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Bank of England erhöht Leitzins um 0,25 Prozentpunkte
Auch die britische Zentralbank hält an ihrem Kurs zur Bekämpfung der Inflation fest und hat den Leitzins weiter erhöht. Er steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent, wie die Bank of England am Donnerstag mitteilte. Das ist die elfte Anhebung in Folge.
Die Notenbank erklärte, sie werde weiterhin die Anzeichen anhaltenden Inflationsdrucks beobachten. Das schließe den Arbeitsmarkt und den Anstieg der Löhne ein. Weitere Leitzinserhöhungen seien nicht ausgeschlossen.
Die Entscheidung der Bank of England war weithin erwartet worden. Die Inflation in Großbritannien ist weiterhin sehr hoch. Im Februar lag sie bei 10,4 Prozent im Jahresvergleich und damit noch höher als im Januar mit 10,1 Prozent.
Am Mittwoch hatte bereits die US-Notenbank Fed ihre Leitzinssätze um 0,25 Prozentpunkte auf 4,75 bis fünf Prozent angehoben. Am Donnerstag folgten die Schweizer und die norwegische Zentralbank. Die Schweizerische Nationalbank hob den Zins um 0,5 Prozentpunkte auf nun 1,5 Prozent an.
Die Zinsanhebungen erfolgten trotz der Turbulenzen im Bankensektor. Der Zusammenbruch der kalifornischen Regionalbank Silicon Valley Bank vor knapp zwei Wochen hatte für erhebliche Turbulenzen im Bankensektor und an den Börsen gesorgt. Eine Reihe anderer Banken in den USA und in Europa sind inzwischen in Schwierigkeiten geraten. In der Schweiz traf es die Großbank Credit Suisse, die inzwischen von ihrer Konkurrentin UBS gekauft wurde. Starke Zinserhöhungen könnten die Schwierigkeiten des Sektors weiter verschärfen.
R.Adler--BTB