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Immer mehr Pubs in Großbritannien machen dicht
Das Pub-Sterben in Großbritannien hält an - und beschleunigt sich sogar noch. Im vergangenen Jahr mussten 512 Pubs im Königreich schließen, fast doppelt so viele wie 2021 mit 280 Kneipenpleiten, wie die Beratungsfirma UHY Hacker Young am Montag mitteilte. Nach der schwierigen Zeit während der Corona-Pandemie hätten viele Pubs und Bars keine Rücklagen mehr und Schwierigkeiten, Kredit zu bekommen.
In der Corona-Pandemie hatten die Hilfen des Staates vielen Pubs geholfen zu überleben. Im vergangenen Jahr machte den Kneipen dann aber die hohe Inflation zu schaffen; viele Verbraucherinnen und Verbraucher sparten sich das Bier am Tresen, Firmenfeiern fielen aus. Auch die vielen Streiks bei den Bahnunternehmen in den vergangenen Monaten hätten zum Pub-Sterben beigetragen, erklärte UHY Hacker Young.
Die British Beer and Pub Association erklärte, "Schocks" wie die Pandemie und die Energiekrise hätten Wirtinnen und Wirte unter "nie dagewesenen" Druck gesetzt. Die Branchenvereinigung rief die Regierung auf, den Pubs mit Steuervorteilen zu helfen - "oder sie sind für immer weg". Gerade sehe die Branche eine "Trendwende", die Leute kämen wieder zurück an die Theke.
C.Meier--BTB