-
Industriesubventionen in China bis zu achtmal so hoch wie in OECD-Ländern
-
Drei Menschen in Urlaub erstochen: Junger Verdächtiger in Rheinland-Pfalz angeklagt
-
Behörden: Ein Toter und mindestens 26 Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Neuer FDP-Generalsekretär Hagen sieht keinen Richtungsstreit bei Liberalen
-
ADAC rechnet mit dichtem Verkehr und Staus an Fronleichnamswochenende
-
Berichte: Sängerin Dua Lipa und Schauspieler Callum Turner haben geheiratet
-
DFB-Elf: Neuer wieder im Torwarttraining
-
Auslandsreisen von Wehrfähigen: Ausnahmeregelung könnte rechtswidrig sein
-
Unfall auf Schiff in Hamburger Hafen: Mann stirbt bei Kranreparatur
-
"Skandalös": Juso-Chef Türmer greift Ministerin Bär in Bafög-Debatte scharf an
-
Frankreichs Präsident Macron wirbt für Investitionen in KI-Rechenzentren
-
Céline Dion plant zehn weitere Konzerte in Paris im Mai 2027
-
Korruptionsfall um Oberstaatsanwalt: Kein Schadenersatz für Land Hessen
-
Bündnis fordert Einführung von Gesundheitsfachkräften an Schulen
-
Motorradfahrer gerät in Gegenverkehr: 16-jähriger Rollerfahrer stirbt auf Landstraße
-
Hollywood ehrt Marilyn Monroe zum 100. Geburtstag
-
Kolumbien: Präsidentenstichwahl zwischen rechtsgerichtetem De la Espriella und linkem Cepeda
-
Studierendenverband kritisiert Abkehr von baldiger Bafög-Reform
-
Neuer FDP-Chef Kubicki sieht sich nach Parteitag gestärkt
-
Nvidia steigt in den Markt für Windows-Laptops ein
-
Medien: Mittel aus Sondervermögen nur zu 74 Prozent ausgeschöpft
-
31-Jähriger in Oberfranken getötet - 25-Jährige festgenommen
-
USA und Iran melden jeweils neue Angriffe - Kuwait: Raketen- und Drohnenattacken
-
Karls Erfolgsgeheimnis: "Ich scheiß' mir nix"
-
6:2 gegen Panama: Brasilien bei WM-Test in Torlaune
-
"Einfach leer und traurig": Kiel fühlt "großen Schmerz"
-
"Wie die Feuerwehr": Zverevs Härtetest gegen Teenager Jódar
-
Olympia-Bewerbung: Auch ohne Hamburg geht's in nächste Phase
-
Neugebauer happy: "Habe es genossen"
-
Nagelsmann baut auf Havertz: "Ein Topspieler"
-
AfD lobt Kubickis Pläne zur Neupositionierung der FDP - und sagt Scheitern voraus
-
Äthiopien wählt neues Parlament - Sieg der Regierungspartei von Abiy wahrscheinlich
-
Rechtsgerichteter de la Espriella und linker Cepeda in Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien
-
Malta: Wahlsieg ebnet Labour-Partei Weg für historische vierte Amtszeit
-
Berichte: Sängerin Dua Lipa hat Schauspieler Callum Turner geheiratet
-
Schweizer Goldtraum geplatzt: Dritte WM-Finalpleite in Folge
-
Undav gibt Entwarnung: "Nichts Wildes"
-
Undav trifft doppelt: DFB-Elf entfacht WM-Euphorie
-
USA: Ausgangssperre rund um Abschiebezentrum nach Protesten in New Jersey
-
Hamburger stimmen in Referendum gegen Olympia-Bewerbung ihrer Stadt
-
Nein zu Olympia: Hamburg stimmt erneut gegen Bewerbung
-
Konzert von Kanye West in Norditalien aus Sicherheitsgründen abgesagt
-
Thriller-Sieg gegen Kiel: Melsungen holt Europacup-Titel
-
WM-Test gegen Finnland: Nagelsmann erprobt Alternativen
-
Zufällig vorbeikommende Radfahrerin rettet vier Menschen aus der Ruhr bei Bochum
-
Giro-Gesamtsieg für Vingegaard - Milan siegt in Rom
-
IAEA: Drohne beschädigt Turbinengebäude von ukrainischem Akw Saporischschja
-
Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße bei Unwetter: Zwei Tote in Baden-Württemberg
-
Forschungsministerin Bär stellt Bafög-Erhöhung zur Disposition - SPD empört
-
Weltmeister Neugebauer legt starken Saisonstart hin
Stuttgart 21: Politisches Fiasko
Stuttgart 21 gilt als eines der ambitioniertesten und zugleich umstrittensten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Was als zukunftsweisende Umgestaltung des Stuttgarter Bahnknotens begann, hat sich zu einem Sinnbild für politische Fehlentscheidungen und Planungsversagen entwickelt. Der Plan, den Hauptbahnhof von einem Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umzuwandeln, wurde erstmals in den 1980er-Jahren diskutiert und 1994 offiziell beschlossen. Ursprünglich für 2019 geplant, wird die Fertigstellung nun erst für Dezember 2026 erwartet – bei Kosten, die von 2,5 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden Euro explodiert sind. Dieses Projekt sollte die Bahninfrastruktur modernisieren und Reisezeiten verkürzen. Stattdessen hat es massive Proteste, politische Kontroversen und einen Vertrauensverlust in die Politik ausgelöst.
Die Geschichte: Ein Weg voller Fehltritte
Die Idee eines unterirdischen Bahnhofs entstand bereits in den 1970er-Jahren, doch erst 1994 wurde eine Machbarkeitsstudie gestartet. Trotz Alternativen wie dem „Kopfbahnhof 21“ – einem Konzept zur Modernisierung des bestehenden Bahnhofs ohne Tunnelbau – setzte sich die teurere Variante durch. 2007 wurde die Finanzierung zwischen Deutscher Bahn, dem Land Baden-Württemberg und dem Bund geregelt. Ein Versprechen, die Bürger bei Kostensteigerungen über 200 Millionen Euro abstimmen zu lassen, wurde jedoch gebrochen. Dies führte zu politischen Umwälzungen: 2009 gewannen die Grünen die Mehrheit im Stuttgarter Stadtrat, und 2011 verlor die CDU die Landtagswahl, woraus eine grün-rote Koalition entstand.
Aktuelle Probleme: Kosten, Verzögerungen, Technik
Die Herausforderungen sind enorm. Die Kosten sind auf 11,5 Milliarden Euro gestiegen, wobei die Deutsche Bahn die Mehrkosten von mindestens 6,5 Milliarden Euro trägt – so ein Gerichtsurteil von Mai 2024. Der Fertigstellungstermin wurde zuletzt auf Dezember 2026 verschoben. Technische Probleme wie Grundwasserbewältigung und Tunnelstabilität verzögern den Bau. Kritiker bemängeln zudem die reduzierte Kapazität des neuen Bahnhofs: Statt 17 Gleisen gibt es nur noch 8, was Engpässe drohen lässt. Die Deutsche Bahn setzt auf Digitalisierung für höhere Zugfrequenzen, doch Zweifel an der Funktionalität bleiben.
Politische Reaktionen und Bürgerproteste
Politiker verteidigen das Projekt mit Argumenten wie kürzeren Fahrzeiten – etwa von Stuttgart nach Ulm in 28 statt 54 Minuten – und einer besseren Anbindung des Flughafens. Doch die Öffentlichkeit ist gespalten. Über 700 Kundgebungen zeugen von jahrelangem Widerstand. Viele Bürger fühlen sich übergangen und kritisieren die hohen Kosten sowie Eingriffe ins Stadtbild. Der Vertrauensverlust in die Politik ist spürbar.
Stuttgart 21: Ein erbärmliches Symbol der Unfähigkeit deutscher Politiker?
Stuttgart 21 zeigt, wie politische Kurzsichtigkeit, mangelnde Planung und fehlende Transparenz ein Großprojekt zum Desaster machen können. Ist es ein Einzelfall oder ein Spiegelbild deutscher Politik? Die Antwort liegt in der Zukunft – und in den Lehren, die daraus gezogen werden, vor allem aber in wichtigen Gesetzesänderungen, in denen Politiker zur Verantwortung gezogen werden können, wie das in jedem Unternehmen „gang und gäbe“ ist – aber ob Deutschlands Politikkaste zu solch einem Gesetz bereit ist, nun, dies ist nach Ansicht der Bürger „bei der Moral deutscher Politiker“ zumindest fraglich …
Check24: Der Online-Gigant
Arabien: Israel der Gigant
Brunei: Ölpakt mit China
Iran nahe an Atombombe?
Israel als große Atommacht?
Next Generation EU: Betrug?
China in der Schuldenkrise
US-Schulden über Japans BIP
Saudi-Arabiens Finanzkrise
Unternehmen verlassen Indien
Social Media ab 16: Sinnvoll?