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Handball: Füchse und Magdeburg in der Champions League nicht zu stoppen
Deutsche Dominanz in der Champions League: Titelverteidiger SC Magdeburg und die Füchse Berlin haben auch ihr sechstes Königsklassen-Spiel gewonnen und bleiben die einzigen Teams ohne Punktverlust. Magdeburg bezwang RK Eurofarm Pelister aus Nordmazedonien 36:26 (19:13), Berlin siegte 32:31 (16:12) beim ungarischen Handball-Rekordmeister Veszprém KC.
Magdeburgs Ómar Ingi Magnússon war mit zehn Treffern der überragende Akteur der Partie. Auch Keeper Sergey Hernandez lieferte mit 15 Paraden eine starke Leistung. In der ersten Halbzeit ließ der Titelverteidiger, der in Champions League und Bundesliga bisher noch keine Niederlage hinnehmen musste, gegen den Tabellensiebten seiner Gruppe B noch die letzte Präzision vermissen. Im zweiten Durchgang kam das Team von Trainer Bennet Wiegert dann endgültig ins Rollen und sicherte sich mit dem deutlichen Sieg mit nun zwölf Punkten die zwei Zähler Vorsprung auf den Verfolger FC Barcelona.
Beim knappen Auswärtserfolg der Füchse verletzte sich derweil Fabian Wiede offenbar schwer. Der 32 Jahre alte Rückraumspieler war in der Anfangsphase unglücklich aufgekommen, fasste sich sofort ans Knie und verließ unter Applaus des ungarischen Publikums das Parkett auf einer Trage. Die Teamkameraden Wiedes wussten dem frühen Schock allerdings zu trotzen.
Allen voran Füchse-Keeper Dejan Milosavljev führte die Berliner mit insgesamt 16 Paraden zum Sieg, der dänische Welthandballer Mathias Gidsel war mit sechs Treffer der beste Werfer auf Seiten der Füchse. Der amtierende Meister der Bundesliga hat damit in der Gruppe A die erhoffte "Lücke gerissen", wie Füchse-Trainer Nicolej Krickau vor dem Spiel gesagt hatte und behauptete den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Aalborg HB mit zwölf Punkten aus sechs Spielen, während Veszprém die erste Heimpleite in der CL-Saison kassierte und nun sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter hat.
L.Stucki--VB