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US-weite Großdemonstrationen gegen US-Präsident Trump begonnen
In den USA haben am Samstag landesweite Großdemonstrationen gegen Präsident Donald Trump und seine als autoritär kritisierte Regierungsführung begonnen. In Atlanta im südlichen Bundesstaat Georgia gingen tausende Demonstranten mit Plakaten wie "Wir verlieren unsere Demokratie" auf die Straße, in der Hauptstadt Washington marschierten Trump-Gegner mit Bannern wie "Kampf dem Faschismus" zum Lincoln Memorial.
Es ist bereits der dritte landesweite Protesttag unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor 14 Monaten. Beim ersten Protesttag am 79. Geburtstag des US-Präsidenten hatten im Juni mehrere Millionen Menschen demonstriert, im Juni gingen Schätzungen zufolge sieben Millionen US-Bürger gegen Trump auf die Straße.
Auch am Samstag rechnen die Organisatoren mit Millionen von Teilnehmern bei mehr als 3000 Protestaktionen im ganzen Land. Auch außerhalb der USA waren Anti-Trump-Demonstrationen geplant, unter anderem in Amsterdam, Madrid und Rom.
Zusätzlichen Zulauf könnte den Demonstrationen die Unzufriedenheit über den vor einem Monat von den USA gemeinsam mit Israel begonnenen Iran-Krieg bringen. Gegner kritisieren zudem unter anderem Trumps Hang, per Dekret zu regieren, sowie den Einsatz der Justiz gegen politische Gegner.
"Seit wir zuletzt auf die Straße gegangen sind, hat diese Regierung uns tiefer in einen Krieg gezogen", sagte Naveed Shah vom mit der "No Kings"-Bewegung verbündeten Veteranenverband Common Defense. "Im Inland haben wir erlebt, wie Bürger auf der Straße von militarisierten Truppen getötet wurden. Wir haben erlebt, wie Familien auseinandergerissen und Einwanderer ins Visier genommen wurden. All das geschah im Namen eines Mannes, der versucht, wie ein König zu herrschen."
G.Haefliger--VB