-
Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg
-
Kretschmer kritisiert Brandmauer zu AfD: "Müssen mit jedem reden"
-
Wirtschaftsministerin Reiche: Keine Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geplant
-
Mehr Autos pro Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland nimmt weiter zu
-
Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen
-
HSV holt Stürmer Daka
-
Rückkehr nach Miami? Link zu James-PK stiftet Verwirrung
-
Neue US-Zölle gegen Brasilien in Kraft - Brasília will verhandeln
-
Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle
-
78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen
-
Bürgermeister: New York kann Israels Regierungschef Netanjahu nicht festnehmen
-
"Typen fehlen": Podolski kritisiert Mentalität der DFB-Elf
-
Radsport: Dopingtests am Tour-Ruhetag
-
Studie: Investitionen in deutsche Startups im ersten Halbjahr weiter gestiegen
-
Yamals Boxershort sorgt in Deutschland für Ausnahmezustand
-
Mexikos Torwart-Ikone Ochoa beendet Fußballkarriere
-
Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze
-
Iran-Krieg: Hegseth schätzt Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar - USA greifen erneut an
-
Bayern-Jungstar Bischof: "Will nächsten Schritt machen"
-
"Schade, ihn zu verlieren": Evenepoel hadert mit Lipowitz-Aus
-
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze: BSW wird "gemeinsame Sache" mit AfD machen
-
Hegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar
-
Regierung will Beauftragten für Opfer von Terrorakten
-
Steinmeier bei Gedenken zu zehntem Jahrestag von OEZ-Attentat in München
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau wird eröffnet
-
SPD-Generalsekretär Klüssendorf bringt zusätzliche Schuldenaufnahme ins Spiel
-
US-Armee meldet "elfte Nacht in Folge" Angriffe auf den Iran
-
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
-
Trump will in zwei Jahren Generika-Medikamente mit 100 Prozent Zoll belegen
-
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
-
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
-
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Mit Neundarter: Littler im Viertelfinale des World Matchplay
-
Trump sagt libanesischem Präsidenten Unterstützung bei Friedensbemühungen mit Israel zu
-
Ukraine: Präsident Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch
-
Frankreich lässt zwei verbotene Insektengifte unter Auflagen wieder zu
-
Frankreich beschließt als erstes EU-Land Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige
-
Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren
-
Frankreich: Le Pen hat Revision gegen ihre Verurteilung eingelegt
-
"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinverletzung
-
Trump: USA sind mit Iran "noch lange nicht fertig" - Atomanlage Pickaxe Mountain mögliches Ziel
-
Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben
-
Guterres reist diese Woche nach Syrien - Erster Besuch eines UN-Chefs seit 2009
-
Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"
-
Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug
-
Neuer Premier Burnham kündigt Kostensenkungen für Briten an
-
Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren
-
Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen
BUND vor 50-jährigem Jubiläum - Warnung vor Polarisierung bei Klimaschutz
Der Umweltverband BUND, der 2025 als Bundesverband sein 50-jähriges Jubiläum feiert, sieht sich aktuell vor großen Herausforderungen. "Unsere Mitglieder sind verärgert wegen der hohen Polarisierung gegen Klimaschutz, die wir in Deutschland erleben", sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt der Nachrichtenagentur AFP. "Wir hätten nicht vermutet, dass gegen den Schutz unserer Lebensgrundlagen derart polemisiert wird", kritisierte er mit Blick auf Äußerungen im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar.
"Die Klimakatastrophe hält sich nicht an Wahlergebnisse. Wir müssen Lösungen suchen", mahnte Bandt. Er rief alle Parteien auf, "sich um konkrete Lösungen für Umwelt und Naturschutz zu kümmern, statt nur parteipolitischen Wettstreit zu führen". Derzeit tauche das Thema Klimaschutz "zwar in den Wahlprogrammen der Parteien noch auf, es wird aber wieder ein populistischer Glaubenskrieg entfacht um die e-Mobilität und die Frage, wie wir ohne fossile Technologien heizen", kritisierte er.
Bandt räumte allerdings auch ein, dass die Klimaziele für viele Menschen derzeit als "sehr abstrakt" wahrgenommen würden. Aufgabe auch des BUND sei es daher unter anderem, "Klimaschutz so zu erklären, dass er verstanden wird". Dabei gehe es vor allem darum, auf "die Chancen und Vorteile für die Menschen" hinzuweisen. Beim Naturschutz brauche es "einfache Förderprogramme für landwirtschaftliche Betriebe, so dass die Bäuerinnen und Bauern da einfach mitmachen und daraus auch einen Teil ihres Einkommens erzielen können".
Als eine zentrale Forderung des BUND nannte Bandt "ein wirksames Rettungsprogramm für unsere Natur". Eine Grundlage dafür biete das von der EU auf den Weg gebrachte Renaturierungsgesetz. "Derzeit geht es unseren Naturschutzgebieten, Flüssen, Seen und Wäldern sehr schlecht", warnte der Verbandsvorsitzende. "Wir brauchen intakte Natur für den Erhalt der Artenvielfalt, unsere Wasserressourcen und das Klima als CO2-Speicher, aber auch für die Wirtschaft und die Erholung der Menschen", hob er hervor. Darum sollten sich die Parteien kümmern.
Den BUND selbst sieht Bandt gut aufgestellt. "Wir haben 700.000 Mitglieder, davon 30.000 Aktive. Ich bin sicher, dass die weiterhin sehr engagiert und aktiv bleiben", hob er hervor. "Die Stärke des BUND kommt von den engagierten Aktiven in 2000 lokalen Gruppen."
Für die Arbeit des Verbandes setzt Bandt weiterhin auf ein Drei-Säulen-Modell: "Wir retten in Gummistiefeln Biotope vor Ort, wir bewegen wirklich was", sagte er. Zweitens mobilisiere der BUND "wo es nötig ist, für Demonstrationen und Protest und wir gehen auch vor Gericht für Klima- und Naturschutz". Der Verband suche aber "auch immer den Dialog mit der Politik, der Verwaltung, den Land- und Forstwirten und der Industrie. Dabei finden wir auch immer wieder gute Lösungen, die auch für die andere Seite etwas bringen".
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) war im Juli 1975 gegründet worden. Seine Landesverbände sind allerdings teils deutlich älter.
U.Maertens--VB