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Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"
Laut Jürgen Klinsmann brauchen sich Fußball-Fans beim Thema Trinkpausen keine übermäßigen Sorgen machen. Ob man sich daran gewöhnen müsse? "Nicht unbedingt", sagte der frühere Bundestrainer, der Mitglied der Technical Study Group des Weltverbandes ist, dem SID in New York: "Das Thema Hydration Break ist ein heißes und wird bei der FIFA auf den Tisch kommen."
Nachdem sich die FIFA-Analysten am Samstag nicht über das größte Aufregerthema der WM und dessen Einfluss auf das Spiel äußern wollten, meinte Klinsmann im SID-Gespräch bei Adidas: "Ich glaube, dass dieses Thema wieder zurückgehen wird in die Hände der Schiedsrichter. Wenn es wirklich über 30 Grad sind, dann kannst du das machen, dann kannst du aber auch das Zeitlimit begrenzen auf 30 Sekunden oder 60 Sekunden, damit der Spielfluss nicht unterbrochen wird, dass es nicht zu einer Coaching Break wird. Das unterbricht natürlich das Spiel."
Auch bei der ausgedehnten Halbzeit-Pause im WM-Finale schürt Klinsmann die Hoffnung, dass es einmalig bleibt. "Ich glaube, das ist etwas Amerikanisches. Es hat etwas mit dem Gastgeberland zu tun. Das kommt vom American Football, vom Super Bowl", sagte der Weltmeister von 1990: "Ich hoffe wirklich, dass es eine einmalige Show ist und es dann wieder zurückkommen wird auf den Boden, um das Ganze wieder auf die 15 Minuten runterzubrechen."
T.Suter--VB