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Immer weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung von Minijob in reguläre Jobs
Immer weniger Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld schaffen offenbar den Sprung vom Minijob in reguläre Jobs. Wie die "Bild"-Zeitung am Montag unter Berufung auf Zahlen der Bundesregierung berichtete, wurden 2017 insgesamt 102.084 Minijobber in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt. Im vergangenen Jahr waren es demnach bis September nur 50.831 - hochgerechnet ergäbe sich eine Zahl von rund 67.775 Jobber. Auch bei Vollzeitstellen hätten sich die Integrationen halbiert.
Demnach zeigt sich die deutliche Veränderung auch beim Rückgang der Quote. Demnach schafften 2017 noch 27,1 Prozent der Minijob-Aufstockerinnen und -Aufstocker den Übergang in eine reguläre Beschäftigung, im Jahr 2025 waren es bis einschließlich September nur noch 18,6 Prozent.
Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Sozialpolitikerin Hülya Düber sagte der Zeitung, wenn weniger Menschen aus der Grundsicherung in reguläre Jobs kämen, zeige das, dass die Anreize im System noch nicht stimmten. "Zu oft lohnt sich Arbeit nicht." Ziel müsse sein, "dass sich mehr Arbeit spürbar lohnt und der Schritt in reguläre Beschäftigung attraktiver wird".
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Feser, der die Zahlen abgefragt hatte, sagte der "Bild"-Zeitung, die Bundesagentur für Arbeit verwalte Arbeitslosigkeit "größtenteils nur noch, anstatt sie wirksam zu beenden". Minijobs müssten als Brücke in echte Beschäftigung dienen.
Die Bundesagentur für Arbeit wies die Kritik zurück. Die Behörde verwies auf die schwache Arbeitsmarktlage.
R.Braegger--VB