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Air France-KLM erholt sich von der Covid-Krise
Für den Luftfahrtkonzern Air France-KLM ist das Kapitel Covid abgeschlossen: Im vergangenen Jahr kam das Unternehmen auf einen Gewinn von 728 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie 2019, bevor die Corona-Pandemie die Luftfahrt insgesamt in eine Krise stürzte. 2020 hatte Air France-KLM einen Verlust von 7,1 Milliarden gemacht, im vergangen Jahr waren es noch 3,3 Milliarden Euro gewesen.
Auch der Umsatz erreicht mit 26,4 Milliarden Euro etwa das Vorkrisenniveau, das 2019 bei 27,2 Milliarden Euro gelegen hatte. "Wir beenden das Jahr mit einem Gewinn, nachdem wir das Covid-Kapitel abgeschlossen haben", erklärte Konzernchef Benjamin Smith.
Sowohl der französische als auch der niederländische Staat hatten das Unternehmen in der Coronakrise subventioniert, um es vor der Pleite zu bewahren. Der Konzern ist nach eigenen Angaben ab April nicht mehr an die damit verbundenen Auflagen gebunden.
Die Zahl der Passagiere lag mit 83 Millionen im vergangenen Jahr noch deutlich unter der Zahl von 2019, als mehr als 100 Millionen Fluggäste Air France-KLM genutzt hatten. Das Unternehmen rechnet damit, im laufenden Jahr wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen.
L.Dubois--BTB