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Olympia: Sporthilfe schüttet 30.000 Euro für Gold aus
Eine deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo ist so wertvoll wie nie - zumindest, was die Prämie durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe betrifft. 30.000 Euro anstatt bislang 20.000 Euro werden für Gold bei den anstehenden Spielen ausgeschüttet. Für Silber gibt es 20.000 Euro (zuvor 15.000 Euro) und für Bronze unverändert 10.000 Euro. Das teilte die Sporthilfe drei Tage vor der Eröffnungsfeier mit. Nach einem Beschluss des Bundestages sind diese Prämien steuerfrei.
"Olympischer Erfolg muss lange und akribisch vorbereitet werden. Die Aufgabe der Sporthilfe ist es, Talente frühzeitig zu begleiten und sie über ihre gesamte Karriere hinweg als verlässlicher Lifetime-Companion zu unterstützen", sagte Karin Orgeldinger, Vorstand Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe.
Alle deutschen Starterinnen und Starter in Norditalien wurden im Laufe ihrer Karriere von der Stiftung unterstützt, durchschnittlich werden sie "fast neun Jahre von der Sporthilfe begleitet". Mit einer Förderdauer von 26 Jahren und vier Monaten wird Tobias Arlt am längsten im deutschen Olympiateam unterstützt, gefolgt von seinem Rodel-Doppelsitzerpartner Tobias Wendl (24 Jahre und ein Monat). Beide haben je sechs Goldmedaillen bei Olympischen Spielen gewonnen. In Cortina gehören sie erneut zum engen Favoritenkreis.
L.Meier--VB