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Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
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Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
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Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
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Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
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Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
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"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
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"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
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Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
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Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
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Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
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Nach tagelanger Blockade: Flugzeug mit 276 Indern an Bord verlässt Frankreich
Nach der Festsetzung eines Flugzeugs mit mehr als 300 Indern in Frankreich wegen des Verdachts auf Menschenhandel hat ein Großteil der Passagiere die Heimreise angetreten. Die Maschine hob am Montagnachmittag mit 276 Menschen an Bord Richtung Mumbai ab, wie die Präfektur des Departements Marne mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte am Sonntag grünes Licht für den Abflug gegeben.
BDI-Chef Russwurm: Deutschland steht bei Schieneninfrastruktur "auf der Bremse"
Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, hat einen schleppenden Ausbau der Schieneninfrastruktur in Deutschland angeprangert. "In Europa wächst die Schieneninfrastruktur, aber wir in Deutschland stehen massiv auf der Bremse", sagte Russwurm den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Bericht: 13 Prozent der deutschen Führungskräfte arbeiten Teilzeit - kaum Männer
In den Unternehmen in Deutschland haben in diesem Jahr laut einem Zeitungsbericht 13 Prozent der Führungskräfte in Teilzeit gearbeitet. Die "Rheinische Post" zitierte am Samstag Zahlen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), wonach die Mehrheit der Führungskräfte mit Teilzeit-Vereinbarungen aber "vollzeitnah", also mit mindestens 28 Wochenstunden, beschäftigt ist.
Warnungen vor Versorgungsengpässen wegen Protestwoche der Landwirte im Januar
Die geplante Streichung von Subventionen für die Landwirtschaft erregt weiter die Gemüter: Die Speditionsbranche, die sich an einer vom Bauernverband ausgerufenen Protestwoche gegen die Agrarpolitik im Januar beteiligen will, verwies auf mögliche Versorgungsengpässe. Das Umweltbundesamt äußerte hingegen Zuspruch für das geplante Ende der Subvention von Agrardiesel. Auch am Samstag waren in mehreren Städten wieder Protestaktionen von Landwirtinnen und Landwirten gegen die Sparpolitik geplant.
Dachverband: Tafeln in Deutschland im "Dauerkrisenmodus"
Mehr Menschen und weniger zur Verfügung stehende Lebensmittel: Die Tafeln in Deutschland befinden sich nach Angaben des zuständigen Dachverbands in einem "Dauerkrisenmodus". Verglichen mit den Vorjahren kämen "im Durchschnitt 50 Prozent mehr Kundinnen und Kunden zu den Tafeln", sagte der Vorsitzende des Tafel-Dachverbandes, Andreas Steppuhn, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Wochenendausgaben)
Spediteure warnen wegen Agrar-Aktionswoche im Januar vor Versorgungsengpässen
Vor dem Hintergrund der geplanten Aktionswoche im Januar gegen die Streichung von Subventionen für die Landwirtschaft hat die deutsche Speditionsbranche vor Versorgungsengpässen gewarnt. Der Präsident des Bundesverbands Güterverkehr und Logistik (BGL), Dirk Engelhardt, sagte der "Bild"-Zeitung vom Samstag, die Bauern und die Transportbranche hielten das Land am Laufen. "Keine Landwirte und keine Lkw bedeuten keine Versorgung."
Deutsche Bahn: Schäden durch Sturmtief "Zoltan" weitgehend beseitigt
Die Deutsche Bahn hat die vom Sturmtief "Zoltan" verursachten Schäden nach eigenen Angaben weitgehend beseitigt. "Der Regionalverkehr fährt wieder planmäßig und der Fernverkehr normalisiert sich", erklärte ein Bahn-Sprecher am Samstagmorgen. Aufgrund der bevorstehenden Feiertage seien die Fernverkehrszüge aber "sehr stark ausgelastet".
Zwei Rettungssanitäter nach Tod von Afroamerikaner Elijah McClain verurteilt
Mehr als vier Jahre nach dem Tod eines Afroamerikaners nach einem Polizeieinsatz im US-Bundesstaat Colorado sind zwei Rettungssanitäter verurteilt worden. Eine Geschworenenjury sprach die beiden 49 und 51 Jahre alten Männer am Freitag der fahrlässigen Tötung schuldig, wie die "Washington Post" und der Sender CNN berichteten. In den USA werden Sanitäter nach dem Tod eines Menschen, den sie behandelt haben, nur sehr selten angeklagt und verurteilt.
Einwanderung: Blinken reist kommende Woche mit hochrangiger US-Delegation nach Mexiko
US-Außenminister Antony Blinken reist kommende Woche mit einer hochrangigen Delegation nach Mexiko, um über das Thema Einwanderung zu sprechen. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador bestätigte am Freitag eine entsprechende Ankündigung des Weißen Hauses, wonach Außenminister Antony Blinken, Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas sowie Sicherheitsberaterin Liz Sherwood-Randall zu bilateralen Gesprächen nach Mexiko reisen werden. López Obrador zufolge ist das bilaterale Treffen für den 27. Dezember geplant.
Verdacht auf Menschenhandel: Zwei Festnahmen nach Stopp von Flugzeug in Frankreich
Nach dem Stopp eines Flugzeugs in Frankreich wegen des Verdachts auf Menschenhandel hat die französische Polizei am Freitag zwei Verdächtige verhört. Die beiden festgenommenen Männer hätten sich unter den Passagieren befunden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Paris mit. Die Identität der 303 Passagiere und des Kabinenpersonals würden derzeit überprüft ebenso wie die Umstände ihres Transports und der Zweck ihrer Reise.
USA verschärfen Ton gegenüber Iran nach Huthi-Angriffen auf Schiffe im Roten Meer
Die USA haben angesichts der Angriffe der jemenitischen Huthis auf Handelsschiffe im Roten Meer den Ton gegenüber dem Iran verschärft. "Wir wissen, dass der Iran maßgeblich an der Planung der Einsätze gegen Handelsschiffe im Roten Meer beteiligt war", sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Adrienne Watson, am Freitag. Washington habe "keinen Grund zu der Annahme, dass der Iran versucht, die Huthis von diesem rücksichtslosen Verhalten abzubringen".
Bristol-Myers Squibb übernimmt Hersteller von Schizophrenie-Medikament
Der US-Pharmariese Bristol-Myers Squibb übernimmt den Medikamentenhersteller Karuna Therapeutics, der ein vielversprechendes Mittel gegen Schizophrenie entwickelt hat. Der Kaufpreis beträgt 14 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro), wie beide US-Unternehmen am Freitag mitteilten. Karunas Produkt KarXT wird derzeit noch getestet und geprüft. Mit ihm sollen nicht nur Schizophrenie, sondern auch Alzheimer und bipolare Störung behandelt werden.
Britische Wirtschaft im dritten Quartal unerwartet geschrumpft
Die Konjunktur in Großbritannien hat im dritten Quartal einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Statt der bislang angenommenen Stagnation habe es im Dreimonatszeitraum von Juli bis September einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,1 Prozent gegeben, teilte das nationale Statistikamt ONS am Freitag mit. Im zweiten Quartal trat die britische Wirtschaft demnach lediglich auf der Stelle, statt wie zuvor in einer ersten Schätzung berechnet um 0,2 Prozent zu wachsen.
Ministerium: Förderung für Heizungstausch soll am 1. Januar in Kraft treten
Das Heizungsgesetz tritt am 1. Januar in Kraft - und auch die geplante Förderung soll pünktlich kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Freitag mit, der Haushaltsausschuss des Bundestags solle der neuen Förderung für den Heizungstausch im Umlaufverfahren zustimmen. Voraussichtlich ab dem 29. Dezember könne dann der Einbau einer neuen Heizung beauftragt werden.
Aktionärsvereinigung DSW reicht Klage für 13.000 Wirecard-Anleger ein
Die Aktionärsvereinigung DSW hat eine Klage für mehr als 13.000 Wirecard-Anleger gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY eingereicht. Es gehe um Schadenersatzforderungen von insgesamt mehr als 700 Millionen Euro, teilte die DSW am Freitag in Düsseldorf mit. Die Klage sei beim Landgericht München eingereicht worden.
Chinesischer Elektroautobauer BYD kündigt Bau einer Fabrik in Ungarn an
Der chinesische Elektroautohersteller BYD hat den Bau einer Fabrik in Ungarn angekündigt. BYD (Build Your Dreams) werde sein erstes Werk in Europa in Szeged errichten, kündigte das Unternehmen am Freitag an. Dies sei ein "wichtiger Schritt auf dem Weg zur grünen Mobilität in Europa". Das Unternehmen produziert in Ungarn bereits Elektrobusse.
Sturmtief "Zoltan" wirbelt Feiertagsverkehr der Bahn durcheinander
Sturmtief "Zoltan" hat den anstehenden Feiertagsverkehr bei der Deutschen Bahn durcheinandergewirbelt und nahezu im gesamten Bundesgebiet für Feuerwehreinsätze gesorgt. Vor allem Fernverkehrsstrecken im Norden waren von den Auswirkungen der heftigen Winde betroffen, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Unter anderem fielen Züge auf den Strecken von Hamburg und Hannover nach Frankfurt am Main und Stuttgart sowie in Richtung München aus. Auf anderen Strecken gab es Umleitungen.
Aufträge im Baugewerbe im Oktober erneut rückläufig
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat erneut deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lag das Minus bei den Aufträgen im Bauhauptgewerbe verglichen mit September 2023 bei 6,3 Prozent. Dabei war die Entwicklung nach Angaben des Bundesamtes "zweigeteilt": Während der Auftragseingang im Tiefbau um 2,4 Prozent stieg, sank er im Hochbau um 14,9 Prozent.
Kartoffelsalat-Index: Weihnachtsessen kostet dieses Jahr 4,7 Prozent mehr
Das in vielen Familien beliebte Weihnachtsessen Kartoffelsalat mit Würstchen ist in diesem Jahr wegen der stark gestiegenen Lebensmittelpreise teurer geworden. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlichte am Freitag seinen jährlichen Kartoffelsalat-Index - demnach kostet das Traditionsessen für vier Menschen in diesem Jahr im Schnitt 6,97 Euro und damit 4,7 Prozent mehr als 2022.
Einwanderung: US-Präsident Biden sendet hochrangige Delegation nach Mexiko
Die USA entsenden eine hochrangige Delegation nach Mexiko, um über das Thema Einwanderung zu sprechen. Das teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Joe Biden und dessen mexikanischen Kollegen Andrés Manuel López Obrador am Donnerstag mit. Die beiden Staatschefs hätten die laufenden "Bemühungen zur Steuerung der Migrationsströme" erörtert, hieß es.
Gewerkschaft ruft für Samstag zu Streik bei Ferienflieger Lufthansa Discover auf
Einen Tag vor Heiligabend will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mit einem fünfstündigen Warnstreik bei der Lufthansa-Tochter Discover der Arbeitgeberseite Zugeständnisse abringen. Bestreikt würden alle Flüge der Airline mit Maschinen vom Typ Airbus A320 und A330, die am Samstag von 08.00 bis 13.00 Uhr in Deutschland starten, teilte VC am Freitag mit. Während die Fluggesellschaft mit Unverständnis reagierte, warf die Gewerkschaft dem Unternehmen vor, Verhandlungen über einen Tarifvertrag in die Länge zu ziehen.
Gewerkschaft VC ruft zu Streik bei Ferienfluggesellschaft Lufthansa Discover auf
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat ihre Mitglieder für Samstag zu einem fünfstündigen Warnstreik bei der Ferienfluggesellschaft Lufthansa Discover aufgerufen. Bestreikt würden alle Flüge der Airline mit Maschinen vom Typ Airbus A320 und A330, die von 08.00 bis 13.00 Uhr in Deutschland starten, teilte VC am Freitag mit. Die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten hatte zuvor kritisiert, das Management ziehe Verhandlungen über einen Tarifvertrag in die Länge.
Wohnungspreise im dritten Quartal weiter stark gesunken
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im dritten Quartal von Juli bis September weiter stark gesunken. Die Preise gingen im Schnitt um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück - das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das liegt auch daran, dass der sogenannte Häuserpreisindex im zweiten Quartal 2022 einen Rekordstand erreicht hatte.
Gewerkschaft VC ruft zu Streik bei Ferienfluggesellschaft Lufthansa Discovery auf
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat ihre Mitglieder für Samstag zu einem fünfstündigen Warnstreik bei der Ferienfluggesellschaft Lufthansa Discovery aufgerufen. Bestreikt würden alle Flüge der Airline mit Maschinen vom Typ Airbus A320 und A330, die von 08.00 bis 13.00 Uhr in Deutschland starten, teilte VC am Freitag mit. Die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten hatte zuvor kritisiert, das Management ziehe Verhandlungen über einen Tarifvertrag in die Länge.
Gericht in Hongkong lehnt
Ein Gericht in Hongkong hat einen Antrag des inhaftierten Medienunternehmers und Demokratieaktivisten Jimmy Lai abgelehnt, die Anklage wegen aufrührerischer Veröffentlichungen fallen zu lassen. Lais Anwälte hatten argumentiert, dass die Staatsanwaltschaft die Frist für die Anklageerhebung in diesem Punkt versäumt habe, was gegen Hongkongs Strafprozessordnung verstoße. Am Freitag entschied die Richterin Esther Toh, dass der Vorwurf "nicht verjährt" sei. "Der Antrag der Verteidigung muss scheitern", erklärte sie in ihrem Urteil.
Streik am Eurotunnel sorgt für Unmut bei Zugreisenden in London und Paris
Kurz vor Weihnachten hat ein unangekündigter Streik den Verkehr durch den Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich stundenlang komplett lahmgelegt. Tunnelbetreiber Getlink teilte am Donnerstag mit, dass die französischen Beschäftigen im Streit um eine Prämie zum Jahresende ihre Arbeit niedergelegt hätten. An den großen Bahnhöfen in Paris und London brach unter den Reisenden Aufregung aus. Am Abend verkündeten die Gewerkschaften das Ende des Streiks und eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs noch "heute Abend".
Streik am Eurotunnel: Verkehr vorerst komplett eingestellt
Der Verkehr durch den Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich ist seit Donnerstagmittag wegen eines Streiks komplett eingestellt. Die französischen Beschäftigen hätten im Streit um eine Prämie zum Jahresende ihre Arbeit niederlegt, teilte der Tunnelbetreiber Getlink mit. Bei vielen Reisenden, die von London aus in den Weihnachtsurlaub aufbrechen wollten, brach Panik aus.
Gazakrieg wirft Libanon zurück in die Rezession
Die krisengeplagte Wirtschaft im Libanon leidet nach Einschätzung der Weltbank unter den Folgen des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen. Grund dafür sei vor allem, dass sich der Krieg auf den Tourismus im Libanon auswirke, erklärte die Weltbank am Donnerstag. Dadurch werde die bislang prognostizierte leichte Erholung der Konjunktur für dieses Jahr wieder zunichte gemacht.
Wissing verteidigt Erhöhung der Flugticketsteuer - Reiseverband kritisiert
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat die geplante Erhöhung der Ticketsteuer auf Passagierflüge deutlich kritisiert. Sein Verband halte die Pläne für "falsch" und lehne sie ab, erklärte DRV-Präsident Norbert Fiebig am Donnerstag in Berlin. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verteidigte das Vorhaben, das anstelle einer inländischen Kerosinsteuer kommen soll.
Unzufriedenheit mit Förderquoten: Angola kündigt Austritt aus der Opec an
Angola hat im Streit um die Förderquoten seinen Austritt aus der Organisation Erdöl-exportierender Länder (Opec) angekündigt. Ölminister Diamantino Azevedo sagte dem staatlichen angolanischen Fernsehsender TPA am Donnerstag, das südafrikanische Land wolle sich mehr auf seine eigenen Ziele konzentrieren. Die aktuellen Entscheidungen der Opec "sind nicht in unserem Interesse".
Bauernproteste in mehreren Bundesländern behindern den Verkehr
Nach der gemeinsamen Demonstration gegen die geplante Kürzung von Subventionen für die Landwirtschaft am Montag in Berlin gehen die Protestaktionen der Bauern dezentral weiter. In Stuttgart waren am Donnerstagvormittag über 1000 Traktoren auf dem Festgelände Cannstatter Wasen unterwegs, weitere legten den Verkehr in der Stadt teilweise lahm, wie die Polizei Stuttgart erklärte. Auch in Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurde protestiert.
Neugeborenes in Duschtuch erstickt: Mutter zu drei Jahren Jugendhaft verurteilt
Das Landgericht im baden-württembergischen Heilbronn hat im Falle eines erstickten Neugeborenen dessen Mutter zu drei Jahren Jugendhaft verurteilt. Die zum Tatzeitpunkt 17-Jährige wurde wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass sie ihr neugeborenes Kind im August 2022 gleich nach einer Hausgeburt in Neckarsulm in einem Duschtuch erstickte.