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Gummersbacher Siegesserie nach elf Spielen in Berlin gerissen
Der historische Siegeszug von Handball-Bundesligist VfL Gummersbach ist vom frisch gekürten Pokalsieger Füchse Berlin gestoppt worden. Nach der längsten Siegesserie im Oberhaus seit 57 Jahren mit elf Erfolgen nacheinander in mehr als vier Monaten unterlag der ehemalige Rekordmeister in der Hauptstadt 26:28 (12:13).
Im Kampf der Tabellennachbarn um einen Champions-League-Platz musste Gummersbach damit zum Auftakt des 29. Spieltages einen Dämpfer hinnehmen und die Füchse ziehen lassen. Der Titelverteidiger dagegen kletterte vier Tage nach seinem zweiten Pokalsieg durch seinen fünften Pflichtspielerfolg nacheinander an der SG Flensburg-Handewitt zumindest vorläufig auf Rang zwei vorbei und setzte die Norddeutschen damit unter Druck.
Gummersbachs Topwerfer Kay Smits konnte mit fünf Toren die erste Niederlage der Oberbergischen seit der 31:32-Heimniederlage gegen Champions-League-Sieger und Spitzenreiter SC Magdeburg am 14. Dezember nicht verhindern. In der Mannschaft von Berlins Trainer Nikolej Krickau ragten Welthandballer Mathias Gidsel mit elf Treffern und Torwart Dejan Milosavljev mit drei gehaltenen Siebenmetern und mehreren weiteren Paraden heraus.
Gummersbach lief an der Spree ständig einem Rückstand hinterher. Nicht einmal konnten die Gäste in Führung gehen. Zwar ließen die Hausherren in der Schlussphase noch zweimal einen Gleichstand zu, aber in der Crunch Time hatten die Füchse das bessere Ende für sich.
B.Baumann--VB