-
Merz: Große Zustimmung bei EU, EU-Staaten und Westbalkanländern für neue Erweiterungspläne
-
US-Verteidigungsminister zum 82. Jahrestag des D-Day in der Normandie erwartet
-
Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500
-
Medien: Real plant 150-Millionen-Angebot für Olise
-
Merz, Macron und Starmer treffen Sonntag Selensky in London
-
Paris öffnet drei überwachte Badestellen an der Seine im Sommer
-
Presse: Flugsicherung registriert Verdopplung der Drohnenvorfälle
-
"Die Lage ist ernst": Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wartet auf Spenderlunge
-
Albaniens Regierungschef: "Kein Grund zur Sorge" wegen Bauprojekt von Trumps Schwiegersohn
-
Wegen Anschlagsplanung in Berlin: Mehrere Jahre Haft für 22-jährigen Syrer
-
Reparaturstau bei der Bundeswehr: Bundesregierung räumt "Herausforderungen" ein
-
USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet
-
Madonna gibt 15-minütiges Gratiskonzert am New Yorker Times Square
-
Bonner Autobahnbrücke: Lageeinschätzung binnen der kommenden 14 Tage
-
70 Milliarden Dollar für Einwanderungsbehörden: US-Senat billigt Gesetzespaket
-
Tote bei Drohnen-Angriffen auf Frachter im Asowschen Meer - Explosion in Hafen
-
Lebenslange Haft für Mord an Ehefrau mit Fleischerbeil in Sachsen
-
Verfassungsschutz: Zahl von Rechtsextremisten in Brandenburg auf Höchststand
-
St. Pauli holt Rapp als Blessin-Nachfolger
-
Bericht: Prozess gegen Karnevalswagenbauer Tilly geht in Russland in zweite Runde
-
Warken schlägt für Pflege-Sparpaket Sturm der Kritik entgegen
-
Paris und Berlin streben neue Impulse für EU-Erweiterung auf dem Westbalkan an
-
Pharmabranche befürchtet Liefer-Engpässe
-
Während er quasi mietfrei wohnte: Früherer Prinz Andrew vermietete Cottages unter
-
Seedrohne explodiert in rumänischem Hafen - Russland macht Ukraine verantwortlich
-
16-Jähriger bei Surfen auf S-Bahn durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt
-
"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer
-
Bahn-Gewerkschaft: Verkehrsminister muss Wettbewerb im Schienenfernverkehr steuern
-
Hilfloser Schweinswal in Wattenmeer: Tier stirbt nach Rettungseinsatz
-
Aserbaidschan: Fünf Tote bei Drohnen-Angriff auf zwei Frachter im Asowschen Meer
-
Erweiterung: Merz sieht bei Westbalkan-Gipfel "Versäumnisse" auf Seiten der EU
-
CDU sagt Präsidiumsklausur in Sachsen-Anhalt ab - Merz macht aber Wahlkampf
-
WM: Menschenrechtler befürchten "Klima der Angst"
-
Kulturstaatsminister Weimer will "Kulturkampf" gegen AfD führen
-
Williams schlägt auch in Berlin auf
-
Missbrauchsverdacht gegen führenden Buddhisten aus Rheinland-Pfalz
-
Sexualstrafrecht: Hubig will "Ja heißt Ja"-Regelung
-
Palast: Norwegens Prinzessin Mette-Marit auf Warteliste für Lungentransplantation
-
Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an deutschen WM-Titel
-
Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew
-
Nach Fund von Mädchenleiche in Frankreich: Regierung prüft mögliche Justizpannen
-
Clankriminalität in Berlin nimmt spürbar zu
-
Urteil zu Akten über Eichmann-Festnahme: Geheimdienst BND darf schwärzen
-
Haar wie Stroh: He-Man-Darsteller Galitzine litt unter ständiger Blondierung
-
Bundesregierung weiter tief in Umfragekeller - AfD in neuem "Politbarometer" vorn
-
Aquakultur: Muschelproduktion steigt stark um 42,1 Prozent
-
40-Jähriger bei Streit in Flüchtlingsunterkunft in Bayern erstochen
-
Fußball-WM: Ersatzspieler bei Hymnen auf dem Platz
-
Nach Problemen mit Visum: Embolo darf in die USA reisen
-
Kritik von allen Seiten an Warkens Pflegereform - Ministerin verteidigt Pläne
Niedersachsen: Zahl rechter Straftaten bleibt trotz Rückgangs auf hohem Niveau
Trotz eines Rückgangs bleibt die Zahl rechtsextremistisch motivierter politischer Straftaten in Niedersachsen laut Behörden auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr wurde mit 3758 Delikten fast jedes zweite politisch motiviertes Delikt in dem Bundesland aus rechten Motiven begangen, wie das Innenministerium in Hannover am Montag mitteilte. Zugleich stieg die Zahl linksextremer Straftaten gegenüber dem Vorjahr 2024 um über ein Drittel auf 1589. Hintergrund waren demnach etwa Sachbeschädigungen an Wahlplakaten insbesondere der AfD.
Laut Ministerium sank die Zahl rechter Delikte im Vorjahresvergleich um sieben Prozent. 56 Prozent oder etwas mehr als die Hälfte der Taten waren Propagandadelikte wie das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zugleich stieg die Zahl rechter Gewaltdelikte um elf auf 110. Diese waren überwiegend rassistisch motiviert, in acht Fällen richteten sie sich gegen LSBTIQ-Menschen, also etwa Homo- oder Transsexuelle. Ein Fall betraf Terrorvorwürfe.
Mehr als die Hälfte der linksextremen Taten ereignete sich laut Angaben im Januar und Februar 2025 kurz vor der Bundestagswahl. Der Anstieg der Fallzahlen im Jahresvergleich sei "insbesondere auf eine verstärkte Agitation gegen rechts" zurückzuführen, erklärte das Innenministerium.
Zugleich bleibe die linksextreme Gewaltkriminalität mit 97 Taten auf hohem Niveau. Dazu zählten auch Brandanschläge auf eine Polizeiwache und eine Auto in Oldenburg nach tödlichen Polizeischüssen auf einen 21-Jährigen. Der Fall hatte auch bundesweit für Aufsehen gesorgt.
Die Gesamtzahl politisch motivierter Straftaten in Niedersachsen lag im vergangenen Jahr bei 8309 - und damit etwa auf Vorjahresniveau. Innenminister Daniela Behrens (SPD) sprach von einem "Warnsignal". Es gebe "eine zunehmende Verrohung politischer Debatten, eine wachsende Akzeptanz von Radikalisierung – und in Teilen auch von Gewalt". Die Behörden reagierten darauf mit "Konsequenz und Entschlossenheit".
Im Bereich der ausländischen und religiösen Ideologien gab es laut Polizeistatistik einen Zuwachs auf neue Höchststände. Gezählt wurden 519 Straftaten vor dem Hintergrund sogenannter ausländischer Ideologien und 207 Delikte im Bereich religiöser Ideologien. Hier spielte den Angaben zufolge unter anderem der Nahostkonflikt eine Rolle, bei religiösen Delikte dominierten islamistische Zusammenhänge.
Zurückzuführen war der Fallzahlenanstieg in diesem Bereich demnach unter anderem auf eine Serie von Bombendrohungen überwiegend gegen Schulen, die mit dem Aufruf "Allahu Akbar" endeten. In den beiden Phänomenbereichen zusammen wurden insgesamt fünf terroristische Straftaten erfasst, das war laut Ministerium ein Zehnjahrestief. Zu Anschlagsgeschehen kam es wie auch im rechtsextremen Bereich nicht.
P.Keller--VB