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Einigung im Tarifkonflikt in der Luftsicherheit
In der Tarifrunde für die Beschäftigten der Luftsicherheit haben beide Seiten ein Ergebnis erzielt. Wie die Gewerkschaft Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am Mittwoch mitteilten, wurden vor allem höhere Zuschläge für die Arbeit an Sonntagen und Feiertagen sowie in der Nacht für die rund 25.000 Beschäftigten der Branche vereinbart.
Konkret sollen zum Beispiel noch in diesem Sommer der Feiertagszuschlag von 100 auf 125 Prozent und der Sonntagszuschlag von 40 auf 50 Prozent angehoben werden. Außerdem werden die Zeitfenster für Nachtarbeit erweitert und der Zuschlag steigt in zwei Schritten an. Zusätzlich einigten sich beide Seiten auf Zulagen für Führungskräfte.
Verdi erklärte, es sei "gelungen", den größten Teil der Forderungen durchzusetzen. Das wäre ohne die begleitenden Warnstreiks nicht möglich gewesen. "Bedauerlich" sei es hingegen, dass es keine Verbesserungen bei Zuschlägen für Überstunden gebe. Dieses Thema soll nun später im Jahr im Rahmen der Manteltarifverhandlungen fortgesetzt werden.
Der BDLS erklärte, das Ergebnis stelle die Arbeitgeberseite "vor große Herausforderungen" und werde in der wirtschaftlichen Umsetzung "nicht einfach sein". Beide Seiten vereinbarten eine Erklärungsfrist bis zum 2. Juni.
Verdi will die betroffenen Beschäftigten befragen und empfiehlt die Annahme des Verhandlungsergebnisses. Die Gewerkschaft hatte zur Durchsetzung ihrer Forderungen in den vergangenen Wochen wiederholt zu Streiks an deutschen Flughäfen aufgerufen.
W.Lapointe--BTB