-
Jude Law spielt Putin: Britischer Filmstar hat keine Angst vor Konsequenzen
-
Trotz Chelsea-Absage: Jackson hofft weiter auf Bayern-Wechsel
-
Fürth gewinnt irren Schlagabtausch in Magdeburg
-
Gipfeltreffen in China: Xi übt Schulterschluss mit Modi und Putin
-
Dank Elfmeter: Schalke schiebt sich in die Spitzengruppe
-
Merz zu Richterwahl: Von AfD oder Linkspartei müssten Abgeordnete zustimmen
-
Dressur-EM: Werth auch in der Kür Dritte - Verboomen siegt
-
Merz: Ukraine-Krieg könnte noch lange dauern - Unterstützung "absolute Priorität"
-
Merz und Söder lehnen Steuererhöhungen erneut ab
-
33-Jähriger in Hamburger Shisha-Bar erschossen
-
NRW-Ministerpräsident Wüst: AfD kümmert sich nicht um Alltagssorgen vor Ort
-
Bas plant offensichtlich erneute Nullrunde beim Bürgergeld
-
Klimaaktivisten verunstalten Sagrada Familia in Barcelona mit Farbe
-
Fünf Verletzte: Auto fährt auf Parkdeck in Essen in Familie
-
Basketball-EM: Aus für Serben Bogdanovic
-
Heftige Proteste in Indonesien: Haus von Finanzministerin geplündert
-
SPD offen für Überlegungen zu Wehrpflicht auch für Frauen
-
Basketball-EM: Mumbrú aus Krankenhaus entlassen
-
Fellhauer kann Krankenhaus verlassen
-
Bericht: Lohnlücke zwischen Ost und West vergrößert sich auf mehr als 13.000 Euro
-
Bericht: Konsortium um Deutsche Bahn erhält Zuschlag für Berliner S-Bahn
-
Kletterer in Bayern abgestürzt - Partnerin findet Leiche
-
Israel greift nach eigenen Angaben Hisbollah-Einrichtungen im Südlibanon an
-
Ehec- Erkrankungen: Mögliche Verbindung zu Wurst-Rückrufaktion wird geprüft
-
Gewaltsamer Tod von 16-Jähriger in Friedland sorgt weiter für Entsetzen
-
Trotz WM-Aus: Volleyballerinnen mit "großem Schritt nach vorne"
-
Kölner Demo gegen Aufrüstung artet in Gewalt aus
-
"Zu passiv gespielt": Zverev scheitert an Auger-Aliassime
-
Schulterschluss mit wichtigen Partnern: Putin zu Gipfel in China eingetroffen
-
"Noch 48 Stunden": Bayern trotz Transfer-Wirrwarr entspannt
-
US Open: Zverev scheitert an Auger-Aliassime
-
Russlands Präsident Putin zu mehrtägigem Besuch in China eingetroffen
-
SPD-Fraktionsvize Möller: Überlegungen zu Wehrpflicht auch für Frauen richtig
-
Frankreichs Außenminister zu Solidaritätsbesuch in Grönland
-
US Open: Siegemund in Runde drei chancenlos
-
Greta Thunberg verteidigt erneute Teilnahme an Gaza-Hilfsflotte
-
Nach starkem Start: Altmaier gibt gegen de Minaur auf
-
Bericht: Gaspreise auf tiefsten Stand des Jahres - Vertragswechsel lohnt sich oft
-
Erdrutsch reißt Krater in Fernstraße in Norwegen: Behörden befürchten ein Todesopfer
-
Bericht: Deutschlands Ermittlungsbehörden und Gerichte weiter stark überlastet
-
Israels Regierung: Zweite jüngst aus Gazastreifen geborgene tote Geisel identifiziert
-
"Sonntagstrend": Union knapp wieder stärkste Kraft vor der AfD
-
Huthi-Regierungschef bei israelischem Angriff getötet: Miliz kündigt Vergeltung an
-
"Werden ihn zurückschicken": Bayerns Jackson-Leihe geplatzt
-
Bericht: Bas plant erneute Nullrunde beim Bürgergeld
-
Wiedersehen mit Wagner: Bayern trotzen erneuten Unruhen
-
Tausende Menschen protestieren am Rand des Filmfestivals von Venedig gegen Israel
-
EU-Außenbeauftragte fordert neue Wege im Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögen
-
Huthi-Rebellen bestätigen Tötung ihres Regierungschefs bei israelischem Luftangriff
-
VfB: 90 Millionen und ein Sieg
Iran: Vom Boom zum Bankrott
Einst stand Iran sinnbildlich für Modernisierung, Ölreichtum und ehrgeizige Entwicklungspläne. Heute prägen Inflation, Währungsverfall, Strom- und Wasserknappheit sowie internationale Isolation den Alltag, hervorgerufen durch diktatorisch herrschende Mullahs, ohne jeden Sinn und ohne jeden Verstand sowie ohne Weitblick! Eine Bilanz von Aufstieg und Absturz – und was daraus folgt.
Vom Ölboom zur Modernisierung (1960er/70er)
In den 1960er-Jahren hob ein tiefgreifendes Reformprogramm („Weiße Revolution“) Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur auf ein neues Niveau. Parallel vervielfachte der Ölpreisschock 1973/74 die Staatseinnahmen, finanzierte Industrialisierung, neue Straßen, Staudämme und eine wachsende Mittelschicht. In diesen Jahren war Iran – gemessen an Dynamik und Pro-Kopf-Einkommen im regionalen Vergleich – eines der wohlhabendsten Länder Westasiens.
Revolution, Krieg und der erste große Bruch (1979–1988)
Die Islamische Revolution von 1979 stoppte die bis dahin staatsgelenkte Modernisierung abrupt. Der anschließende Iran-Irak-Krieg (1980–1988) zerstörte Industrieanlagen, verschlang Ressourcen, unterbrach Handel und verschlechterte den Lebensstandard. In dieser Phase kippte der Entwicklungspfad: aus Ölreichtum wurde Verwundbarkeit.
Dauerkrisen: Staatsdominanz, Subventionen, Sanktionen
Nach dem Krieg blieb die Wirtschaft stark staats- und halbstaatsdominiert. Quer durch Branchen entstanden Machtkonglomerate, die Wettbewerb und private Investitionen bremsten. Großzügige, teure Subventionssysteme hielten Preise künstlich niedrig – und hielten Innovationen zurück. Seit den 1990er-Jahren kamen Sanktionswellen hinzu: erst punktuell, dann ab 2012 massiv gegen Öl, Banken und Schiffsverkehr. Das 2015 vereinbarte Nuklearabkommen brachte nur kurzzeitig Entlastung; die erneute Aufkündigung durch die USA 2018 ließ Handel und Finanzströme erneut einbrechen.
Zwischen Hoffnungsfenstern und Rückfällen (2016–2023)
Phasen leichter Erholung wechselten mit Rückschlägen. Während in einigen Jahren wieder Wachstum verzeichnet wurde, blieb die Investitionstätigkeit schwach, die Produktivität stagnierte, und die Abhängigkeit vom Öl hielt an. Viele Unternehmen passten sich zwar an – etwa durch mehr Petrochemie-Export –, doch die strukturellen Hemmnisse blieben.
Die doppelte Zange 2024/25: Teuerung und Währungssturz
2024 starb Präsident Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz; Neuwahlen brachten Masoud Pezeshkian ins Amt. Der politische Wechsel änderte jedoch kurzfristig wenig an den Eckdaten: Die Inflation verharrte hoch, der Rial erreichte 2025 neue Rekordtiefs am freien Markt. Der Preisauftrieb fraß Reallöhne auf, Unternehmen fehlte Planbarkeit, und Spareinlagen wanderten in harte Währungen, Gold oder Kryptowerte.
Energie- und Wasserknappheit als Wachstumsbremse
Zur makroökonomischen Schieflage kam ein Strukturproblem: Engpässe bei Strom und Wasser. Alternde Kraftwerke, Investitionsstau und steigende Sommerlast führten in den letzten Jahren regelmäßig zu Abschaltungen. Reservoirs sanken, Grundwasser wurde übernutzt, ikonische Ökosysteme wie der Urmia-See schrumpften. Für Industrie, Landwirtschaft und Städte bedeutet das: teure Eigenlösungen, Ertragsausfälle und Abwanderungsdruck.
Öl bleibt Lebensader – und Risiko, ein Risiko wie die Mullahs selbst
Irans wichtigste Devisenquelle ist weiterhin das Öl. Ein Großteil der Ausfuhren landet inzwischen in China – häufig mit Preisabschlägen und komplexer Logistik. Das stabilisiert kurzfristig den Staatshaushalt, macht das Land aber verletzlich gegenüber Sanktionen, Frachtrouten-Risiken und Abnahmeschwankungen. Diversifizierung jenseits von Rohstoffen bleibt Kernhausaufgabe.
Soziale Folgen: Korruption, Abwanderung, schwacher Staat
Die Wahrnehmung verbreiteter Korruption und Klientelwirtschaft belastet das Geschäftsklima. Hochschulen bilden qualifizierte Fachkräfte aus – viele verlassen jedoch das Land. Gleichzeitig hält ein enges Geflecht aus Subventionen und Regulierungen die öffentlichen Finanzen unter Druck, während Investitionen in Netz, Wasserwirtschaft und Innovation zurückstehen.
Woher käme die Wende?
Makro-Stabilisierung, seriöse Budgetpolitik, Reform staatlicher Konglomerate und ein Investitionsschub in Energieeffizienz, Netze und Wasser gelten als Mindestbedingungen. Außenpolitisch könnte belastbare Entspannung spürbaren Spielraum schaffen: Zugang zu Finanzmärkten, Technologie und Ersatzteilen – mit direkten Effekten auf Produktivität, Energieversorgung und Lebensstandard. Ohne solche Schritte droht Iran in einer „Dauerstagnation“ zwischen hoher Teuerung, schwachem Wachstum und Ressourcenknappheit zu verharren.
Fazit und Ausblick in die elende Zukunft des Iran:
Iran ist nicht an einem Mangel an Talenten oder Ressourcen gescheitert, sondern an der Kombination aus politischer Isolation, Fehlanreizen und Investitionsstau. Die Jahre des Ölbooms zeigten, was möglich ist; die jüngere Vergangenheit, wie schnell Kapitalstock, Kaufkraft und Vertrauen erodieren können. Der Weg zurück an die Spitze führt nur über verlässliche Regeln, offene Märkte – und die Reparatur von Staat und Netzinfrastruktur.

Riesa: LIVE - AfD-Parteitag 2025, Tag 2

Alice Weidel: AfD-Kanzlerkandidatin 2025

Riesa: LIVE - AfD-Parteitag 2025

Flug AHY8243: Mord durch Russland

Urkaine vs. Terror-Staat Russland

Die Geheimwaffen anderer Länder

Ukraine-Krieg: Einzig "AKZEPTABLER" Ausweg?

News für Gas aus Russland in der EU?

Polen als Europas neue Supermacht?

Bereitet sich Japan auf den Krieg vor?

Migrationswelle: Russland droht Finnland
