-
Zwei Stürme im Anmarsch: Mehr als hundert Flüge in Japan gestrichen
-
Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei
-
Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich
-
Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein
-
Mieten für eine Million Wohnungen in New York werden eingefroren
-
Ein Fehler? Neuer wiegelt ab
-
Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau: 28 Drohnen abgeschossen
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Venezuela
-
BGH urteilt über Archiv von in Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas
-
Urteil in Prozess um Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten fällt
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten geplant: Prozess gegen Agenten in Hamburg
-
Politik und Deutsche Bahn äußern sich zur Zukunft von Stuttgart 21
-
Bundestag stimmt über Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf 235
-
Hilfe nach Erdbeben in Venezuela: USA schicken Kriegsschiffe und Flugzeuge
-
Japan und Schweden nach Remis in der K.o.-Runde
-
Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg
-
Microsoft macht Xbox-Konsolen deutlich teurer
-
Serie antisemitischer Anschläge in Europa: Sieben Festnahmen in Belgien
-
DGB-Chefin Fahimi fordert stärkere Belastung von Vermögen und Erbschaften
-
Dicker Dämpfer vor K.o.-Krachern: DFB-Elf unterliegt Ecuador
-
Doppelpack Pépé: Elfenbeinküste beendet Curacaos Märchen
-
König Charles III. hat seit Thronbesteigung 30 Millionen Pfund Steuern gezahlt
-
Bundestag beschließt Recht auf Reparatur
-
Medien: Taylor Swift und Travis Kelce heiraten offenbar am 3. Juli in New York
-
Mindestens 188 Tote bei Erdbeben in Venezuela - Internationale Hilfe läuft an
-
Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt
-
Rüdiger und Raum starten gegen Ecuador
-
Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung
-
Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen
-
Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren
-
Bund und Länder einigen sich auf Finanzentlastung für Kommunen
-
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
-
Emails sollen künftig viele Behörden-Formulare ersetzen
-
Einigung auf Rechtsstaatspakt: Länder bekommen halbe Milliarde Euro für Justiz
-
Bericht: Bund zahlt bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei Panzerhersteller KNDS
-
Migration: Oberstes US-Gericht bestätigt Trump-Kurs in zwei Grundsatzfällen
-
Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela
-
Noosha Aubel und Dietmar Woidke: Wie Potsdam ein schwerstbehindertes Kleinkind im Stich lässt
-
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
-
Maria siegt weiter - im Halbfinale gegen Ostapenko
-
Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies
-
Bericht: FIA hebt Amtszeitbegrenzung auf
-
Großbritannien verzeichnet neuen Hitzerekord - Viele Notfalleinsätze in London
-
Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten
-
600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern
-
Ungarn: Scharfe Kritik an Magyars Plan zur Absetzung des Präsidenten
-
Bob-Ass Friedrich macht bis Olympia 2030 weiter
-
Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit
Möglicher Hormus-Einsatz: Minenjagdboot "Fulda" unterwegs Richtung Mittelmeer
Leinen los für den möglichen Einsatz in der Straße von Hormus: Ein Minenjagdboot der Deutschen Marine ist unterwegs in Richtung Mittelmeer. Die "Fulda" legte am Montagnachmittag vom Marinestützpunkt Kiel-Wik aus ab, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Das Schiff mit einer Besatzung von bis zu 45 Soldaten wird etwa zwei Wochen lang unterwegs sein. Grüne und Linke äußerten Bedenken gegen den Einsatz.
Die "Fulda" wird aus einem Nato-Einsatz in der Nord- und Ostsee herausgelöst und soll im Mittelmeer zunächst in einen Nato-Minenabwehrverband eingegliedert werden. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte, die "Fulda" breche schon jetzt in Richtung Mittelmeer auf, "um im Falle eines Falles, wenn die auch durch den Bundeskanzler genannten Rahmenbedingungen erfüllt sind, dann an so einem Einsatz teilnehmen zu können und dann schon in räumlicher Nähe zu sein".
Für den Einsatz in der Straße von Hormus ist ein Mandat des Deutschen Bundestags Voraussetzung. Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zudem ein Ende der Kampfhandlungen im Iran und "ein sichere Rechtsgrundlage", etwa eine UN-Resolution, als Bedingungen für eine deutsche Mission genannt.
Die "Fulda" ist ein Minenjagdboot der so genannten Frankenthal-Klasse. Die Schiffe sind darauf spezialisiert, Gefahren unter Wasser zu entdecken und zu beseitigen. Dabei kommen neben kabelgelenkten Unterwasser-Drohnen auch Überwasserdrohnen zum Einsatz, die Motorengeräusche und das Magnetfeld von Schiffen simulieren und so Grundminen zur Detonation bringen können. Minentaucher des Seebataillons können zudem Sprengkörper an schwer zugänglichen Stellen wie in Häfen oder an Stränden unschädlich machen.
SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller nannte die Vorausstationierung ein "wichtiges Signal". Sie zeige, "dass Deutschland handlungsfähig ist und zu seinen Zusagen steht", sagte Möller der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Voraussetzungen stimmen." Dazu gehörten ein belastbarer Waffenstillstand, ein internationales Mandat und die Zustimmung des Deutschen Bundestages. "Keine dieser Bedingungen liegt derzeit vor."
Entscheidend sei nun, "dass alle Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zurückkehren und die Grundlagen für Stabilität in der Region schaffen", sagte Möller.
Grünen-Fraktionsvize Agnieszka Brugger sagte AFP, die Bundesregierung müsste für den Fall einer Minen-Räumaktion in der Straße von Hormus "ein entsprechendes Mandat ausplanen und vorlegen". Ihre Fraktion werde dies "wie in allen anderen Fällen in der Vergangenheit dann auch konkret, sorgfältig und kritisch prüfen". Die Grünen nähmen die Bundesregierung beim Wort, "dass es hier keine Vorfestlegung" trotz der praktischen Vorbereitungen gebe.
Linken-Ko-Chef Jan van Aken nannte die Entsendung des Minenjagdbootes einen "großen Fehler". Es sei viel sinnvoller, "auf Diplomatie zu setzen" statt "ein Minensuchboot ins Mittelmeer zu schicken", sagte van Aken. Solange es keine klare Friedens- oder Waffenstillstandsvereinbarung gebe, solange werde auch das deutsche Minenjagdboot nicht eingesetzt.
Wenn es aber eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran gebe, "dann gibt es überhaupt nichts mehr, was einem UN-Sicherheitsratsmandat entgegenspricht". Dann könne bei den Vereinten Nationen verhandelt werden, unter welchen Bedingungen die Straße von Hormus freigehalten wird und "wie die Minen geräumt werden".
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels begonnen. Als Reaktion sperrte das iranische Militär faktisch die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports erfolgt.
K.Hofmann--VB