
CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen
-
Selenskyj: "Erhebliche Schäden" am Stromnetz der Ukraine durch russische Angriffe
-
China verkündet Einigung mit EU bei Handel mit Hybridautos
-
UN-Menschenrechtsbüro verfolgt Schülerproteste in Frankreich "mit Sorge"
-
Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien
-
EU-Staaten einigen sich auf gemeinsame Börsenaufsicht - Ausnahme für Deutsche Börse
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Deutsche Bahn passt Planung an
-
Bessere Chancen für die Kleinsten: Gesetz zu frühkindlicher Bildung im Bundestag
-
Einsatz für Menschenrechte: Südafrikanerin Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis
-
UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"
-
"Schande": Scharfe Kritik an Schröders Putin-Besuch von Merz und Bundesparteien
Brüssel genehmigt Subventionen für Thyssenkrupp für Wasserstoffwende
Die EU-Kommission hat grünes Licht für Milliarden-Subventionen für den Essener Stahlkonzern Thyssenkrupp gegeben. Mit Zuschüssen von bis zu zwei Milliarden Euro will die Bundesregierung die Umstellung auf klimafreundlichen Wasserstoff in der Stahlproduktion am Standort Duisburg fördern. Frankreich darf laut Entscheidung der Brüsseler Wettbewerbshüter ein Wasserstoffprojekt des internationalen Stahlkonzerns ArcelorMittal in Dünkirchen massiv fördern.
"Die Maßnahmen tragen zur Entwicklung eines Wirtschaftszweigs bei, insbesondere zur Erzeugung von Stahl durch Prozesse mit geringeren CO2-Emissionen", begründete die Kommission am Donnerstag ihre Entscheidung. In Duisburg sind 550 Millionen Euro für "Bau und Montage einer Direktreduktionsanlage und zweier Einschmelzer" geplant, "die einen bestehenden Hochofen ersetzen sollen".
Zunächst soll die neue Anlage mit Gas betrieben, bis 2037 aber vollständig auf grünen Wasserstoff umgestellt werden. Weitere 1,45 Milliarden Euro staatliche Gelder sollen als "bedingte Zahlung" für den tatsächlichen Einsatz von Wasserstoff fließen. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, dass diese Mittel bereits vor 2037 ausgezahlt werden könnten.
Das Geld kommt den Angaben zufolge zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Eigeninvestitionen von Thyssenkrupp liegen nach Unternehmensangaben bei knapp einer Milliarde Euro.
ArcelorMittal soll für sein Stahlwerk in Nordfrankreich 850 Millionen Euro für eine neue Anlage erhalten, die letztlich "ausschließlich erneuerbaren oder CO2-armen Wasserstoff, Biogas und Strom als Energie-Input" nutzt. Anders als Deutschland will Frankreich nicht nur auf grünen, sondern auch roten Wasserstoff setzen, der mit Atomstrom produziert wird. Die Debatte, ob dies öffentlich gefördert werden darf, hatte auf EU-Ebene für Diskussionen gesorgt.
Die Vorhaben stünden im Einklang mit "wichtigen politischen EU-Initiativen", wie dem Klimaschutzplan Green Deal, führte die EU-Kommission aus. Zudem sehe sie einen "Anreizeffekt", da die Beihilfeempfänger ohne die öffentliche Förderung nicht in "die Erzeugung von grünem Stahl" investieren würden". Die Vorteile überwögen insgesamt mögliche Wettbewerbsverzerrungen durch die staatlichen Gelder.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprach von einer "enorm wichtigen Entscheidung für den Klimaschutz und den Industriestandort Deutschland". Das Duisburger Thyssenkrupp-Werk sei "einer der größten CO2-Emittenten" und zugleich "ein zentraler Teil der Wertschöpfung in Deutschland". Es sichere viele Arbeitsplätze.
Die EU-Kommission mache "den Weg frei für die größte Einzelförderung in der Geschichte unseres Landes", erklärte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). "Das ist eine einzigartige Chance auf langfristige Perspektiven für Wertschöpfung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt guter Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen."
Thyssenkrupp-Chef Bernhard Osburg dankte der Bundes- und Landesregierung für die Unterstützung. Laufe alles wie geplant, könne die Anlage in Duisburg Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Bereits der Betrieb mit Gas spare im Vergleich zu Kohle viele CO2-Emissionen. Ab 2029 soll der Teilbetrieb mit Wasserstoff starten.
S.Keller--BTB