-
Huthi-Regierungschef bei israelischem Angriff getötet: Miliz kündigt Vergeltung an
-
"Werden ihn zurückschicken": Bayerns Jackson-Leihe geplatzt
-
Bericht: Bas plant erneute Nullrunde beim Bürgergeld
-
Wiedersehen mit Wagner: Bayern trotzen erneuten Unruhen
-
Tausende Menschen protestieren am Rand des Filmfestivals von Venedig gegen Israel
-
EU-Außenbeauftragte fordert neue Wege im Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögen
-
Huthi-Rebellen bestätigen Tötung ihres Regierungschefs bei israelischem Luftangriff
-
VfB: 90 Millionen und ein Sieg
-
Doan überragt bei Frankfurter Party in Sinsheim
-
Russland überzieht Ukraine erneut mit massiver Angriffswelle
-
Große Anteilnahme für in Völklingen erschossenen Polizisten
-
Kallas: Rückgabe von eingefrorenem russischem Vermögen "undenkbar" ohne Reparationen
-
Oberdorf geht "das Herz auf": Bayern holen Supercup
-
Piastri schlägt Norris und holt Zandvoort-Pole
-
Bei Oberdorf-Debüt: Bayern holen Supercup
-
Schröder von Fans rassistisch beleidigt: "Das ist traurig"
-
Siegesserie geht weiter: Hannover dreht Partie in Kiel
-
Spektakel gegen Litauen - Basketballer schon im Achtelfinale
-
Auto rast nach Streit in Bar in Gruppe in Frankreich: ein Toter und fünf Verletzte
-
Merz: Wir machen Ernst mit der Migrationswende
-
Niederlage gegen Italien: DVV-Frauen verpassen Viertelfinale
-
Merz bekräftigt Forderung nach Einschnitten im Sozialsystem
-
Ehemaliger ukrainischer Parlamentspräsident Parubij in Lwiw erschossen
-
Medien: FC Bayern leiht Jackson vom FC Chelsea
-
Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt
-
Wadephul fordert bei EU-Außenministertreffen erhöhten "Druck auf Putin"
-
Marine-Inspekteur warnt vor "gesteigerter Aggressivität" russischer Einheiten
-
EU-Außenbeauftragte "nicht sehr optimistisch" in Bezug auf Sanktionen gegen Israel
-
Drei Tote bei Protesten in Indonesien - Demonstranten zünden Rathaus an
-
"Kotzt uns an": HSV leckt die Derby-Wunden
-
Qualifikant Struff belohnt sich für "viel Arbeit"
-
Kim tröstet Familien von im Kampf für Russland getöteten nordkoreanischen Soldaten
-
"Werden wir genießen": St. Pauli feiert Stadtmeisterschaft
-
US Open: Djokovic gegen Struff im Achtelfinale
-
EU-Außenminister diskutieren in Kopenhagen über Sanktionen gegen Russland und Israel
-
Studie: Beamte bekommen Kredite leichter und günstiger als Angestellte
-
US-Berufungsgericht: Viele der von Trump verhängten Zölle sind rechtswidrig
-
Nächster Coup in New York: Struff erstmals im Achtelfinale
-
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton
-
HSV zu harmlos: St. Pauli feiert Stadtmeisterschaft
-
15 Treffer: Magdeburg siegt dank Magnusson-Gala
-
Nach Entlassung durch Trump: Gericht prüft Klage von US-Notenbank-Gouverneurin Cook
-
Nullnummer gegen Paderborn: Klose mit Nürnberg weiter ohne Sieg
-
Harmlose Hertha nach Heimpleite weiter sieglos
-
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust
-
Berlin und Paris wollen Dialog über atomare Abschreckung starten
-
US-Bananenkonzern Chiquita kehrt nach Massenentlassungen nach Panama zurück
-
Medien: BVB lehnt 52-Millionen-Angebot für Beier ab
-
Trump stößt Kürzungen von Auslandshilfe um fast fünf Milliarden Dollar an und riskiert Shutdown
-
Vor UN-Generalversammlung: US-Außenministerium verweigert Palästinenservertretern Visa
Iran: Vom Boom zum Bankrott
Einst stand Iran sinnbildlich für Modernisierung, Ölreichtum und ehrgeizige Entwicklungspläne. Heute prägen Inflation, Währungsverfall, Strom- und Wasserknappheit sowie internationale Isolation den Alltag, hervorgerufen durch diktatorisch herrschende Mullahs, ohne jeden Sinn und ohne jeden Verstand sowie ohne Weitblick! Eine Bilanz von Aufstieg und Absturz – und was daraus folgt.
Vom Ölboom zur Modernisierung (1960er/70er)
In den 1960er-Jahren hob ein tiefgreifendes Reformprogramm („Weiße Revolution“) Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur auf ein neues Niveau. Parallel vervielfachte der Ölpreisschock 1973/74 die Staatseinnahmen, finanzierte Industrialisierung, neue Straßen, Staudämme und eine wachsende Mittelschicht. In diesen Jahren war Iran – gemessen an Dynamik und Pro-Kopf-Einkommen im regionalen Vergleich – eines der wohlhabendsten Länder Westasiens.
Revolution, Krieg und der erste große Bruch (1979–1988)
Die Islamische Revolution von 1979 stoppte die bis dahin staatsgelenkte Modernisierung abrupt. Der anschließende Iran-Irak-Krieg (1980–1988) zerstörte Industrieanlagen, verschlang Ressourcen, unterbrach Handel und verschlechterte den Lebensstandard. In dieser Phase kippte der Entwicklungspfad: aus Ölreichtum wurde Verwundbarkeit.
Dauerkrisen: Staatsdominanz, Subventionen, Sanktionen
Nach dem Krieg blieb die Wirtschaft stark staats- und halbstaatsdominiert. Quer durch Branchen entstanden Machtkonglomerate, die Wettbewerb und private Investitionen bremsten. Großzügige, teure Subventionssysteme hielten Preise künstlich niedrig – und hielten Innovationen zurück. Seit den 1990er-Jahren kamen Sanktionswellen hinzu: erst punktuell, dann ab 2012 massiv gegen Öl, Banken und Schiffsverkehr. Das 2015 vereinbarte Nuklearabkommen brachte nur kurzzeitig Entlastung; die erneute Aufkündigung durch die USA 2018 ließ Handel und Finanzströme erneut einbrechen.
Zwischen Hoffnungsfenstern und Rückfällen (2016–2023)
Phasen leichter Erholung wechselten mit Rückschlägen. Während in einigen Jahren wieder Wachstum verzeichnet wurde, blieb die Investitionstätigkeit schwach, die Produktivität stagnierte, und die Abhängigkeit vom Öl hielt an. Viele Unternehmen passten sich zwar an – etwa durch mehr Petrochemie-Export –, doch die strukturellen Hemmnisse blieben.
Die doppelte Zange 2024/25: Teuerung und Währungssturz
2024 starb Präsident Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz; Neuwahlen brachten Masoud Pezeshkian ins Amt. Der politische Wechsel änderte jedoch kurzfristig wenig an den Eckdaten: Die Inflation verharrte hoch, der Rial erreichte 2025 neue Rekordtiefs am freien Markt. Der Preisauftrieb fraß Reallöhne auf, Unternehmen fehlte Planbarkeit, und Spareinlagen wanderten in harte Währungen, Gold oder Kryptowerte.
Energie- und Wasserknappheit als Wachstumsbremse
Zur makroökonomischen Schieflage kam ein Strukturproblem: Engpässe bei Strom und Wasser. Alternde Kraftwerke, Investitionsstau und steigende Sommerlast führten in den letzten Jahren regelmäßig zu Abschaltungen. Reservoirs sanken, Grundwasser wurde übernutzt, ikonische Ökosysteme wie der Urmia-See schrumpften. Für Industrie, Landwirtschaft und Städte bedeutet das: teure Eigenlösungen, Ertragsausfälle und Abwanderungsdruck.
Öl bleibt Lebensader – und Risiko, ein Risiko wie die Mullahs selbst
Irans wichtigste Devisenquelle ist weiterhin das Öl. Ein Großteil der Ausfuhren landet inzwischen in China – häufig mit Preisabschlägen und komplexer Logistik. Das stabilisiert kurzfristig den Staatshaushalt, macht das Land aber verletzlich gegenüber Sanktionen, Frachtrouten-Risiken und Abnahmeschwankungen. Diversifizierung jenseits von Rohstoffen bleibt Kernhausaufgabe.
Soziale Folgen: Korruption, Abwanderung, schwacher Staat
Die Wahrnehmung verbreiteter Korruption und Klientelwirtschaft belastet das Geschäftsklima. Hochschulen bilden qualifizierte Fachkräfte aus – viele verlassen jedoch das Land. Gleichzeitig hält ein enges Geflecht aus Subventionen und Regulierungen die öffentlichen Finanzen unter Druck, während Investitionen in Netz, Wasserwirtschaft und Innovation zurückstehen.
Woher käme die Wende?
Makro-Stabilisierung, seriöse Budgetpolitik, Reform staatlicher Konglomerate und ein Investitionsschub in Energieeffizienz, Netze und Wasser gelten als Mindestbedingungen. Außenpolitisch könnte belastbare Entspannung spürbaren Spielraum schaffen: Zugang zu Finanzmärkten, Technologie und Ersatzteilen – mit direkten Effekten auf Produktivität, Energieversorgung und Lebensstandard. Ohne solche Schritte droht Iran in einer „Dauerstagnation“ zwischen hoher Teuerung, schwachem Wachstum und Ressourcenknappheit zu verharren.
Fazit und Ausblick in die elende Zukunft des Iran:
Iran ist nicht an einem Mangel an Talenten oder Ressourcen gescheitert, sondern an der Kombination aus politischer Isolation, Fehlanreizen und Investitionsstau. Die Jahre des Ölbooms zeigten, was möglich ist; die jüngere Vergangenheit, wie schnell Kapitalstock, Kaufkraft und Vertrauen erodieren können. Der Weg zurück an die Spitze führt nur über verlässliche Regeln, offene Märkte – und die Reparatur von Staat und Netzinfrastruktur.

Ist das Europas Plan China zu demütigen?

USA: Trump, Musk und die Kettensäge

Israel oder Hamas, wer wird gewinnen?

Donald J. Trump: Amerika ist zurück!

Russland und nordkoreanische Soldaten

Ukraine: Schwäche ist keine Option!

Eskalation der Kriminalität in Schweden

Olaf Scholz, die Ukraine und Putin

Außergewöhnliche Straßen der Welt

Deutsche Politiker als Witzfiguren?

Ein Tag als Only-Fans Model?
