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Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"
Der Blick auf die Gesamtwertung offenbarte den Zeitverlust für Florian Lipowitz und Remco Evenepoel. In Panik geriet Teamchef Ralph Denk von der deutschen Spitzenmannschaft Red Bull-Bora-hansgrohe nach der intensiven 14. Etappe nach Le Markstein in den Vogesen deshalb nicht.
"Es kommt noch das Zeitfahren, es kommen noch die Alpen. Dann werden wir über Minuten sprechen, nicht über Sekunden", sagte Denk im teameigenen Podcast: "Unsere beiden Jungs sind im Game und haben einen großartigen Fight geliefert. Wir sind voll auf Kurs. Entsprechend gibt es auch keine schlechte Stimmung in der Mannschaft."
Auf dem Weg zum vierten Etappensieg des auch in der Gesamtwertung enteilten Titelverteidigers Tadej Pogacar (UAE Emirates-XRG) hatte das Red-Bull-Duo das Nachsehen gegen die meisten Rivalen um die verbleibenden beiden Podestplätze gehabt. "Die paar verlorenen Sekunden sind für uns überhaupt kein Weltuntergang. Wir bewerten die Etappe schon positiv und müssen jetzt den Fokus auf die kommenden Tage richten", sagte Denk.
Sechs Fahrer, rechnete Denk vor, würden noch um die Plätze zwei und drei streiten. Vor der 15. Etappe am Sonntag auf das Plateau de Solaison ist der zweimalige Champion Jonas Vingegaard Zweiter. Den Dänen und den siebtplatzierten Mexikaner Isaac Del Toro vom Pogacar-Team trennen nur 1:20 Minuten. Evenepoel ist Dritter, Lipowitz liegt auf dem sechsten Platz in Schlagdistanz.
Der 25-Jährige erwartete am Sonntag erneut einen "harten Tag", wie er am ARD-Mikrofon sagte: "Ich schaue jetzt von Tag zu Tag, wie es geht. Ich hoffe, ich kann mich noch erholen bis morgen."
S.Spengler--VB