-
Eisschnelllauf-Streit: Sonnekalb droht mit Abwanderung
-
Burnham bei Antrittsbesuch bei Merz in Berlin für engere Zusammenarbeit mit der EU
-
Urteil: Grenzgänger müssen Schweizer Kindergeld von deutschen Leistungen abziehen
-
Sieg für Meloni: Parlament billigt umstrittene Wahlrechtsreform
-
"Gute Atmosphäre" aber keine Details: Koalitionsausschuss lässt Fragen offen
-
LEX BODI setzt mit CRIF auf transparente Investitionen und konsequente Geldwäscheprävention
-
Mögliche Raubkatze nahe München: Suche nach Puma zunächst ergebnislos
-
Steinmeier bei Staatsbesuch in Paris: "Deutsche bleiben gute Europäer"
-
Rot-Grün-Rot in Berlin droht bei Antisemitismus oder Clankontakt mit Parteiausschluss
-
Regierung: Wirtschaft im Aufschwung - Wachstum aber nicht selbsttragend
-
Burnham: Offen für Beteiligung Deutschlands an Kampfjet-Projekt GCAP
-
Nobelpreis für Literatur geht an kanadische Lyrikerin Anne Carson
-
"Bürokratiemonster": Getränkeindustrie fordert kompletten Stopp der Zuckersteuer
-
Italo-Einstieg: Erfolg für DB in Gerichtsstreit gegen Beschluss von Netzagentur
-
VfB: Torwarttalent Seimen feiert Bundesliga-Premiere
-
30 Tote bei russischem Angriff auf zwei Busse in Ostukraine
-
Haushaltsausschuss stimmt zu: Bundeswehr kann weitere Fregatten kaufen
-
Sachsen: Emu büxt aus und verletzt Besitzer beim Einfangen
-
Nobelpreis für Literatur geht an Kanadierin Anne Carson
-
Vaterschaftsanerkennung durch Transmann vor einigen Jahren kann unwirksam sein
-
Merz empfängt britischen Premier Burnham zu Antrittsbesuch in Berlin
-
Shanghai: Auch Struff in zweiter Runde
-
Bundestag streitet über Steuerreform - Ausgleich kalter Progression gefordert
-
Experten: Bundesregierung beim Bürokratieabbau auf gutem Weg
-
China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um Nachfolge von WHO-Chef Tedros
-
Italiens Parlament billigt umstrittene Wahlrechtsreform von Meloni
-
EuGH: Urlaub und Zulagen werden bei mehreren Arbeitsverträgen anteilig berechnet
-
Wirtschaftsministerium hebt Regierungsprognose 2026 auf 1,3 Prozent an
-
"Russlands Google": Drohnenangriff beschädigt Jandex-Rechenzentrum
-
AOK: Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen deutlich gestiegen
-
Deutsche Firmen exportieren im August etwas weniger - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Klage der Bahn gegen Behördenbeschluss zu Italo-Markteinstieg erfolgreich
-
Gericht: Keine vorzeitige Haftentlassung ohne Angaben zu Millionenbeute
-
EuGH: Verspätungsursache entscheidend für Erstattung bei Flugreisen
-
"Viele Fehler": Watzke unterstreicht DFB-Haltung zu Infantino
-
Razzia und Festnahmen: 72-Jährige soll bundesweites Geldwäschenetzwerk angeführt haben
-
Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen
-
Cookies ohne Einwilligung: Bundesgerichtshof prüft Haftung
-
Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten
-
Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz
-
Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein
-
Klingbeil: Steuerreform setzt "im Rahmen des Möglichen" richtige Schwerpunkte
-
Rubio: USA wünschen sich ein "starkes Europa"
-
Ein Toter und eine Verletzte bei Bär-Angriff in mongolischer Hauptstadt
-
Niedersachsen: 40-Jährige findet vier Meter lange Schlangenhaut auf Gehweg
-
Auto erfasst Mopeds in Brandenburg: Vier Tote 14 bis 19 Jahre alt
-
Rot-Grün-Rot in Berlin einigt sich auf Aufnahme von Sondierungsgesprächen
-
Stimmungstest für Meloni: Italiens Parlament entscheidet über umstrittene Wahlrechtsreform
-
Polizei setzt Suche nach möglichem Puma nahe München fort
-
Igel oder Eule statt Churchill: Neue Pfund-Scheine zeigen künftig Tiermotive
US-Präsident Biden reist nach Kanada
US-Präsident Joe Biden will sich am Freitag in Kanada zu politischen Gesprächen mit Premierminister Justin Trudeau treffen. Anschließend soll Biden nach Angaben des Weißen Hauses vor dem kanadischen Parlament in der Hauptstadt Ottawa sprechen, außerdem ist eine gemeinsame Pressekonferenz mit Trudeau geplant. Themen des Besuchs dürften zunehmende Differenzen in den sonst traditionell reibungslosen Beziehungen zwischen den beiden nordamerikanischen Staaten sein, etwa im Bereich der Migration und beim US-Subventionsprogramm für grüne Energien.
Biden sollte bereits am Donnerstag zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im Januar 2021 nach Kanada fliegen. Im Vorfeld des Besuchs betonten beide Seiten die engen Beziehungen beider Länder. "Ich denke, das wird das Thema des Besuchs sein, dass wir uns gegenseitig stärker und besser machen", sagte Kanadas Botschafterin in den USA, Kirsten Hillman, im Sender CBC.
Spannungen gibt es jedoch bei Bidens Inflationsreduzierungsgesetz (Inflation Reduction Act). Das auch von der EU-Kommission und Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich kritisierte Gesetz sieht milliardenschwere Subventionen für grüne Technologien vor, die in den USA hergestellt werden müssen. Hier werden - wenn überhaupt - nur geringe Fortschritte zwischen Washington und Ottawa erwartet.
"Wir wollen mehr Einbindung in genau diesen Dingen", sagte ein hoher kanadischer Regierungsbeamter gegenüber Reportern. "Wir wollen ein global wettbewerbsfähiges Nordamerika, damit unsere beiden Volkswirtschaften (...) mit der Welt konkurrieren und gemeinsam erfolgreich sein können."
Ein weiterer Streitpunkt ist die illegale Migration, besonders über die sogenannte Roxham Road vom US-Bundesstaat New York nach Kanada. "Wir werden über die Fragen der Migration sprechen", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby. "Es sind mehr Menschen auf dieser Erdhalbkugel unterwegs als je zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg, und das betrifft unsere beiden Länder."
Botschafterin Hillman bezeichnete die Grenzproblematik als "eine Krise von sehr bedeutendem Ausmaß". Kanada hat die Vereinigten Staaten bereits dazu gedrängt, bestehende Regeln für Asylsuchende zu verschärfen.
Auch die Sicherheit dürfte bei dem Besuch von Biden in Kanada auf der Tagesordnung stehen. Die US-Regierung hat Kanada aufgefordert, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Sie liegen derzeit deutlich unter dem Ziel der Nato-Mitgliedstaaten, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben. Im vergangenen Jahr gab Kanada 1,33 Prozent des BIP für Verteidigung aus, ab 2026 sollen die Ausgaben auf 1,59 Prozent steigen.
E.Schubert--BTB