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Solidarität mit Protesten in Iran: Brandenburger Tor in Berlin wird angestrahlt
Das Brandenburger Tor in Berlin wird am Freitag aus Solidarität mit den im Iran gegen ihre Regierung protestierenden Menschen angestrahlt. "Berlin weiß aus eigener Geschichte: Die Freiheit wird sich ihren Weg bahnen", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). "Die Menschen im Iran wollen selbstbestimmt leben, ihre Meinung frei äußern und in Würde leben. Unsere Stadt steht fest an ihrer Seite."
Nach Senatsangaben soll das Wahrzeichen ab Sonnenuntergang mit der Solidaritätsbotschaft "Freiheit für Iran - Freedom for Iran - Woman Life Freedom" angestrahlt werden. Die Botschaft richte sich "an die Menschen im Iran", hieß es weiter. Wegner erklärte, die Hauptstadt gedenke "der Opfer des Mullah-Regimes mit Respekt und Anteilnahme".
Zum Jahreswechel gab es im Iran wochenlange Massenproteste gegen die islamische Regierung, bei denen tausende Menschen getötet wurden. Die iranische Führung spricht von mehr als 3000 Toten - ihren Angaben zufolge hauptsächlich Sicherheitskräfte sowie von "Terroristen" getötete Passanten. Einige Menschenrechtsgruppen gehen dagegen von einer weitaus höheren Zahl an Toten aus. Die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana bestätigte bisher über 7000 Tote.
B.Wyler--VB