-
Bild: Blessin vor Unterschrift in Gladbach
-
Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg
-
Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück
-
IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen
-
Hamburgs CDU-Landeschef Thering: Merz muss notfalls Vertrauensfrage stellen
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Abkehr von dualem System bei Krankenkasse an
-
Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl mit Rekordergebnis
-
Merz will Wahlen aufarbeiten: "Für CDU stellen sich jetzt grundsätzliche Fragen"
-
Eralp lehnt Berliner Olympia-Bewerbung ab
-
Razzia in Wohnort von Verdächtigem im Westjordanland nach tödlichem Angriff auf jüdischen Siedler
-
Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen
-
USA wollen Kommunikationskanal mit China zu KI-Gefahren aufbauen
-
OVG: Berliner Verkehrsbetriebe müssen Nius-Werbekampagne fortsetzen
-
EU-Strafe von 400 Millionen Euro gegen Google wegen Datenschutzverstößen bei Geodaten
-
Gericht: Verein Jüdische Stimme darf weiter vorläufig als extremistisch eingestuft werden
-
Spanien: Nationaltrainer de la Fuente verlängert bis 2032
-
Bundestag und Bundesrat sollen in dieser Woche neuen Tankrabatt beschließen
-
CDU-Politiker warnen vor Risiko für Sicherheit bei Linken-Regierung in Berlin
-
AfD sieht sich nach Wahlen als neue Volkspartei - anstelle der CDU
-
SPD erwartet von Berliner Linkspartei "klares Bekenntnis gegen Antisemitismus"
-
Bild: Blessin schon in Gladbach - Vertrag bis 2029
-
"Bin ein Arbeiter: Wagner legt in Hannover los
-
Kreml zu CDU-Wahlpleiten: Deutsche suchen nach "Alternative" zur Regierung
-
Samlingen Haupt: Vad pengar avslöjar om oss människor
-
Prozess gegen IS-Rückkehrerin in Berlin begonnen
-
Haupt Koleksiyonu: Paranın Biz İnsanlar Hakkında Anlattıkları
-
DFB: Letztes adidas-trikot am 3. November
-
हॉप्त् कलेक्शन: पैसा हमारे बारे में एक इंसान के रूप में क्या प्रकट करता है
-
Συλλογή Haupt: Τι αποκαλύπτει το χρήμα για εμάς τους ανθρώπους
-
AfD-Ko-Chefin Weidel: Hitler war "Linksextremist"
-
Taifun "Dujuan" bewegt sich auf Japan zu - Hunderte Flüge gestrichen
-
Bundesnetzagentur: Anteil intelligenter Stromzähler bei 5,9 Prozent
-
Schwesig attackiert Merz: Mit dem Finger auf andere zeigen reicht nicht aus
-
"Ergebnis ist niederschmetternd": Kubicki wertet Wahlen als Rückschlag für FDP
-
Schwesig kündigt Gespräche mit Grünen und Linken über Koalition an
-
ハウプト・コレクション:お金が人間について明かすこと
-
하우프트 컬렉션: 돈이 우리 인간에 대해 드러내는 것
-
Колекція Гаупта: Що гроші розповідають про нас, людей
-
Mecklenburg-Vorpommern: Holm rechnet mit SPD-geführter Regierung
-
Коллекция Хаупта: что деньги говорят о нас, людях
-
Waldbrand in Kolumbien bedroht bei Touristen beliebte Andenstadt Villa de Leyva
-
Sbírka Haupt: Co o nás lidech prozrazují peníze
-
"Perfektes Match": München wählt Kiel als Segelstandort
-
Xhaka gesteht Erwerb eines Impfzertifikates
-
Frühere IS-Anhängerin in Frankfurt am Main zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Weidel sieht AfD als Nachfolgerin der Volkspartei CDU
-
15-Jähriger stirbt nach Stichverletzungen bei Feier in Nordrhein-Westfalen
-
Automobil-Aktionstag: IG Metall kritisiert auch "mangelhafte Industriepolitik"
-
Enteignungen: Eralp will in Berliner Koalitionsgesprächen keine Kompromisse
-
Vorwurf Falschaussage zu Maut: Prozess gegen früheren Minister Scheuer begonnen
Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern
Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.
Nach Ministeriumsangaben gibt es in Niedersachsen noch deutlich mehr als tausend Betriebe, in denen Rinder über mehrere Monate im Jahr oder über mehrere Stunden am Tag in Anbindehaltung gehalten werden. Deutschlandweit werden demnach noch immer mehr als eine Million Rinder in landwirtschaftlichen Betrieben im Stall angebunden gehalten.
Diese Haltungsform sei mit den Anforderungen des Tierschutzgesetzes nicht vereinbar, führte das Ministerium aus. "In der Anbindehaltung verbringen Rinder ihr Dasein mit einer Kette um den Hals fixiert in einem knapp über einem Meter breiten Stand, Seite an Seite und nahezu bewegungsunfähig mit ihren Art- oder besser Leidensgenossen", erklärte Landwirtschaftsministerin Staudte. Die Haltungsform sei aus Tierschutzgründen untragbar, da sie unter anderem das Bewegungs- und Sozialverhalten der Rinder "erheblich" einschränke.
Vor dem Hintergrund einer mittlerweile jahrzehntelangen Debatte gehe Niedersachsen deshalb nun "einen eigenen Weg, um langfristig die Anbindehaltung von Rindern zu beenden", erklärte Staudte. Dafür wurde laut Ministerium ein an die kommunalen Veterinärbehörden gerichteter Erlass erarbeitet, "mit dem die Anbindehaltung von Rindern in Niedersachsen grundsätzlich zu untersagen ist".
Konkret müssen sich Betriebe, die ihren Rindern gar keinen Auslauf ermöglichen und sie ganzjährig in Anbindehaltung halten, binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe einer Allgemeinverfügung bei der zuständigen Veterinärbehörde melden und mitteilen, ob sie die Rinderhaltung umstellen oder aufgeben - bei einer Übergangsfrist von 18 Monaten. Für Betriebe mit kombinierter oder saisonaler Anbindehaltung gilt ein Zeitraum von drei Jahren für eine Meldung bei den Veterinärbehörden.
"Spätestens mit Ablauf einer Frist von sieben Jahren ab Bekanntgabe der Allgemeinverfügung muss der Umbau abgeschlossen sein", erklärte das Ministerium. In begründeten Einzelfällen kann die Frist demnach um weitere zwei Jahre verlängert werden.
Staudte hob hervor, dass es gelungen sei, einen Ausstiegsplan vorzulegen, "der sowohl von Seiten der Landwirtschaft als auch von Tierschutzverbänden erarbeitet wurde". Der Landesbauernverband begleite den Ausstieg aus der Anbindehaltung "kritisch, steht aber im Ergebnis klar hinter diesem Schritt", erklärte der Vizepräsident des Landvolks Niedersachsen, Frank Kohlenberg. Entscheidend sei, dass der Wandel "praxisnah und mit Augenmaß" erfolge.
Ausdrücklich begrüßt wurde der niedersächsische Vorstoß vom Deutschen Tierschutzbund. "Statt vergeblich auf den Bund zu warten, zeigt Niedersachsen, wie es geht", erklärte Verbandspräsident Thomas Schröder. "Jetzt müssen die anderen Bundesländer nachziehen - das Ende der tierschutzwidrigen Anbindehaltung ist längst überfällig", forderte er.
U.Maertens--VB