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Krise in transatlantischen Beziehungen: Merz trifft Rubio bei Sicherheitskonferenz
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich kurz nach seiner außenpolitischen Grundsatzrede bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio getroffen. An dem Gespräch nahm auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) teil. Merz war zuvor in seiner Eröffnungsrede auf Distanz zu den USA gegangen. Europa müsse sich aus seiner selbstverschuldeten Abhängigkeit von den USA befreien und "eine neue transatlantische Partnerschaft begründen", sagte der Kanzler.
Er sprach von einer wachsenden Entfremdung im Verhältnis zu den USA. "Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten hat sich eine Kluft, ein tiefer Graben aufgetan", sagte Merz. Er rief dazu auf, das "transatlantische Vertrauen zu reparieren und wiederzubeleben".
Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident JD Vance bei der MSC scharfe Kritik an Deutschland und Europa wegen angeblicher Beschneidung der Meinungsfreiheit geäußert. Seine Rede löste einen Schock unter den europäischen Verbündeten aus.
In diesem Jahr wird die US-Delegation von Rubio angeführt. Zudem sind dutzende Mitglieder des US-Kongresses nach München gereist, unter ihnen auch prominente Gegner von US-Präsident Donald Trump wie der demokratische Gouverneur Gavin Newsom und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez
W.Huber--VB