-
Verlosung: Tickets für Mendelssohn-Konzert, 80er-Party und Bonaparte gewinnen
-
Sean Combs soll früher als bislang erwartet aus der Haft entlassen werden
-
Jochen Seitz fordert Auflösung der Regionalliga Bayern
-
Unfall in Schwenningen endet mit einem Audi auf einem zweiten Wagen
-
Neue Ausstellung im Naturkundemuseum Leipzig: Archäologischer Krimi um Brandspuren
-
Funkaufnahmen dokumentieren die letzten Minuten des abgestürzten Learjets
-
Erdnüsse senken Cholesterin leicht und fördern keine Gewichtszunahme
-
Ukraine, Russland und USA planen zweitägige Gespräche in Abu Dhabi
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Hertha BSC bereitet sich auf Wolfsburg vor: Fabian Reese kehrt zurück
-
Mutter entdeckt Nähnadel in verpacktem Halloween-Bonbon
-
CDU-Kreisvorsitzende Schrade kritisiert Parteiführung in Ronzheimer-Podcast
-
STUTS dokumentiert seit 50 Jahren soziale Realität in Berlin
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreatinin-basierte eGFR unterschätzt Nierenfunktionsstörungen bei Krebspatienten
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
BGH bestätigt Rechtsweggarantie: Usmanow darf EU-Rat wegen Verleumdung verklagen
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Staatsbesuch Selenskyjs in Berlin: Massive Verkehrseinschränkungen und Sperrungen
-
Sturm der Liebe-Vorschau: Larissas Plan, Massimos Vater und Abschied vom Fürstenhof
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Spülschwamm als Keimherd: Warum die Bürste hygienischer ist
-
Politik reagiert mit Repressionsforderungen auf Proteste der Generation Z
-
USA kündigen neue Ukraine-Gespräche mit Kiew und Moskau in Abu Dhabi an
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
Trump rückt vor den US-Zwischenwahlen die Sanierung des Reflecting Pool in den Mittelpunkt
-
Die Apokalypse als Botschaft der Hoffnung
Ex-EZB-Chef Draghi kritisiert "langsame" Wirtschaftsreformen in der EU
Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die EU für ihre "langsamen" Reformen in der Wirtschaftspolitik kritisiert. "Ein Weitermachen wie bisher bedeutet, sich damit abzufinden, zurückzufallen" hinter den USA und China, sagte Draghi am Dienstag in Brüssel. Ein Jahr zuvor hatte Draghi der EU eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, von denen viele bislang nicht umgesetzt wurden.
Während der vergangenen zwölf Monate hätten sich die Probleme für die europäische Wirtschaft weiter verschärft, erklärte Draghi. Die EU könne etwa auf die Zölle von US-Präsident Donald Trump kaum reagieren, weil sie zu abhängig von den Handelspartnern sei.
"Die Abhängigkeit von den USA in Sachen Verteidigung wird als einer der Gründe angeführt, warum wir eine Handelsvereinbarung zu weitgehend amerikanischen Bedingungen akzeptieren mussten", sagte Draghi. Im Falle Chinas hindere die europäische Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen wie Lithium die EU daran, Pekings Unterstützung für Russland oder illegalen Staatshilfen etwas entgegenzusetzen.
Draghi forderte die EU auf, "Ergebnisse innerhalb von Monaten zu liefern, nicht Jahren". Der Italiener hatte in seinem Strategiepapier im vergangenen Jahr zu massiven Investitionen in Wirtschaft, Verteidigung und Klimaschutz aufgerufen. Er bezifferte die nötigen Investitionen auf zusätzliche 4,4 bis 4,7 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2023 - mehr als das Doppelte der Hilfen aus dem Marshall-Plan nach dem Zweiten Weltkrieg.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen räumte ein, dass eine größere Unabhängigkeit Europas von China und den USA noch Zeit brauchen werde. Sie verwies auf das noch nicht ratifizierte Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und weitere Freihandelsvereinbarungen, Rohstoffabkommen mit Ländern wie Indonesien und Projekte für die Förderung und das Recycling von Lithium für Autobatterien innerhalb der EU, die gerade erst anlaufen.
S.Leonhard--VB