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Linke sammelt binnen drei Wochen mehr als 130.000 Euro Spenden ein
Die Linke hat nach eigenen Angaben innerhalb von drei Wochen mehr als 130.000 Euro Spenden eingesammelt. Das Geld solle für die Wahlkämpfe in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin eingesetzt werden, sagte Parteichef Luigi Pantisano dem Portal t-online am Samstag. Die Partei setze dabei auf ein "Erfolgskonzept, von dem schon viele linke Wahlkämpfe in aller Welt getragen wurden: Kleinspenden." Die Linke nehme als einzige Partei im Bundestag keine Konzernspenden an.
Die Partei teilte gegenüber dem Portal mit, die insgesamt 131.201 Euro seien durch 3262 Einzelspenden mit einem Durchschnittsbetrag von rund 40 Euro zusammengekommen. Die niedrigste Spende habe fünf Euro, die höchste 1000 Euro betragen.
Pantisano sprach von einer großen Mobilisierung vor den Landtagswahlen im September, bei denen die in Teilen rechtsextreme AfD laut Umfragen mit starken Ergebnissen rechnen kann: "Die Menschen wissen: Es geht ums Ganze", sagte er.
Der Linken-Chef kritisierte im Zusammenhang mit der Parteispenden-Praxis die politische Konkurrenz. "Noch immer hängen die Parteien in Deutschland am Tropf der Konzerne und Superreichen", sagte Pantisano. "Mir kann niemand erzählen, dass ein Konzern, der einer Partei Hunderttausend Euro spendet, dafür im Gegenzug nichts erwartet. Da wird sich die erwünschte Politik einfach gekauft."
P.Staeheli--VB