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Tourismussektor erholte sich 2022 deutlich - Vorkrisenniveau aber unerreicht
Der Tourismus in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich von der Pandemie erholt - jedoch noch nicht wieder die Übernachtungszahlen des Vorkrisenniveaus erreicht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, gab es 2022 mit 450,8 Millionen Übernachtungen von Gästen ein Plus von 45,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Allerdings waren die Zahlen noch immer 9,1 Prozent niedriger als 2019.
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Jahresvergleich um 37,1 Prozent auf 382,7 Millionen, die der Gäste aus dem Ausland noch deutlicher um 119,6 Prozent auf 68,1 Millionen. Ferienunterkünfte konnten das Vorkrisenniveau fast wieder erreichen, Campingplätze konnten ihre Übernachtungen verglichen mit 2019 sogar erhöhen. Hotels, Gasthöfe und Pensionen blieben hingegen noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau.
Wie die Statistiker außerdem ausführten, erholte sich der Sommertourismus schneller von der Pandemie als der Tourismus im Herbst und Winter. Im August wurde demnach sogar ein Rekordwert von 58 Millionen Übernachtungen erreicht, das waren 0,3 Prozent mehr als im August 2019.
Untersucht wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen beim Camping.
K.Brown--BTB