-
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
-
"Spiegel": Iranische Raketenangriffe auf Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
-
Trump sieht Iran-Krieg "so gut wie beendet"
-
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
-
Wahl nach Machtkampf: Kreuzwieser soll TSG beruhigen
-
Frau nach Schüssen auf Rihannas Haus in Los Angeles festgenommen
-
US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt
-
Freigabe von Öl-Notreserven: G7-Staaten "noch nicht soweit"
-
Trump: Australien wird iranischen Fußballerinnen Asyl gewähren
-
Kompany: "Ohne Angst" in die heiße Phase
-
Israelisches Außenministerium: Chamenei-Sohn "weiterer Tyrann" an Spitze des Iran
-
Iran-Krieg: Wadephul zu politischen Gesprächen nach Zypern gereist
-
Paris-Nizza: Kanter gewinnt zweite Etappe
-
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
-
Beschwerde abgewiesen: AfD darf in Gemeinde keine weiteren Plakate aufhängen
-
KI-Unternehmen Anthropic verklagt US-Regierung wegen Streit mit Pentagon
-
Angriff auf Schule im Iran: US-Demokraten fordern unabhängige Untersuchung
-
Holpriger Start von Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul
-
Leiche von 71-Jähriger in Bayern entdeckt - Vermisster Ex-Ehemann gefesselt bei Täter
-
Trump "nicht glücklich" über Wahl von Chamenei-Sohn zu neuem iranischen Anführer
-
Union und SPD wollen Reformkurs fortsetzen - trotz Schlappe bei Landtagswahl
-
Mord an Flugbegleiterin vor 33 Jahren: Lebenslange Haft in Bonn
-
Eberl zu Verhandlungen mit Neuer: "Soll erst mal 40 werden"
-
77-Jährige aus Bayern übergibt falschen Polizisten mehr als hunderttausend Euro
-
15-jähriger Autofahrer durchbricht in Aachen Polizeikontrolle und flieht
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy droht erneut Fußfessel
-
Nagelbombe nahe New Yorker Bürgermeisterresidenz: Polizei ermittelt wegen "Terrors"
-
Klage gegen Astrazeneca: BGH stärkt Auskunftsrechte nach vermuteten Impfschäden
-
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon verschärft sich weiter
-
Trump fordert von Australien Asyl für Irans Fußballerinnen
-
Nato fängt erneut Rakete aus dem Iran über türkischem Luftraum ab
-
Studie: Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei
-
Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich
-
Baden-Württemberg: Özdemir lehnt Teilung von Amtszeit des Ministerpräsidenten ab
-
Hagel sieht "keinen Automatismus" für Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg
-
SPD will sich nach Wahldebakel stärker als Reformmotor profilieren
-
Syrer in Koblenz von Vorwurf der IS-Mitgliedschaft freigesprochen
-
Pistorius: Extremismus und sexualisiertes Fehlverhalten in Bundeswehr inakzeptabel
-
Lebensgefährte tötet 21-Jährige in bayerischem Dillingen
-
Merz "besorgt" wegen steigender Energiepreise - Keine Festlegung bei Tankrabatt
-
Grüne nehmen "Schwung" aus Stuttgart mit - Partei gegen geteilte Regierungszeit
-
Medien: Fünf iranische Fußballerinnen flüchten zur Polizei
-
Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Leuchtphänomen über Rheinland-Pfalz war Meteor
-
Macron: Internationale Mission soll Frachter in Straße von Hormus sichern
-
Merz: Wird bei Reformen mit SPD keine Verzögerungen durch Wahltermine geben
-
Hecking vor Rettungsmission: "Angst hemmt"
-
Explosion vor Synagoge im belgischen Lüttich - Ermittlungen wegen Terrorverdachts
-
Linke betonen nach Landtagswahl Zugewinne - Schwerdtner optimistisch für Zukunft
-
Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul begonnen
-
Nach Ernennung von Chamenei-Sohn: Iran und Israel setzen Angriffe fort
WHO: 99 Prozent aller Menschen leiden unter Luftverschmutzung
99 Prozent der Menschen auf der Erde atmen Luft ein, die zu viele Schadstoffe enthält. Wie ein am Montag vorgelegter Bericht der Weltgesundheitsorgansation (WHO) zeigt, hat inzwischer jeder Winkel der Welt mit Luftverschmutzung zu kämpfen. Die schlechte Luft verursacht laut WHO jedes Jahr sieben Millionen vorzeitige Todesfälle. In armen Länder ist das Problem am größten.
"Fast die gesamte Weltbevölkerung (99 Prozent) atmet Luft ein, welche die Luftqualitätsgrenzwerte der WHO überschreitet und ihre Gesundheit gefährdet", erklärte die UN-Organisation. In ihrem letzten Bericht vor vier Jahren hatte die WHO noch angegeben, dass mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung unter Luftverschmutzung leiden. Seitdem hat sie aber ihre Grenzwerte verschärft.
Forschungsergebnisse deuteten inzwischen "auf erhebliche Schäden hin, die selbst durch geringe Konzentrationen vieler Luftschadstoffe verursacht werden", erklärte die WHO zur Begründung.
Für ihre Studie hat die WHO Daten zur Luftqualität aus mehr als 6000 Städten und Gemeinden in 117 Ländern ausgewertet und mit Satellitendaten und mathematischen Modellen verknüpft. Die Ergebnisse seien alarmierend, erklärte die Organisation. Am schlechtesten ist die Luft demnach im östlichen Mittelmeerraum, in Südostasien und in Afrika.
Ein Fokus des Berichts liegt auf dem besonders gesundheitsgefährdenden PM2,5-Feinstaub. Diese besonders kleinen Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer können beim Einatmen tief in die Lunge gelangen. Die Verschmutzung der Luft mit Ultra-Feinstaub verursacht so Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen wie Asthma.
Die WHO führt aber auch die Belastung der Luft mit größeren Feinstaub-Partikeln mit einem Durchmesser bis zehn Mikrometern und erstmals auch mit Stickstoffdioxid auf.
Ärmere Länder haben dem Bericht zufolge weitaus größere Probleme mit der Feinstaubbelastung als reichere Länder. In allen Ländern sind aber vor allem Städte betroffen. Während in Ländern mit hohem Einkommen in 17 Prozent der Städte die Luftqualitätsrichtlinien der WHO für PM2,5- und PM10-Feinstaub eingehalten wurden, war dies in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen in weniger als einem Prozent der Städte der Fall.
In den rund 4000 Städten in 74 Ländern, in denen Daten zur Stickstoffdioxid-Belastung erhoben wurden, atmeten nur 23 Prozent der Menschen Luft innerhalb der Grenzwerte ein.
Im vergangenen Jahr war die Luftverschmutzung wegen der Corona-Lockdowns und der wegen der Pandemie verhängten Reisebeschränkungen kurzzeitig zurückgegangen. Das grundsätzliche Problem bleibe aber bestehen, warnte die WHO. "Nach dem Überstehen einer Pandemie ist es inakzeptabel, immer noch sieben Millionen vermeidbare Todesfälle und unzählige vermeidbare verlorene Jahre guter Gesundheit aufgrund von Luftverschmutzung zu haben", erklärte die Direktorin der WHO Abteilung für öffentliche Gesundheit und Umwelt, Maria Neira.
Um die Luftqualität zu verbessern, müsse vor allem die Nutzung fossiler Brennstoffe verringert werden, forderte die WHO. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hofft darauf, dass die hohen Energiepreise, die teilweise auf den Ukraine-Krieg zurückzuführen sind, die Energiewende vorantreiben werden. Die Entwicklung zeige, "wie wichtig es ist, den Übergang zu saubereren, gesünderen Energiesystemen zu beschleunigen", erklärte er.
S.Keller--BTB