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Rubio: USA wollen ein "starkes" Europa
US-Außenminister Marco Rubio hat sich inmitten der transatlantischen Krise zu einer engen Partnerschaft seines Landes mit Europa bekannt. "Wir gehören zusammen", sagte Rubio am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). "Wir wollen, dass Europa stark ist. Wir glauben, dass Europa überleben muss." Die USA seien sich bewusst, "dass das Schicksal Europas niemals irrelevant für unser eigenes sein wird."
"Wir wollen keine Trennung, sondern eine alte Freundschaft wiederbeleben", betonte Rubio mit Blick auf die Europäer. "Was wir wollen, ist ein wiederbelebtes Bündnis." Die US-Regierung wolle den Weg des Fortschritts und Wohlstands gehen "mit einem Europa, das stolz ist auf sein Erbe und seine Geschichte (...), das in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen und den Willen hat zu überleben."
"Wir wollen nicht, dass unsere Verbündeten schwach sind, weil das uns schwächer macht", fügte Rubio hinzu. Der US-Außenminister bekräftigte die Haltung seiner Regierung zur Migrationspolitik. "Wir haben unser Tore für eine Massenmigration geöffnet, was den Fortbestand unserer Kultur und unserer Völker gefährdet hat", sagte er.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war am Freitag in seiner Eröffnungsrede auf Distanz zu den USA gegangen. Aus der Krise im Verhältnis zu Washington leitete der Kanzler die Forderung ab, das "transatlantische Vertrauen zu reparieren und wiederzubeleben".
Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident JD Vance bei der MSC scharfe Kritik an Deutschland und Europa wegen angeblicher Beschneidung der Meinungsfreiheit geäußert. Seine Rede löste einen Schock unter den europäischen Verbündeten aus.
L.Stucki--VB